München, Feringapark Hotel, BoundCon 2018 – passt gut zusammen

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Auf geht’s nach München, der Stadt der Biergärten, BoundCon und manch kleiner und großer Latexpartys.

Auf diesen Besuch waren wir gespannt, er sollte dieses Mal ins „Feringapark Hotel“ gehen, zur BoundCon-Zeit exklusiv als „Fetish Hotel“ reserviert. Einfach, als Ersatz für die Fetish Evolution 2018, von der wir uns (wie viele andere auch) dieses Jahr wegen dieser „ohne-Ball-Karte-kein Hotelaufenthalt“ bewusst weggehalten hatten.

Den Tipp zum Feringapark Hotel bekamen wir von eine Paar aus dem Harz, welches wir letztes Jahr auf der BoundCon am Sonntag nach der SubRosaDictum(SRD)-Party getroffen hatten. Die hat uns ja nicht so sehr gefallen gehabt (zu viele, zu warm, zu laut, nur eine Musikrichtung, sehr wenige Sitzmöglichkeiten, etwas zu trinken bekommen eine Odyssee), war einfach nicht unser Ding, obwohl es dort fantastische Outfits zu sehen gab.

Sie meinten, sie sind immer in diesem Hotel, meist von Donnerstag an und dort findet am Freitag und Samstagabend jeweils eine eigene kleine Party für Fetis statt, das Hotel ist gesperrt ab Freitag bis Sonntag für alle „Normalos“. Und dann fielen uns auch noch auf der BoundCon selbst die Plakate auf: „BoundCon meets Feringapark“, es geht also auch durchaus miteinander. Noch mal zur Sicherheit bei Joachim, dem Hotelmanager per Mail nachgefragt, ich gebe mal einfach einen Ausschnitt seiner Mail wieder. Ich glaube, dass erklärt, warum wir so gespannt waren: „Wir sind seit 2009 offizielles Partnerhotel der Boundcon.

Bei uns ist fast alles möglich, solange es sich in einem sehr gross gesteckten Rahmen mit ganz wenigen NoGo’s bewegt.

Man kann alles tragen, was man möchte. Leder, Latex, Rubber, Schnüre, Ringe, auch teilweise nichts usw. usw. usw. 

Unsere Augen sind in 9 Jahren einiges gewohnt 🙂

Da unser Hotel während dieser Zeit komplett mit Boundcongästen ausgebucht ist und man dadurch unter sich ist, geht’s natürlich auch dementsprechend locker zu.

Lediglich Donnerstagabend und Sonnntagabend sind mehr eingeschränkt, da an diesen beiden Abenden auch noch andere Gäste im Haus sind. Freitag und Samstag ist es ganz egal.

 

Unsere „Partymeile“ besteht aus der kompletten ersten Etage. 

Dort befindet sich Hotelbar, ein Restaurant, ein bayerisches Stüberl, eine Lounge, eine kleine Terrasse und ein abends umgestalteter Frühstücksraum. 

Für Essen und Trinken ist also gesorgt. In der Lounge hatten wir dieses Mal Donnerstag und Freitag einen DJ, der Musik macht, dass man sich trotzdem noch unterhalten kann.

Alle anderen Räume sind nur mit Hintergrundmusik beschallt. Samstags gibt’s bei uns generell nur Hintergrundmusik, da dies von unseren Samstagabendbesuchern mehr geschätzt wird.

Alle anderen sind ja auf der SRD-Party. In der Tat ist es so, dass von Jahr zu Jahr immer mehr Leute die gleiche Erfahrung im Kesselhaus machen und somit nach Messeschluss wieder zurück ins Hotel kommen. Uns soll’s recht sein, wobei wir uns nicht als Gegenveranstaltung zur SRD-Party sehen. Wir sind halt einfach nur da und so, wie wir sind. 🙂

 

#Donnerstag

Aber nun mal endlich los, Koffer sind gepackt, rein ins Auto, kurz nach 10 auf nach München. Die Autobahn hielt wieder nach Nürnberg eine Vollsperrung für uns bereit, gerade noch so geschafft, davor abzubiegen, dauerte mal wieder etwas länger auf der romantischen Tour. Zumal das Wetter grauselig wurde, Wolkengüsse pur, das kann ja heiter werden. Wurde es dann auch erstaunlicherweise, in München kurz vor 15Uhr angekommen kam die Sonne hervor und blieb dann auch netterweise (erst einmal).

