Gummi-Gelüste OPENING 2017 , eine Party, die gemischte Gefühle hinterlassen hat

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Bei mir hat die erste Gummi-Gelüste-Party in Wülfrath einen gemischten Eindruck hinterlassen. Ich musste mich erst einmal etwas sammeln, was ich auf die positive und auf die negative Seite werfe.

Klar, es war an einem Freitag Abend und es war die erste Party in der neuen Umgebung, quasi ein Probelauf für die eigentliche Event-Reihe, da wird sich bestimmt noch einiges ändern.

Ja, Freitag Abend, für viele ein Problem, als ich so vorher rumfragte, wer kommt. Auch für mich wäre es eine Herausforderung geworden, wenn ich nicht zufällig gerade zeitweise in Duisburg für meine Firma bei einer dortigen, für die wir die IT betreuen, arbeiten würde. So hat es geklappt, dass ich meinen Hotelaufenthalt privat um einen Tag verlängern und abends dann zur Party in die neue Lokation (30km entfernt) fahren konnte.

Ich hatte mir jetzt nichts Großartiges zum Anziehen mitgenommen, es musste mal wieder der geklebte LatexCatfish-BBC von der letzten GG-Party herhalten, dazu das HW Design COR13-Korsett zusammen mit dem Kombinationshaltsband von HW. Dazu die Maske von Feitico, Sieht einfach geil aus, finde ich.

Also im Hotel schon mal angezogen, ein kleines Selfie gemacht, und los.

Ready for the Gummi-Gelüste-Party in Wülfrath
Ready for the Gummi-Gelüste-Party in Wülfrath

 

An der Lokation angekommen schon mal positiv, es ist ein Industriegebiet, es gibt genügend Parkplätze drum rum und der nette RubberRocker-Parkservice zeigte mir ein Plätzchen noch nahe an der Lokation mit einem kleinen Hinweis, wo die denn eigentlich sei. Ist schon komisch, wenn man erst mal an dem Königsreichsaal der Zeugen Jehovas vorbei pilgert, dann vor einem Haus direkt daneben steht, wo unten 2 Werksstätten sind, dazwischen eine Tür. Wenn man dann erst mal die Klingel gefunden hat (rechts unten), wird man auch rein gelassen und sieht eine steile Treppe vor sich zum ersten Stock. Man wird wirklich freundlich begrüßt, bekommt nach Zahlung des Eintrittspreises seinen Schlüssel für die Garderobe (es gibt 2, eine mit vielen kleineren Fächern und eine mit größeren Schränken, schon mal positiv) und einen Zettel mit der Schlüsselnummer noch dazu. Diesen Zettel benötigt man übrigens später, wenn man einmal kurz seinen Schlüssel wieder bekommen möchte, den soll man nämlich an der Bar abgeben, eine gute Idee finde ich).

Marc stand mit vorn bei der Kasse und begrüßte jeden seiner Gäste persönlich. Man sah ihm an, dass er viel entspannter war, als man sonst so von ihm gewöhnt war. Ist halt ein Unterschied, wenn der Lokation-Betreiber quasi alles zur Verfügung stellt, oder man sich selbst um Essen, Trinken, Musik, Bewachung mit seiner Mannschaft kümmern muss.

Nach dem Umziehen erstmal auf Besichtigungstour. Gleich neben der Garderobe ein relativ großer Raum mit Barbereich, in der Ecke mit dem Buffet, 4-5 Stehtischen mit Hockern und 3 oder 4 Sofas mit niedrigen Tischen davor. Und Musik aus allen Richtungen. Hinter der Bar 2 Mädels, die die Getränke herausgaben. Was es genau alles gab, weiß man nicht. Es gab, jedenfalls für mich nicht sichtbar, keine herumstehende Getränkekarte irgendwo. Das machen andere Partys besser, da schaut man drauf und weiß Bescheid, ein Tipp vielleicht für das nächste mal. Ich denke, es gab sozusagen das Übliche, also von Cola bis Wasser, und an alkoholischen habe ich (Warsteiner-)Bier, (Rot-??)Wein und (Rotkäppchen-)Sekt gesehen. Also erst mal etwas Alkoholfreies geschnappt. Weiter geschaut in die Nebenräume zu den "Spielmöglichkeiten". Man merkt, dass es eigentlich wohl ein Swingerclub ist, überall große Flächen zum Lagern, nur sehr wenige "BDSM-Spielgeräte wie Pranger), ein Kreuz. Einer, der wohl besser Bescheid wußte, meinte, er würde seine Sub nicht am Kreuz befestigen, das wäre nur unzureichend befestigt Aber OK, für ein lustiges Fotoshooting mit Yessica Schlabach  hat es gereicht. So richtige Spielgeräte waren nur wenige in der Lokation vorhanden, ist nicht zu vergleichen mit der RubberNight oder anderen Latex-Partys.

Ach ja, AndersArtig als Fotograf war auch da, was mich gefreut hat, zusammen mit Muffin, die wieder ein neues  selbst gefertigtes Outfit anhatte (das eigentliche hat sich beim Anziehen mal wieder selbst zerlegt). Ist immer wieder schön, auch ein paar Erinnerungsfotos von der jeweiligen Veranstaltung mitzunehmen, ist eine gute Tradition. Und wenn sie dann da sind, könnt ihr sie hier sehen.

