Die Rubber Night im November 2018, ein Superwochenende und 3 mal pures Partyvergnügen

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Wann war doch gleich unsere letzte Rubber Night in Dortmund? Oh weh, viel zu lange her, im Februar 2018! 🙁 Da hat man doch echt langsam Entzugserscheinungen! Auch wenn wir viele seither von euch auf dem einen oder anderen Event wieder getroffen haben, das Wochenende voller Latex im Rubberhotel in Kamen mit dieser feinen Samstagabendparty in Dortmund ist immer wieder etwas Besonderes und das Hotel noch mal dazu das i-Tüpfelchen. 🙂

 

#Freitag

Also los, Freitagmittag kurz nach halb 12Uhr auf die Autobahn, man las es bei Facebook, andere waren auch schon auf dem Wege oder längst da. Ok, Judith, Monika und Daniel hatten es ja auch viel näher, hat eben Vorteil, wenn man mit Eva und Dirk, dem „Rubberhotel“-Herbergs-Betreiberpaar 1 Woche Urlaub vorher zusammen macht. Aber was heißt Urlaub, da muss ja auch eine Menge vorbereitet werden und sie haben dabei tatkräftig geholfen, wie man hörte. Ach, ich schweife schon wieder ab, wo waren wir, Autobahn? Weit kamen wir erst mal nicht. Man sollte vielleicht doch vorher mal Nachrichten hören, just um 12Uhr haben die glatt die Entschärfung einer Bombe gleich neben der Autobahn in Hanau angekündigt. Ihr ahnt es, wir lernten auf dem Wege drum rum wieder mal einige romantische Teile der Altstadt kennen. Hanau stand auf dem Rückweg noch, sie haben es also geschafft. So wurde aus geplant kurz nach 14Uhr am Hotel schon wieder 14:30Uhr, voraussichtlich. Und das Bauministerium von NRW lässt es sich ja nun nicht nehmen, da mittels Dauerbaustellen, die gefühlt schon 10Jahre da herumstehen und bei den wieder mal maximal 2 „Arbeiter“ sich sichtbar gerade zu Stalagmiten verwandelten, für weitere 45min Aufenthalt auf grauem Asphalt zu sorgen. Wenigstens war das Wetter annehmbar.

Aber nun, Viertel nach 3, endlich da und schon sah man die ersten fröhlich vor der Tür stehen bzw. sitzen 🙂

Es war jetzt schon relativ schwierig, bis zu Dirk hinter seinem Tresen vorzudringen, immer wieder aufgehalten von Hallo’s und dem einen oder anderen Getränk. Aber mit genügend Geduld klappt das schon, wir hatten unsere Nummer 15 wieder. Unser Gepäck befand sich dann auch recht bald im Vorraum und dümpelte da so vor sich hin. Bis Dirk auf die Idee kam, von unserem tollen Notausgang ins Nichts im Zimmer 15 zu erzählen. Wie, ins Nichts? Schaut es doch euch mal an. Und so wanderten wir zu sechst unter Mitnahme aller Köfferchen und Taschen in unser Zimmer und bestaunten ihn.

Dahinter außen ist ein 30cm Dachfirst und dann ... geht es 5m ohne irgendeine Treppe oder Hilfsmöglichkeit in die Tiefe. Na toll, wer sich da auf das Schild verlässt. Jedenfalls unser Gepäck war oben, danke Dirk. 🙂

Zurück zum Geschehen vor, an und hinter der Hotel-Eingangstür, wo Sachertorte, Kaffee, Sekt, Stollen, Chilli-Kabanossi ein gewisses Eigenleben im Bauch der Delinquenten entfalten. Zum Wohle natürlich nur 🙂 Den Sekt, den ja eigentlich jedes Zimmer zum Empfang vom Hofmarschall Dirk empfängt, haben wir wie üblich sinnstiftend gleich dort unten unter den Anwesenden verteilt.

Das Ganze natürlich nur, um auch ja nicht das Einrücken der nächsten Netten zu verpassen, Latexengel Aiyana, Mannomann, Celtic, ….. Und so wurden es mehr und man merkte schon wieder, wie lustig es doch in dieser Gemeinschaft werden kann.