Das Einchecken war etwas mit Schwierigkeiten verbunden, sie wollten zunächst unbedingt eine Kreditkarte zur Absicherung haben. Da wir bewusst eine solche nicht besitzen, hatten wir das aber schon mit Joachim geklärt, wir zahlen mehr als die Hälfte an im Voraus per Überweisung, den Rest dann im Hotel. Allerdings dachten wir nicht, dass wir den Rest sofort zahlen sollten, dazu noch Sicherheitsleistung darüber hinaus, für das, was wir im Restaurant essen würden. Sie müssen wirklich schlechte Erfahrungen mit manchen Gästen gemacht haben. Nun gut, wir hatten ja genug Bargeld mit. Als Zimmer hatten wir ein Standardzimmer gewählt, sah erst einmal gut aus, ausreichend groß, sogar mit Badewanne, leider aber ohne Klimaanlage (Memo an mich, das nächste Mal, wenn wir im Sommer hinfahren, das Komfortzimmer nehmen! Diese sind mit Klimaanlage und die Zimmer sind einem direkt angrenzenden, mit dem Hotel verbundenen Gebäude, welches mir vor allem Nachts ruhiger erschien, dazu später). Die Koffer schon mal hingestellt und geguckt, ob wir alles mit haben.

Nach der langen Fahrt erst einmal einen Kaffee und eine Kleinigkeit essen. Runter ins Restaurant (im 1.Stock) und raus auf die Terrasse. Dort saß schon eine kleine Gruppe, die sich in englisch unterhielt. Weil ich den Halsreif drum hatte, wurde ich sofort als zur Szene zugehörig erkannt, eine gut aussehende Frau stellt sich als Model Christine vor, mein Instagram-Bilder fand sie „sweet“. Wir haben dann erst mal unseren Kaffee und die „Apfeltarte“ genossen.

Die Sonne kam nun auch mit brachialer Gewalt raus, gute Gelegenheit zur Abkühlung im englischen Garten. Der ist quasi in Sichtweite, nur so ca. 150m entfernt, man muss nur den Eingang vom Hotel aus durch die Tennisanlagen finden. Wohltuende Kühle im frischen Maigrün, das hat schon was.

Der Durst kam zurück und das Schild, 1km zum „Aumeister Restaurant und Biergarten“ klingt vielversprechend. Nach 500m das nächste Schild zum Aumeister, immer noch 1km?? Die locken einen schon erst mal. Aber na gut, wir haben ihn erreicht und uns neben einem kleinen Obatzer (der wohl laut Brüsseler Bürokraten am Volksbrauchtum vorbei so nicht mehr heißen darf, warum auch immer) ein Hofbräu-Bierchen gegönnt.

Das Abendessen hatten wir uns aber in einem Biergarten in relativer Nähe zum Hotel vorgestellt, also gemütlich ausgetrunken und dann auf zur „St. Emmeramsmühle“. Der englische Garten ist schon etwas verwirrend, und so kam es, wie es kommen musste, da wir uns nicht  ganz genau an die gleiche Strecke gehalten hatten. Der Rückweg war jedenfalls länger als gedacht, da dort ja auch ein paar Bäche und Kanäle durchgehen und Brücken nur spärlich kommen. So wandert man durch den Wald, hat irgendwie ein einsames Spreewaldfeeling (vom Blick her), aber unterbrochen von jede Menge Radfahrern und Joggern. Die kann man wenigstens nach der nächsten Brücke fragen.

Die Mühle war auch nicht ganz voll, wir bekamen ein hübsches Plätzchen draußen.

