Die Reisegruppe Gummimanschette 2019, eine dufte Truppe trifft sich in Köln

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Ach ja, wisst ihr noch? Es war doch so ein schöner Jahresabschluss mit der Reisegruppe „Gummimanschette“ Ende Dezember 2018 in Köln! Und dass dieser auch 2019 wieder so oder so ähnlich stattfinden musste, war allen klar, das ist unsere Welt.

Mitte des Jahres 2019 war dann auch der genaue Termin bekannt und natürlich der Ort, wieder das „Hotel Coellner Hof“ in der Innenstadt von Köln. Gleich gebucht, die Vorfreude stieg.

Besonders dann in den Wochen vorher, eine extra gegründete WhatsApp-Gruppe explodierte förmlich vor Smilies und netten Botschaften. Dirk und Eva hatten sich auch wieder ein feines Programm ausgedacht mit ein paar bewährten und ein paar neuen Highlights, klang schon mal hervorragend. Noch ein bisschen Geld überweisen zur Vorfinanzierung, es konnte losgehen.

Der Start rückte näher, und siehe da, die ersten Einhornplätzchen für alle wurden in den WhatsApp-Nachrichten gesichtet.

Da bringen wir doch glatt auch was mit, Köhler-Küsse schmecken glaube ich allen. Und Sekt und Nussschnaps sowieso.

#Freitag

Endlich, Weihnachten ist vorbei, Familie genug gesehen, ab ins Auto und nach Köln gedonnert. Diese Mal war nicht ganz so viel als Latexgepäck im Wagen drin, dafür 3 große Packungen Mohrenköpfe (einer war vorbestellt für Dirks Arbeitskollegin), also nicht zu stark bremsen!

Dieses Mal war die Fahrt ziemlich staufrei bis auf die eine Stelle, wie immer bei Limburg. Warum die am 27.12. noch auf einer der drei Spuren im Weihnachtsverkehr auf der Autobahn bauen müssen, bleibt wohl deren Rätsel. Hieß dann, leider so erst 15min später die anderen sehen, schluchz!

Generös reingefahren in die Auffahrt mit dem engen Fahrstuhl zur Hotel-Tiefgarage. Und da kamen sie auch schon alle, die schon da waren, um uns zu helfen, unser Gepäck rein zu schaffen. Aber erst mal kurz begrüßen und beknuddeln, dann transportieren, gibt Prioritäten!

Nanu, nein, heute nicht in dem engen Auto-Fahrstuhl runter, der Fahrstuhl ist defekt. Na gut, dann wo? Gegenüber auf der anderen Straßenseite, Nr. 137, dann da steil runter in ein enges schmales Park-Unterdeck. Rüber gefahren, eingeschachtelt, oh je, kommen wir da jemals wieder raus???

So, nun zurück zu Hotel, da kommen nämlich immer mehr an, die Runde wird voller. Muss man doch alle begrüßen 🙂 Und es ist echt so, wie Anna da sagte: „ist wie kommen zur Familie“!

Was machen wir jetzt, nachdem wir und alle anderen kurz ihre Zimmer bezogen hatten? Die einen hatten Hunger, die anderen hatten Durst, los, lasst uns etwas Kölsch süffeln und etwas Kleineres zu essen einwerfen, gibt ja heute Abend noch was Richtiges.

Diese Mal folgten wir übrigens nicht einer Gummimanschette (keine Ahnung, wo die gerade herum lag), sondern einem Flogger, einer kurzen Lederpeitsche mit Stahlgriff, in Dirks Hand. Pah, keine Chance, wir nennen unsere famose Reisegruppe trotzdem nicht um!

Irgendwie waren uns die 200m doch zu weit bis zum „Brauhaus Em Kölsche Door“, wo wir letztes Jahr gewesen waren, sind vorher abgebogen. Das „Lapidarium“ bot sich an. Mmh, keine so gute Wahl im Nachhinein. Man hätte es erkennen können an den argwöhnischen Blicken der Betreiber von innen, als wir noch draußen standen, wollen die 23 Personen wirklich hier rein? Ja, wir wollen, rückt mal die Tische zusammen, wir brauchen Platz.