Latexengel Aiyana bat mich per WhatsApp doch mal kurz in ihrem Zimmerchen vorbei zu schauen, ich solle mir mal das Bett anschauen. Nein, nicht was ihr gleich wieder denkt, sie hatte eine tolle Überraschung für Mannomann und wollte das gerne allen zeigen. Sieht doch hübsch aus, oder?

Man merkt, die beiden passen gut zusammen, denn kurz darauf sollte ich von Mannomann’s Seite aus noch mal das Bettchen betrachten, dieses Mal mit seiner Aufmerksamkeit für sie noch verschönert. Wow, das ist Romantik, finde ich!

Aber nun zurück zu Schwarzbier (extra dieses Mal von Dirk besorgt) und Flensburger und oh je, Küstennebel, von Celtic mitgebracht. Die Stimmung wurde immer lustiger …

Die Vorbereitungen zum Abendbrot waren auch schon in vollem Gange, Eva vertraute mir das Abschmecken des Metts vom gleichnamigen Igel an, später durfte ich den Punsch abschmecken und Monika rollte auf ihren heißen Schenkeln liebevoll den Spargel in die Schinkenumhüllung. Nein, oh, Fata Morgana, natürlich auf dem Brettchen auf dem Tisch. 🙂

Erst mal umziehen, bisschen abkühlen.

Schade, Michael Heckner, mein Manga- und Cosplay-Fotograf hatte leider gerade gesundheitsbedingt absagen müssen, er wollte eigentlich bald kommen, mitfeiern, Fotos machen. Wird also heute nichts mit einem Shooting meiner Asuka Akira Kig-Cosplay-Figur. Dann eben gleich zu Plan B, das anziehen, was ich anschließend im „Latex-Only-Teil“ der Party eh vorhatte. Den metallic-blauen BBC-Neckentry-Catsuit und den speziell für mich gebauten brustoffenen silbernen Body von Bright&Shiny hatte ich ja schon in München zur BoundCon im Herbst angehabt, aber noch nicht kombiniert mit dem COR13 - HW-Design-Korsett und auch nicht mit dem neuen Latex-Harness, ebenso von Bright&Shiny, dazu die Feitico-Zopfmaske mit der tollen metallic-blauen Latexblume von Wishbone Latex und die hübschen langen Stiefelchen. Erst mal verwirrend bei so einem neuen Harness heraus zu finden, was wo hingehört, ist nicht einfach bei so vielen Bändern! Immerhin ist man dann quasi dreilagig, aber kaum 20min später war es geschafft. Leider mit dem Ergebnis, oha, sie essen schon! 🙁 . Na dann, machen wir erst mal ein Bildchen, später wird es hier einfach im Eingangsbereich zu voll.

Das Abendbrot, wie immer eine Wucht. Alleine schon dieses Hawaii-Brot aus der lokalen Bäckerei Heuel in Kamen (http://baeckerei-heuel.de/inKamen) ein Genuss, dazu der besagte Mettigel, Einhornsenf (!) und auch anderen Köstlichkeiten, wie Lachsröllchen, Fleischkäse, verschiedene Salate, Käse, Wurst und diese fantastische Kartoffelsuppe mit Würstchen, sogar als Novum eine Makrele und eine Forelle, und und und … rundeten das tolle Buffet ab.

Jeder haute ordentlich rein, war ja auch genug für alle da.

Nach dem Essen erst mal `ne Runde quatschen und solange es nicht zu voll wird, ein paar Bilder noch machen im oberen Stockwerk. Das haben wir dann auch und hatten unseren Spaß dabei bei einem kleinen Rollenspiel, Mannomann als kleiner Filmdirektor, der Schauspieler für seinen neustes Machwerk suchte, Latexengel Aiyana und ich boten uns an. Daniel, unser Rosenkavalier war so nett, seine Kamera in unsere Richtung zu halten.