Man sieht, man ist in München, alles ein wenig größer, von meinem Schäufele hätten gerne 2 essen können. Dazu Bierchen und Hugo (für meine Petra) war lecker.

Oh schau mal, da hinten kommt es schwarz, stimmt, wir sollten los. Sind jetzt zwar nur 600m (über normale Straßen), kommt einem trotzdem weiter vor, wenn die ersten dicken Tropfen runter kommen. Aber geschafft. Noch mal schnell ins Restaurant geschaut, ob wir jemand dort kennen, aber außer ein paar Grüppchen englischsprachiger Besucher niemanden zu sehen. Na gut, gehen wir ins Zimmer. Dort noch etwas Rotwein, etwas Fernsehen und dann Bett, wir waren platt.

 

#Freitag

Nach geruhsamer Nacht auf zum Frühstück. Was zieht man an? Na ja, sind ja noch normale Gäste da, also nur so bisschen was in Latex, das metallic-blaue T-Shirt eben. Andere hielten es ähnlich, nur dezent Fetisch also.

Das Frühstück selbst ist jetzt nichts großes und da wir erst so gegen halb 10Uhr dort waren, war das mit dem Nachschub auf dem Buffet etwas chaotisch. Und auch im Vergleich zum Samstag bzw. Sonntag etwas weniger.

Gut gestärkt auf in die Stadt, 2 Freunde vom Frühstückstisch, die wir sonst immer auf der FE in Essen treffen, waren so nett, uns mit in die Stadt zu nehmen.

München ist ja immer wieder eine kleine Stadtbesichtigung wert, auch wenn sie dieses Mal etwas kleiner ausfallen musste. Aber die Strecke vom Stachus zum Marienplatz ist quasi Pflicht (noch gleich die „St. Michael Kirche“ besucht, sieht gut aus).

Und da wir kurz nach 12Uhr da waren, zum ersten Mal auch dieses Figurenspiel oben am Münchener Rathaus live sich bewegen sehen. Das kenne ich ja nur aus dem (Bayrischen) Fernsehen meiner Kindheit.

Es wurde schon wieder mal warm, wie brauchten etwas zu trinken. Gibt ja so einige Biergärten auf und um den Viktualienmarkt herum, der „Pschorr“ war dann unsere Wahl. Eine gute, fanden wir. Meine „Live“-Übertragung per Facebook mit den sich drehenden Figürchen des Rathauses zeigte neben Zuschauern auch noch den Kommentar von „Robin Lattrich“, wir sind hier in der Nähe. Wir kannten sie (und ihren Partner) von der Rubber Night in Dortmund und vom letzten Jahr bei DeMask in München und waren erfreut, als sie fragte, wo seid ihr, wir kommen zu euch.

So sieht man sich auch mal ganz privat, was ich immer wieder gut finde, eben nicht nur auf „die Szene“ beschränkt.

So haben wir lustig über eine Stunde bei weiteren Bierchen dort beim Pschorr verbracht, ihr auch von der kleinen Abendparty im Feringapark erzählt.

Nach Rückkehr ins Hotel noch ein wenig ausruhen und da wir für halb 7 einen Tisch bestellt hatten für 6 Personen im Bräustübl, gegen 18Uhr mal so langsam ins Outfit für den Abend werfen.

Dieses Mal war mal wieder das metallic blaue Katzenoutfit (BBC von Fantastic Rubber, mit Katzenmaske von Feitico, Katzenschwanz von Signature Latex, das HW Design COR13 und Katzenpfötchenstulpen) dran. Petra meinte, ihr genügt heute ihre Latexbluse von Latex Fashion Design Wiesbaden, sieht auch gut aus, hat sie recht.

Gleich mal die Gelegenheit noch genutzt, ein paar Bilder von mir vor und im Hotel zu machen, meine Petra war so nett.