Insgesamt waren wohl von den möglichen 110 so ungefähr 50 Personen anwesend, für einen Freitagabend in der Faschings- und Grippewellenzeit gar nicht schlecht. Ungefähr die Hälfte davon kannte ich und wir hatten nette Gespräche, aber zumeist halt nebenan den Spielräumen oder dem Vorraum dazu. Eigentlich illegal, da man ja diese mit einem Glas in der Hand nicht betreten soll, den Schildern vorm Eingang nach. Diese Schilder würde ich bei der nächsten Party abdecken/abhängen. Die sind bei einer Swingerparty, wo das Zurückziehen wichtig ist, genau richtig, aber nicht bei einer Kommunikationsparty, wie der GG, wo man eher mehr miteinander spricht und das Spielen eher zweitranging ist. Was auffällig war, ich bin eigentlich ein sehr kommunikativer Mensch, und ich habe auch dort wieder 2 neue nette Menschen kennengelernt (RBBRKNGHT und RubberLaura , Namen aus der LZ bzw, Instagram), aber zum Rest bekam man irgendwie keinen Zugang. Sie waren da, aber eben keinen Kontakt außer das Sehen. Ansprechen war nicht recht möglich, das sie in Einzelgrüppchen nur im lauten Barbereich blieben.

So gegen 21Uhr gab es Essen. Klar, wer einmal in Frechen zur GG gewesen ist, der weiß, dass ist einfach nicht zu übertreffen. Aber bei Schweinefleisch, Hühnchen in Curry mit Reis, bzw. Spirelli dazu Tomatensuppe, dazu fleischlose Lasagne, Kuchen und viele Salate findet eigentlich jeder etwas.

Was mir auch nicht so wirklich gefallen hat, es gibt wegen des 1.Stockes keinen wirklichen Außenbereich. Mit der Konsequenz, der Raucherbereich ist drinnen. Und das riecht man, da auch dessen Türfüllung mangels Tür im Bereich der zweiten Umkleide völlig offen seine Gerüche absondert. Das bekommt man schon kurz nach dem Anmeldebereich mit, sind ja auch unmissverständliche Zeichen überall "zum Raucherbereich" aufgehängt. Für viele. die inzwischen auf E-Zigaretten umgestiegen sind, wohl wegen des Tabakgeruchs nicht unbedingt einladend, für Nichtraucher schon gar nicht. Die Alternative wäre unten vor der Tür, wenn die Zeugen Jehovas da nichts dagegen haben.

Zu meiner Überraschung kam kurz nach halb 9 Yessica Schlabach mit ihrem Freund, ich kannte die beiden und es war schön, sie wieder zu sehen, Ebenso wie die anderen, Armin, Rubberrocker, Karsten, Muffin .... Das ist das, was mir persönlich an der GG gefällt, das Kommunikative. Und wenn das nicht mehr so möglich ist, wäre das sehr schade und würde für mich den Charakter der Veranstaltung negativ verändern.

In der Lokation gibt es wohl so ca. 4 Toiletten und eine "Pissoir", 3 habe ich gefunden, irgendwie waren auch die wieder voll. Aber immerhin, das Pissoir neben der Dusche war noch frei. Und die (offene) Dusche hatte Yessica wegen eines Malheurs an ihrem Catsuit ausgiebig nutzen müssen, hat aber gut funktioniert.

Also ich denke, die Lokation ist groß und gut, hat viel Möglichkeiten, sich hinzusetzen (wenn man die Schilder ignoriert, die nur Einzelpersonen erst nach Freigabe durch das jeweilige Pärchen Zutritt gewähren oder beim Vorraum zu den "Spielzimmern", wo man kein Trinken mit reinnehmen darf), die Parkplatzsituation ist ausgesprochen gut. Marc meinte, gerade Frauen hätten sich bei ihm erfreut gezeigt, wie sauber es sei (es gibt auch in jedem Raum Desinfektionsspender, Handtücher). Eine Klimaanlage beim Fotoshooting lief, man sah einige andere noch auf Stand-By. Bei 110 Personen ohne Außenbereich vermutlich im Hochsommer etwas thermisch überlastet, aber ansonsten wohl ausreichend. Und vielleicht mal mit Mädels an der Bar sprechen, es ist zwar eine Party, aber eben keine Disko. Zum Tanzen kommen die wenigstens Leute dorthin bei einer Latex-GG (was ich so gesehen habe, hat 1x jemand wirklich kurz getanzt, hing vielleicht auch mit der Musik zusammen, da der DJ leider krankheitsbedingt abgesagt hat). Vielleicht als Kompromiss, so 1-2 Wunschtitel laut, dann 3-5 wieder so leise, dass man sich im Barbereich unterhalten kann, ohne sich direkt gegenüber zu stehen und laut anzubrüllen. Ist gerade bei Latexmasken auf auch nicht wirklich einfach. Ich habe es gegenüber Marc angesprochen, er ging kurz zur Bar, es wurde so nach und nach ein halbes Lied leiser, dann volle Dröhnung weiter. OK, ich blieb dann doch im Vorraum.

Ich warte mal gespannt, was die Menschen, die zum 1.April zur nächsten Party dort sein werden, so sagen. Wir werden bei Mario Riedel in Nossen zur "Der Nacht der Latexleidenschaft" da sein, worauf wir uns auch schon freuen.

Und noch mal zum Schluss: Ist alles nur meine persönliche Meinung, wie es hier in Blog steht, muss nicht jedem gefallen. Und ist auch gar nicht mein Ziel, sondern ehrliche Meinung.

 

R, BRBBRKNGHTBRKNGHTRBBRKNGHT

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