Jippie, wir haben unsere Rollen, der Besetzungscouch sei Dank. Ich bekam sie natürlich nur wegen meines Talents, Latexengel Aiyana aber auch wegen ihrer durchaus dem Herrn Direktor sehr gut gefallenden Begabung auf der Couch (nein, keine Einzelheiten hier)  🙂

Gleich noch mal die Gelegenheit nutzen, und paar Einzelfotos mit Daniel zu machen.

Eine gute Wahl, dann gleich den gesamten fotografischen Kram hinter sich zu lassen. Andere wiederrum nutzen natürlich den Abend, um mal was Neues auszuprobieren, zum Beispiel "Mistress Bella Donna", eine gute Freundin von uns. Steht ihr doch hervorragend, oder?

Zeit für bequemere Sachen, also ohne Maske, Handschuhe und langen Stiefel. Denn es wurde voll, richtig voll und damit auch warm, im Laufe des Abends kamen mindestens 60 Mann/Frau/Fetis/Freunde. Eine Leistung finde ich für so eine Vorparty, das schafft manche „Vollparty“ nicht. Und auch bewundernswert, Josie zum Beispiel, blieb trotz der Wärme im Latex-Volloutfit, bis nach Mitternacht. OK, man konnte mal kurz vor die Tür hüpfen, aber da war’s schon langsam schweinisch kalt, so kurz vorm Gefrierpunkt. Immerhin stand hier ein Heizpilz, bisschen was zum Aufwärmen. Das kann ja nächste Nacht heiter werden auf der Rubber Night, wenn man da mal vor die Tür muss …

Aber erst mal waren wir ja hier im Hotel und man hatte so viel Spaß und noch mehr Freunde um sich herum. Nur diese rote Pfefferminzschnapssauerei mit Terpentingeschmack und diesen grünen Einhorn-Piná Collada-Verschnitt, brr, lassen wir nächstes Mal weg.

Nett fand ich auch wieder, dass mir für meinen Blog und meine Homepage Lob zuteilwurde, sorry, ich weiß mal wieder nicht, wie Du heißt, aber es hat mich gefreut, dass es bei meinen Mitlesern ankommt.

Ja, und schon um 1Uhr ist man einfach nach so einem tollen Abend rechtschaffen müde, auf ins Bettchen, morgen ist auch noch ein Tag!

#Samstag

Das Frühstück gibt es ja von 9-11Uhr, also schon mal schön lang schlafen, vor 10Uhr braucht man da nicht aufschlagen, unsere Nacht war jetzt also nicht allzu kurz. Aber Kaffee ist trotzdem ganz wichtig!

Was machen wir heute? Kultur wieder mal, für Shooting draußen ist es einfach zu regnerisch und zu kalt. Also auf ins Gasometer Oberhausen, „der Berg ruft“. So heißt die Ausstellung dort und bisher war jede Schau dort im Gasometer sehenswert. Daniel, Petra und ich waren gespannt und wurden nicht enttäuscht.

Ach herrje, schon halb 3 und wir sind immer noch am Gasometer, war richtig kurzweilig dort drin mit dem schwebenden Matterhorn. Mal Eva anfunken, ob noch was zu essen von den Resten des Vorabends übrig ist, wenn wir gegen Viertel vor 4 dort wieder eintreffen. Klar, kommt, ist noch was da. Hui, man hörte schon von der Tür aus, dass eine größere hungrige Meute im Frühstücksraum zu Gange war. Und es war immer noch genug für uns da, Eva und Dirk kochen eben nicht auf Kante, sondern zum Wohlfühlen. Das leckere Kartoffelsüppchen war dann wieder meine, gab aber noch eine Menge mehr, nebst leckeren Resten des Punches.