Pünktlich halb 7 dann im Restaurantbereich. Mal kurz richtig umschauen, alles so wie von Joachim beschrieben, vorne an der Bar waren schon Musikboxen aufgebaut. Die waren aber (noch) aus. Zum Abendbrot hatten wir uns mit „Blubber Kokay“ und ihr Mann (kennen wir aus Nossen vom Marios „Nacht der Latexleidenschaft“-Party), sowie „Latices Diesen“ und Jan (auch von dort und zusätzlich durch ein Shooting beim GFB 2016) im Vorfeld verabredet. Wir sollten ja, so hat uns die Rezeption am Donnerstag beim Einchecken erzählt, unbedingt ein Tischchen reservieren. Nun ja, halb 7 hätten wir das noch nicht gebraucht, aber so ab 20Uhr wäre es definitiv von Nöten gewesen, ab da wurde es quasi exponentiell voll.

Lecker Feringapark-Pfännchen gegessen.

Nach dem Essen verzogen wir uns raus auf die (überdachte) Terrasse, bei 4:2 Raucher gegen Nichtraucher wohl eine notwendige Wahl. Und blieben da bis kurz nach 22Uhr, die Musik begann irgendwann mal drin zu spielen (tatsächlich so leise, dass man sich gut unterhalten konnte, sowohl drinnen wie auch draußen sowieso). Und wie gesagt, es wurde voller. Einen mächtigen Schwung gab es dann später noch mal, als die BoundCon-Messe zu Ende ging, erst Besucher derer, dann Aussteller selbst. Ich hatte noch mal im Vorfeld gefragt, braucht man irgendwas, Ticket zum Beispiel -> nein, muss man im Hotel wohnen, um auf die Party gehen zu können -> nein, kostet es Eintritt -> nein. Erstaunlich, es geht eben auch so, das Ganze finanziert sich quasi nur über das Essen und Trinken dort und bei Preisen für ein Bier (0,4l) 3,80€ nicht übertrieben. Von den Outfits her wirklich ziemlich gemischt, von nackter Oberweite über Leder- und Lackoutfits bis Latexganzanzug mit und ohne Maske. Der überwiegende Teil zu mindestens, man konnte da auch ganz normal im Straßenanzug hingehen, was dem Ganzen aber keinen Abbruch tat. Ich hätte unter diesen Umständen ein wenig mehr mit „Spannern“, so wie im Hotel Bredeney in Essen manchmal zu sehen waren, gerechnet. Dem war aber bis auf 2 sich unauffällig in den Ecken verdrückende nicht so.

Bei unserem draußen Sitzen konnte man auch prima die Menschen sehen, die so hinzukamen, zum Beispiel „Geri Gloriosus“ mit seiner tollen Irokesen-Frisur. Ihm musste ich aber erst mal beim Schnüren helfen, der Arme wäre sonst nicht ordentlich angezogen zu seiner Party (irgendwo außerhalb, war aber schnell wieder da, kann nicht doll gewesen sein) gekommen. Ach guck mal, Eva und Klaus sind auch da 🙂 Sie haben ja nun einen Wohnwagen und so treffen wir sie relativ oft auf einem Event, sie verstehen es, ihr Rentnerdasein jetzt zu leben, sie sind wirklich 2 nette.

Zeit für mich, auch mal bisschen im vollständigen Katzenoutfit (also Maske wieder auf, beim Essen ist das nicht so doll, zu viele Spuren danach) durch die Räume zu schlendern. Man fiel schon auf, grinste, wenn ich meine Schnurrhaare mit dem Mund bewegte, bekam auch Komplimente über das coole Outfit. Man macht sich ja nicht deswegen Gedanken um sein Aussehen, wie es auf andere wirkt (ist mehr für das eigene Wohlfühlen gedacht), aber schön ist das dann trotzdem, wenn es ankommt.

Irgendwann wurde es eben dann doch zu kühl, aber das Areal ist so groß, dass man im hinteren Teil des Restaurantbereiches genügend Platz findet. Die Musik ist da, obwohl vorne doch etwas lauter geworden, immer noch sehr dezent. So haben wir mit Kokay und Robert noch eine ganze Weile zusammen gesessen, etwas getrunken, die vorhandenen Vorräte von Erdnüssen und anderen Knabbereien dezimiert.

So gegen 1Uhr waren wir dann müde und haben uns verabschiedet, noch kurz ein paar Bilder im Foyer gemacht und ab ins Zimmer.

Das übliche Chaos auf dem Bett nach dem Ausziehen hinterlassen

Und ab ins Bettchen. Da merkte man dann, heute ist das Standardzimmer nicht so die gute Wahl. Zum einen immer noch recht warm, man musste eben wegen fehlender Klimaanlage das Fenster öffnen. Unsere Seite war die Richtung großem Parkplatz vorm Rewe, bisschen laut. Da war eine Gruppe draußen, die unbedingt weiter Party machen wollte nach 3Uhr und sich dort von einem Autoradio beschallen lassen wollte. Und das hallt selbst im 5.Stock prächtig.

 

#Samstag

Gott sei Dank hat dieses Hotel an die Partypeople gedacht und hat die Frühstückszeit bis 12Uhr ausgedehnt, man kann also wirklich in Ruhe ausschlafen und dann erst den ersten Kaffee des Tages schlürfen gehen. Ich hatte mein blaues LatexCrazy-T-Shirt schon mal an, mal gucken, ob sich andere auch in Latex zum Frühstück wagen. Mir schwebte ja so ein Bild vor wie in Essen bei der Fetish Evolution, ziemlich alles irgendwie schon in ihren jeweiligen Feti-Klamotten. Das war aber hier nur zum Teil so (übrigens auch Sonntagmorgen), die Hälfte schon, der Rest quasi in Baumwolle. Warum das so ist, weiß ich nicht, vermutlich weil man eben zur BoundCon mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bzw. Auto noch hinfahren muss, nicht schon „da“ ist.

Nach dem Frühstück (wie gesagt, gefühlt dieses Mal besser auffüllmäßig organisiert, auf jeden Fall verschiedeneres zu essen da)  auf zu DeMask, Freunde treffen. Und wir fielen wie auch andere auf die Linie 50 vorm Hotel rein. Da gibt es nämlich eine Haltestelle vorm Hotel direkt und der Bus bringt einem zur S-Bahn in die Studentenstadt. Wenn man die richtige 50 nimmt, die andere fährt von der identischen Haltestelle in die andere Richtung. Und da es eine Schleife hinten nur ist, sind wir an diesem Tag quasi 4x am Hotel vorbeigerollert, nachdem wir den Bus dann gewechselt hatte und der erneut Kurs Richtung Hotel/Studentenstadt nahm. Ich hatte übrigens dieses Jahr auf Catsuit und Korsett verzichtet, Latex-T-Shirt ist standesgemäß, reicht, dachte ich mir.

Bei DeMask so gegen halb 1 herum angekommen, großes Hallo natürlich erst einmal. Guten Morgen Matthias, jetzt sehen wir uns wenigstens mal, ich bin’s, Sabine. Grübel grübel, Sabine Mammitzsch? Jep. Wieder jemanden mehr aus der bisher virtuellen Welt von Sabine (Bodewald’s) Frühstücksrunde in der realen getroffen. Ist so, wie ich es mir vorgestellt hatte, eine Nette. Und so ganz nebenbei trafen auch noch viele andere Mitglieder der Frühstücksrunde ein, Gaby, Bea und ihre Mann und natürlich Sabine Maria Bodewald selbst.

Ein ordentliches Hallo überall, manche trafen sich wirklich zum ersten Mal, viele kannten sich schon. Auch natürlich mit Ronnie und seiner Petra bisschen erzählt. Er hat für mich eine „TortureShip“-Karte reserviert gehabt, die ich nun abholen konnte, auf das Event bin ich auch mal gespannt, mal schauen, ob es nur dieses „Schaulaufen“ in Friedrichshafen und Konstanz ist oder mehr. Man muss es wenigstens einmal mitgemacht haben, um es beurteilen zu können, sag ich mir. Und Daniel Seitzbereit ist ja auch dabei, bin also nicht alleine.