Fünf Uhr, bisschen hinlegen für die lange Nacht? Ach nö, sagte Mannomann, kommt doch erst mal zu uns, gestern Nacht hat es ja mit einem Schlaftrunk nicht geklappt, dann lass uns doch jetzt mal in Erinnerung an fast genau 1 Jahr zuvor den Nussschnaps probieren. Stimmt, da war unsere legendäre Tour durch die Schnapsbrennerei in Nordhausen, wo wir den gekauft haben. Latexengel Aiyana und ich tranken Sekt (ich nur 1 Glas, muss ja dann in 2,5 Stunden fahren), aber die beiden haben noch mal ordentlich gekostet. Schmeckt immer noch und wird beim nächsten Event bestimmt wieder auf dem Tisch stehen 🙂

Umziehen, wir müssen. Ich hatte mir extra mal noch zu Hause die Berichte der vorherigen Rubber Night – Partys angeschaut, was hatte ich denn in Dortmund schon an, und was noch nicht? Eine Diva kann ja nicht immer dasselbe tragen 🙂 OK, der silberne BBC von Fantastic Rubber mit der Katzentatze drauf, wurde hier noch nicht gesichtet, gebongt, prima, dann kann ich auch gleich mal wieder eine nette Katze sein. Und dazu passt wieder das COR13 von HW-Design, ganz klar. Aufblasbarer Katzenschwanz, -Pfötchen und Katzenmaske von Feitico gehören natürlich auch wieder dazu, sonst erkennt man ja dieses nette Tier nicht, oder? Den Latex-Harness dazu fand ich eine gute Idee, alleine schon die Rückfragen den Abend zuvor, was ich da übern Body tragen würde, zeigte doch, fanden andere auch optisch interessant. Das fast schon übliche Hineingrübeln beim Harness, wo ist da jetzt vorn/hinten/oben/unten/innen/außen, gehört dazu. Geschafft, fertig, Korsett nur lose zu, die langen hübschen Stiefel mit den Schleifchen dran (nun wollte ich es wissen, kann man die einen ganzen Abend tragen?? - und es ging wirklich! - ), Katzenschwanz, Maske und die Pfötchen in der Tasche und meine Lebensgefährtin an der Hand (sie in schwarzen Latex-Jeans und roter Bluse dieses Mal von Latex Fashion Design) ging es los zur Rubber Night nach Dortmund.

Jep, 10min vor 20Uhr da zu sein, ist eine gute Idee, auch wenn man wieder mal ganz schön weit weg vom Eingang nur einen Parkplatz bekommt (ihr kennt das ja, 5min später ist man näher dran, weil man schlichtweg dann in der 2.Reihe ziemlich weit oben steht). Aber da die Katzentatze sich erstmal vervollständigen musste (also diese ganzen mitgebrachten Dinge aus der Tasche noch anziehen), war es doch schon 20Uhr, als wir dann oben vorm Eingang standen, jetzt mit einer sehr viel größeren Menge an Leuten um uns herum. Hey, die waren 10min vorher aber noch nicht da! Ja, dann schlägt der Betreiber des Bedo wieder unbarmherzig die Tür vor Dir zu, egal, ob Du nun einen Garderobenschlüssel brauchst oder nicht, Du hast draußen zu stehen in der Kälte. Wirst dann halberfroren durchgewunken, wenn Du endlich die Tür überwunden hast und ihm sagen kannst, nein, ich möchte nur hier durch, brauche keinen Schlüssel. Ginge auch anders sicherlich, drinnen langweilen sich inzwischen die Einlasser zur eigentlichen Party (im Warmen, sie haben es deutlich besser), aber diese Praxis ist aus ihm wohl nicht mehr herauszubekommen. Dieser Einlass bekommt also auch dieses Mal wieder den Orden „Partyeinlass mit der längsten unnötigen Wartezeit des Jahres“ verliehen. Also wenn es stark regnet oder richtig kalt ist, kommt entweder ins Bedo 10min vor der Party oder 60min nach Beginn, nie zum eigentlichen Zeitpunkt, zum Krankwerden gibt es schönere Orte als vor dieser Tür.