Petra von DeMask hatte ein paar Ideen, was meiner Petra so gefallen und passen könnte, leider hat es dann entweder doch nicht so gepasst oder es war es eben nicht. Egal, wir kommen ja wieder.

Im DeMask selbst gab es Prosecco, Wasser, Bierchen, Kaffee, alles da. Wurde reichlich genossen und natürlich auch die Latexsachen, die überall zufälligerweise herumhingen angeschaut, probiert. Robin guckt auch mal 🙂

Mittlerweile war es Nachmittag und der Laden wurde immer voller. Luela, kannst Du mir verzeihen, dass ich Dich nicht gleich gesehen (und schon gar nicht vorher über unser Eintreffen dort unterrichtet) habe?

So gegen 5 Uhr, man glaubt gar nicht, wie schnell die Zeit dort vergeht, wieder auf dem Weg zum Hotel. Natürlich erst, nachdem man sich gebührend von allen verabschiedet hat.

Haben wir eigentlich schon was seit dem Frühstück gegessen? Nö. Rein zu McDonald, ach guck, wer steht dort im Latexoutfit und kauft sich ein Eis? Robin 🙂

Nun aber zurück zum Hotel.

So gegen halb 8 mal langsam aufmachen zum Restaurantbereich, richtigen Hunger hatten wir aber noch nicht. Dieses Mal hab ich etwas einfacheres angezogen, reicht der schwarz/rote LatexCatfish-Body und die schwarzen Latex-Leggings. Am Freitagabend war es schon ganz schön warm unter der Katzenmaske gewesen, deswegen heute eben mal ohne. Petra wieder im schönen schwarze/roten Rock und Bluse von Ully.

Kaum da, kamen schon „Blubber Kokay“ und ihr Mann, und Kai vom Münchner Latexstammtisch, den wir gerade vorher erst bei DeMask getroffen hatten. Erst mal raus auf die Terrasse, solange da noch Platz ist und es nicht zu kühl wird. Später haben wir dann doch  etwas zu Essen bestellt. Allerdings war meine Käsespätzle-Portion wohl eigentlich für zwei gedacht, hab lange gebraucht, ehe ich die drinnen hatte. Gab davor ja auch einen kleinen „Gruß aus der Küche“ (lecker Griebenschmalz mit Brot und etwas Hering). War schön draußen zu sitzen, auch mal kurz Gelegenheit, mit Joachim, dem Hotelmanager zu sprechen, ist so wie man es aus der Mail und vom Telefon vermutet, ein Netter.

Viele Gäste aus dem Haus kamen, aßen und verschwanden dann wieder Richtung SRD-Party um 22Uhr im Kesselhaus, andere blieben, die Musik begann erst leise, wurde dann lauter. Am Samstagabend waren auch größere Sitzbereich als Freitag (inklusive Frühstücksraum) als Partymeile freigegeben, es war aber nicht übervoll, Sitzplatz fand man immer. Und füllte sich in den Etappen nach 20Uhr die Hotelparty-Besucher, nach 23Uhr die BoundCon-Aussteller und nach halb 1 die ersten Rückkehrer von der SRD.

Zu unserer Überraschung kamen nach 22Uhr noch Eva und Dirk (sie sind die Hotelmanager des Rubber Hotels in Kamen während der Rubber Night in Dortmund) und Monika (kennen wir auch aus Dortmund), sie wollten noch etwas essen. Im Bräustübl war noch Platz für uns. Kokay, schade dass ihr nicht mit rüber gekommen seid, denn so habt ihr Katja (Bond) und das von ihr geführte und eingeschlossene "Rub Rubsubsea-Gummitier“ (hat übrigens einen eigenen lesenswerten Blog, hier zu finden: https://rubsubsea.blogspot.com/) verpasst. So vollständig in Latex und so lange schon bei dieser Wärme, wow. War schon lustig anzusehen, wie er mit Hilfe eines Schlauches, der sonst an einer eigenen Trinkversorgung um den Hals herum hing,  aus dem Radlerglas nippte. Bewegen konnte er sich ja nicht mit den Armen, die waren ja im Bondagebody 🙂 Aber Katja macht das schon.

Hier ein paar Bilder davon, man sieht, die beiden hatten auch im Hotel ihren Spass:

Noch später kamen Robin und ihr Mann, wir hatten ihnen nur zu einer gemeinsamen Portion Käsespätzle geraten, was gut war.

Leider wurden dann aber auch die Engländer/Amerikaner(?) immer lauter, wir hätten uns wohl doch umsetzen sollen.

So gegen 1Uhr wurden wir langsam todmüde und dann geht’s eben ins Bettchen, dieses Mal ohne zusätzliche Beschallung vom Rewe-Parkplatz.

 

#Sonntag

Da das Frühstück ja auch wieder bis 12 Uhr ging, schön bis halb 10 ausschlafen. Und erst dann zum Frühstücken. Dort trafen wir das Paar aus dem Harz wieder, von denen wir den Tipp mit diesem Hotel letztes Jahr bekommen hatten und frühstückten dann lange und genussvoll mit ihnen zusammen.

Bis ca. 12 sollte man auschecken, zeitlich gut mit der BoundCon koordiniert, die ja um diese Zeit am Sonntag anfängt. War dann nur etwas langwierig, da natürlich alle da ausschecken wollen und nur 2 Frauen hinterm Tresen waren, die sich auch noch um zurückgelegte Koffer und Neu-Reservierungen kümmern mussten, während wir da in der Schlange standen. Da besteht definitiv Verbesserungsbedarf. Aber so lernt man eben derweil auch seinen jeweiligen Nachbarn aus der „sozialistischen Wartegemeinschaft“ neben sich besser kennen.

So waren wir erst nach halb 1 auf der BoundCon, der Parkplatz ist übrigens immer noch eine Schotterpiste. Beim Wandern zum Eingang kamen uns schon mal im Auto Mannomann und Susi (Latexengel Aiyana) entgegen, winke winke, bis nachher, freu.

Der erste Eindruck zur BoundCon war, scheint ein bisschen heller zu sein als letztes Jahr. Vielleicht hatten sie aber auch nur mehr Oberlichter auf. Jedenfalls macht das einen positiveren Eindruck. Um 13Uhr wollte sich der Münchener Stammtisch dort treffen, einen Teil kannten wir ja schon. Ah, Norbert, so siehst Du ohne Maske aus. Und ja, wir haben uns schon mal in Nordhausen beim „Untertage-Event“ getroffen. So schließt sich der Kreis.

Erst mal rum gehen. Zuerst fielen uns Zwerg und Jens auf, mal kurz anhalten und miteinander erzählen. Und schau mal, dort sind La Trisha Fetisch Model und Sola Lupa bei „Fetish Design by Stefan Beier“. Da muss man dann auch erst mal hin und ein paar Fotos gehören einfach dazu 🙂 Und bei der Gelegenheit auch gleich mal „Vexo Negatio“ kennen gelernt, hat uns gefreut.

Michael Geyer und seine Simone hatten wir ja erst eine Woche zuvor auf einer „Schwarzen Zeremonie“ einen ganzen Abend gesehen, es war uns also eine Ehre, den Gemeinschaftsstand von „Metall Geyer“ und „Ero Chains - Lifestyle Designer“ zu besuchen. Dort haben wir dann längere Zeit verbracht, gab ja auch einen Kaffee. 🙂 Nein, auch wegen der schönen Halsbänder, Petra liebäugelt ja mit dem metallic-roten Halsband , ich mit dem mit der Bändergravierung. Und Ero’s Outfits sind ja auch sehenswert. War ganz schön was los auf dem Stand.