Hey, ist man aber erst mal drin, bei Dirk und Martina registriert, abgehakt und mit Bändchen versehen, dann geht es los, … Partyyyyy 🙂

Stop, bei Waldemar zunächst beglänzen lassen. Das macht er wie immer mit Ausdauer und einer Ruhe, da lässt man sich doch gern polieren. Und außerdem gibt das vorher gleich eine gute Gelegenheit beim Anstehen und auf‘s Betüteln warten, mit seinem Nachbarn, bzw. Nachbarin ins Gespräch zu kommen. So ein Barthaar an meiner Katzenmaske ist ja irgendwie widerspenstig geworden und es ist dann fast so, als ob man einen kleinen Hund hat und Gassi geht, es erweckt Aufmerksamkeit und immer auch eine Welle der Hilfsbereitschaft beim Versuch es zu richten. Jeder/jede versucht sich mal dran, das Ding irgendwie doch wieder gerade zu bekommen. So gibt es jedenfalls jedes Mal gleich eine Menge Gesprächsstoff dabei, wie das gehen könnte. Fröhlich grins, auch so kann man sich kennenlernen. Vielleicht lass ich das Barthaar einfach so und versuche nix daran zu reparieren 🙂

Aber nun, um die Ecke rum, rein ins Vergnügen. JoGummi verteilte schon mal Sekt (oder Orangensaft), einen Sekt darf ich, her damit. Und schön, dass Du auch da bist. Diesen Spruch konnte man dann noch ca. 200x (so viele waren bestimmt da) die nächsten 2 Stunden sagen,. Das Schöne auf dieser Party ist, gefühlt kennt man quasi alle und wen man nicht kennt, dass ergibt sich dann schon. Und so weiß ich jetzt auch, wer „Frosch Locke“ und seine Frau ist, usw. Ist immer wieder ein Highlight, so viele Nette auf einem Haufen zu treffen. Dann ergibt sich so manches lustige Gespräch den Abend bzw. die Nacht über. Oder gemeinsame Fotos.

Aber erst mal welche für mich alleine, ah ja, da ist „Karsten Andersartig“, noch relativ unbeschäftigt, das ändern wir jetzt mal. Och, Du schon wieder, hast doch schon 1000 Fotos von mir. Stimmt, aber erstens hast Du dieses Outfit noch nicht gesehen und zweitens, auch die Nummer 1001 und 1002 von Dir von mir werden garantiert wieder sehenswert. Ich weiß das, kenn Dich und Deine Machwerke lange genug, um mich darauf zu freuen. Da musste er halt ran. Hat auch den Vorteil, eine Karte, damit man mich erkennt, brauch ich da schon lange nicht mehr, wir bzw. Michael als der Verteiler der Bilder, kennen uns ganz gut mittlerweile.

 

Diese kleine Fotoorgie hatte dann den Vorteil, dass die ersten schon mal Essen waren, die waren dann schon mal durch. Warten wir noch ein wenig, bis die Schlange kürzer wird. Das Gute ist, es ist eigentlich egal, wann man vor Mitternacht zum Essen schreitet, ist von allen etwas da, wird immer wieder frisch aufgefüllt, man kann das ganz in Ruhe genießen. Zumal das wirklich ganz gut klappt und fast alle so rücksichtsvoll sind, wenn man gegessen hat und noch eine sozialistische Wartegemeinschaft vorm Buffet steht, dann geht man aus dem Essenbereich raus und überlässt seinen Sitzplatz am Tisch dem/der Nächsten. Was gab es alles (Bilder darf man da im Bedo leider keine machen)? Das Küchenteam um Antje herum hat sich wieder einmal überschlagen (ohne Anspruch auf Vollzähligkeit, das kann man sich gar nicht alles merken): Schweinelendchen, Schweinebraten, Kartoffelgratin, Reis, Hühnchenragout, Hühnerflügelchen, Klösschen, Apfelrotkraut, Bohnen, Rosenkohl, Kaviareier, Lachseier, Garnelensalat, Kuchen, Stollen, Negerkuss, Pudding, …

Jedenfalls gut gesättigt, auf zurück ins Getümmel, das Korsett wird das schon halten. Und immer noch trafen liebe Freunde ein, schon Wahnsinn. Und mit jedem hält man ein Schwätzchen, gehört sich schließlich so. Und auch Wahnsinn, wie die Zeit dabei rum geht. So hatte ich auch wieder das Vergnügen mit Konstantin, Beatrice, Vexio, Andrea, Harald, Vanessa, Mathias, Katrin, Franky, Manuela, Maggy, Yessica, Matthias, Anja, Georg, Robin, Vicky, Andy, Mark, Kurt, Nuts&Steam, Unbeso, LatexArmin,…. (ich höre mal hier auf, sonst werde ich nicht mehr fertig)

 

Rosengarn (Karin hatten wir schon draußen bei Ankunft auf dem Parkplatz begrüßt, war quasi der Auftakt zu all den Netten des Abends) präsentierte ihre Kollektion, die sie in München auf der Avantgardista gezeigt hatte. Allerdings nicht an Models, sondern zum Anfassen an der Stange. Ich war erst etwas enttäuscht, keine Modenschau zu sehen, aber dann fand ich, sie hat Recht, die Bilder und das Video davon kennt inzwischen jeder, der sie sehen wollte aus dem Internet, aber mal real Dinge anfassen, probieren ist viel sinnvoller. So träumt jetzt meine Petra auch von einer Jacke, die sie dort gesehen hat, ich glaube, wir müssen irgendwann mal hin, zum Ausmessen. Ach ja, Flohmarkt war auch noch oben, leider wieder nichts für mich dabei (ich mag nun mal die metallischen Latexsachen, die meisten davon waren schlichtweg zu klein, andere eben nicht metallisch), trotzdem guckt man immer wieder gern mal, könnte ja was dabei sein.

La Trisha hat uns dieses Jahr überzeugt, dass ihr „Kalender 2019“ derjenige sein wird, der mein Arbeitszimmer ab Januar schmücken wird. Und was liegt es dann näher, wenn sie und ihr Partner schon mal auch auf der Party sind, eine stilvolle Übergabe gleich dort vor Ort zu machen? Gesagt getan, die Idee hatten auch noch 4 andere und so trafen wir uns draußen nach Mitternacht ganz konspirativ vor dem Spindschrank zur allgemeinen Selfie- und anschließenden Kalenderübergabe-Orgie 🙂

Hat auch jeder eine ganz persönliche Widmung auf seinem Kalender von ihr bekommen, lieb von ihr, unsere seht ihr dann garantiert im Januar auf meinem Facebook-Account. Ich finde sowieso, tut ihr gut, ihr neues Leben, sie ist so richtig locker geworden, freut mich für die beiden.

Die Party ist auch um 1Uhr nicht zu Ende, da kann man noch so einiges machen. Schräge Fotos mit Freunden zum Beispiel, also wieder mal Karsten nerven 🙂

 

Und so kreist man immer noch durch die reichlich vorhandenen Freunde, quatscht sich hier und dort mal wieder fest und huch, landet vorm Buffet. Stollen? Haben wir denn schon Saison, ach ja, ich finde, die kann man schon mal am 24.11 morgens eröffnen, ist ja bald der 1. Advent, rein damit.

Unserem Mitfahrer ging es nicht mehr so besonders gut, so dass er uns bat, doch langsam Richtung Hotel aufzubrechen. Ist ja auch schon 2Uhr, nicht schlimm, na dann mal los, beginnen wir die Abschiedsrunde. Hat dann doch 30min gedauert, bis wir dann draußen an der Tür waren und selbst dort kam man nicht gleich los. Fällt halt schwer, die allermeisten sehen wir dieses Jahr ja nun nicht mehr und nächstes Jahr auch nicht gleich, da muss man sich genügend schöne Weihnachten, einen guten Rutsch und netten Jahresstart schon mal wünschen, besser ist das.