Wir hatten noch letzte Woche den Auftrag erhalten, uns bei Glanzglück für Dana um „Gasmasken-Handtaschen“ zu kümmern, gucken was da ist und eventuell eine kaufen. Also hin zum Stand (da fanden wir auch Rubberik und wechselten ein paar Worte, man kennt sich ja) und Püppi gesucht. Es waren noch 3 verschiedene Handtaschen in diesem Format da, eine ganz neue sogar mit einem eigenen Namen, die „Gloria“.

Nachdem ich Dana die Bilder geschickt hatte und sie offensichtlich von einer oder mehreren überzeugt war, hab ich dann Püppi mein Handy in die Hand gedrückt, sie sollen sich einigen. Haben sie sich auch, eine Gasmaskenhandtasche haben wir schon mal direkt mitgenommen (müssen wir Dir noch zusenden Dana, sorry, noch keine Zeit diese Woche dafür gefunden).

Und wen trifft man auf den weiterem Rundgang Jörg bei seinen Edeldildos. Warum die Frauen aber immer wieder statt bei den gezeigten Lustobjekten bei Deinen Spirituosen hängen bleiben, bleibt ein Rätsel, kann nur am Namen liegen („Ficken“ und „Vögeln“ scheinen wohl auch den Nerv der Frauen zu treffen)

Manu zeigt uns voller Stolz ihren kleinen „Hallo Kitty“-Vibrator, den sie zum Jubiläum von Jörg geschenkt bekommen hat. Mmh, mal eine Idee für manche Chef’s statt Präsentkorb? 🙂 Ach Herrje, in Zeiten von #MeToo wohl keine gute Idee.

Und weiter rum, bisschen den Shows auf der Bühne zugeschaut, was getrunken, eigentlich nun alles gesehen.

Petra sagte, schau mal, ist das nicht „Model Lady Harlequeen“? Klar ist sie das, und so hatten wir auch noch mit ihr ein nettes Gespräch am Bondage-Bücherstand, ist eben auch eines von den nicht abgehobenen Models geblieben.

Das war’s BoundCon

So halb 5, auf zum Latexstammtisch ins Ziegelhaus. Die Kellnerinnen nicken schon und zeigen nach hinten, wenn jemand in Latex kommt, man kennt die Bande. Dort haben wir die Zeit genutzt , um mit Katja uns längere Zeit unterhalten, mit Norbert über den Tisch hinweg.

Leider kamen Mannomann und Susi erst kurz nach 18Uhr (wir sind uns zwar mehrfach über den Weg auf der BoundCon gelaufen, aber nur kurz gesprochen jeweils), da hatten wir aber schon aufgegessen und wollten Richtung Heimat. Aber man sieht sich in Nordhausen ja am 7.Juli wieder, freu 🙂 Bzw. schon am Freitag davor.

Noch kurz mit Gerd und dessen Frau gesprochen und dann auf angenehm leerer Autobahn nach Hause, was wir kurz vor halb 11 und ganz kurz vorm drohenden Gewitter erreicht haben. Die Latexsachen von der BoundCon ausgewaschen, der Rest nur noch zum weiter trocknen auf gehangen, muss auch so mal gehen, ist schon spät. Halb 12 Bettchen, muss ja früh wieder raus.

 

Fazit:

Für uns war der Tipp mit dem Feringapark eindeutig ein Gewinn, das Feringapark Hotel kann man zwar nicht 1:1 mit dem Hotel Bredeney vergleichen, aber man fühlt sich wohl. Wer Fetisch zeigen und in den 2 Tagen auch ausleben möchte, ist herzlich Willkommen und darf das auch. München als Stadt ist eh immer wieder schön und so passt das zusammen. Also wir haben schon mal im November gebucht und ich denke, nächstes Jahr zur BoundCon-Zeit im Mai sind wir wieder da (mit Komfortzimmer dann).

 

 

2 Antworten

  1. kai

    Na das nenne ich mal einen tollen Bericht. Ausführlich, toll geschrieben, schöne Bilder, macht echt Freude und ist eine gute Erinnerung an ein tolles Wochenende.

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