Aber nun auf zum Hotel, mal schauen, was da noch so los ist. Beim letzten Mal war ja da auch noch eine kleine After-Show-Party, schauen wir mal 🙂 Kurz vor 3Uhr dort eingetrudelt und man hörte es gleich nach der Öffnung der Hauseingangstür, da tobt noch was im Frühstücksraum. Ach, hier seid ihr, Moment, nur noch kurz Korsett abbauen, dann kommen wir. Alles fix erledigt, husch wieder runter zur illustren Menge von ca.15 Personen in allen möglichen Outfits, vom noch Party-tauglichen Latex, über Baumwoll-T-Shirt, Bademantel bis hin zum schnuckeligen Pyjama, schließlich mussten ja noch die Getränkereste vertilgt werden. Erst noch zaghaft, dann flossen die gesunden Kräuter in Form von Schnäpschen an ziemlich viele Beteiligte, der Rest hielt sich an das Teqila-Bier oder was anderem.

Und auch dort lernte man wieder ein paar mehr nette Menschen kennen. Zum Beispiel Monika und Bernhard, sie waren das 2.Mal hier bei der Rubber Night und im Hotel (das erste Mal im August, als wir nicht dabei sein konnten) und bestätigten genau das, was ich mit meinen Worten nicht besser ausdrücken kann: Die Latex-Community ist ein besonderes Völkchen, man wird sofort in seine Mitte aufgenommen (wenn man das selbst möchte), fühlt sich von Anfang an wohl unter so vielen Gleichgesinnten, der Zusammenhalt und die Toleranzfähigkeit ist das Besondere. Sie sind immer wieder erstaunt und erfreut darüber, wie gut das klappt, kamen deswegen gerne wieder und werden auch in Zukunft gerne dabei sein.

Darauf noch so ein gesundes Kräuterlein, auf den einen kommt es jetzt auch nicht mehr an 🙂 Jedenfalls eine schöne lustige Runde voller Lachen noch mal zusammen.

So kurz nach halb 5 erschienen noch Michael und Antje vom Bedo, während die ersten schon schwächelten und sich in Richtung Zimmer verzogen. Da müssen wir noch einen auf Antje und ihr tolles Küchen-Team im Bedo, Dirk und Eva und ihr Hotel-Team im Designhotel und auf Michael und sein tolles Bedo-Team als Veranstalter eines rundum gelungenen Events trinken, Prösterchen, der Sechste (oder so) 🙂

Der Kräuter wird auch langsam alle.

Bis wann gibt es eigentlich heute Frühstück? Bis 12 meinte Dirk, ah, das klingt ja gut, wird die Nacht dann doch nicht so kurz wie befürchtet! Trotzdem, langsam wird man müde. Um 5 war dann aber doch so langsam allen nach Bettchen zumute, uns auch, mussten uns ja noch aus dem glänzenden Material pellen, Duschen und so. Noch mal schnell ein Fotos, vielleicht nach 6 Schnäpschen keine so gute Idee (keine Schuhe mehr an!!) 🙂

#Sonntag

Man hätte noch etwas länger schlafen können, aber halb 11 war man trotzdem wach. OK, raus, auf zum Frühstück, nach den anderen sehen und ein wenig Hunger habe ich auch.

So richtig loskommen möchte man eigentlich nicht, aber irgendwann muss man packen (man hat ja Zeit bis 14Uhr theoretisch), das Auto vollladen, schluchz, auf die Abschiedsrunde gehen. OK, Monika bekam 3x tschüss gesagt, andere nur 2x, dauert eben, und selbst wenn man es geschafft hat, steht man immer noch vor der Tür draußen lange zusammen.

13Uhr dann mal endlich los, die Autobahn dieses Mal staufrei, Hanau stand, wie am Anfang beschrieben, noch und zu Hause kurz vor 16Uhr eingetrudelt. Dann das Übliche, erst alles Auswaschen und Aufhängen, dann später Abendbrot und dann Bett…

 

Fazit:

Was für ein schönes Latex-Wochenende mit 3 tollen Partys 🙂 Eine wohlgefüllte Pre-Party im Rubber Hotel, der ausverkauften geilen Rubber Night im Bedo und der kleinen, aber feinen After-Show-Pyjama-Party für die Heimkommer wieder im Rubber Hotel, alle gefüllt mit liebenswerten Menschen einer einzigartigen Gemeinschaft! Hat richtig Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf das nächste Mal mit ganz vielen von euch.

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