Die erste Runde für alle ging dann natürlich auf uns, also Mister und Mistress Katzentatze. Wir hatten nämlich vor knapp 3 Wochen geheiratet und das muss doch gefeiert werden! Prost denne!

Das ging ganz gut, das Problem war eher das Essen. Die Betreiber meinten, es wird dauern. Und auf der Speisekarte sind Dinge, die es gar nicht mehr gibt oder nur noch genau 1x, sahen gar nicht glücklich aus. Ich vermute mal, sie waren von der schieren Anzahl der Gäste etwas überfordert. Wir hatten ein Erbarmen und die meisten Paare bestellten sich was zusammen und die Einzelnen boten sich jeweils gegenseitig die letzten „Einzelgerichte“ auf der Karte an. Aber wenigstens das Kölsch lief. Aber diese kleinen Gläser sind einfach nervig, ständig am nachschenken!

Wir hatten übrigens Wildschweingulasch mit Reis und das hat gut geschmeckt.

Nach und nach kamen alle noch auf dem Wege befindlichen im Lapidarium an, sie bekamen natürlich ebenso ihr erstes Getränk von uns umsonst und ein Begrüßungsknuddeln 🙂

Was haben wir heute Abend vor? Ins „Weinhaus Vogel“ gehen, ist hier auch gleich in der Nähe, wir treffen uns um Viertel vor 7 in der Lobby, seid pünktlich, meint Dirk, unser Haupt-Organisator.

Waren wir dann auch, das Umziehen in die schwarze Latexjeans und das blaue Latex-T-Shirt ging schnell.

Und Petra hat endlich mal wieder ihre hübsche Latex-Jacke von Rosengarn ausführen können, sieht aber auch total schick aus!

Im „Institut zur Bekämpfung akuter Unterhopfung“, getarnt als Restaurant „Weinhaus Vogel“ hat Dirk uns einen ganzen Bereich, quasi ein Separee, reserviert. Das brauchten wir auch, immerhin waren wir jetzt schon 29 (oder so).

Die anderen Gäste im vorderen Teil guckten nicht schlecht, als die meisten von uns sich „entblätterten“ und die hübschen glänzenden Latex-Outfits erschienen. Aber wie immer, die allermeisten schauen, grinsen, manche nicken anerkennend. Oder sie ignorieren gekonnt, was sie sehen. Und das war’s.

Die Idee von Dirk, mit einem Klopfen des Stahlstiel des Floggers an ein Glas etwas Aufmerksamkeit für die offizielle Eröffnung unseres Treffens zu bekommen, ging dann erst einmal gründlich schief. Das Glas war einfach nicht standfest genug für so einen Flogger und zerbrach. Naja, es war fast leer, das nächste Kölsch bitte!

Der Abend wurde lustig, es gab gutes und preiswertes Essen, viel Kölsch und jede Menge Unterhaltungen an ständig wechselnden Tischen. Das ist das Schöne, so ungezwungen zu sein.

Das einzige Traurige war Mark. Wie ja viele wissen, ist sein Lebensgefährte Kurt Braun Mitte Dezember 2019 in Köln im Dienst der Stadt brutal ermordet worden. Unfassbar immer noch. Wir alle kannten ihn als so lebenslustigen Menschen, vielfältig in seinen Interessen und auch von mir gern auf Partys und Events gesehen. Wir haben zusammen gegessen, getrunken, zusammen gefeiert und nun ist es damit leider vorbei. Mark zu sehen, zu drücken tat auch mir gut. Ihm tat es, glaube ich, richtig gut, zu fühlen, wie alle hier Anwesenden mit ihm fühlen. Aber bei aller Traurigkeit, er schaut nach vorn, vergräbt sich nicht, wie so viele andere es in dieser Situation wohl getan hätten. Schön, wenigstens ihn weiterhin als Teil unserer Gemeinschaft behalten zu können.

Halb 12 war dann allgemeine Auflösung, die einen wollten nach Hause, die anderen ins Hotel, weiterfeiern, Pyjamaparty war angesagt 🙂

Die nette Hotelmitarbeiterin, die auch schon 2018 kurz vor Silvester Dienst hatte, ließ uns wieder in die leere kleine Bar neben dem Frühstücksraum, die Vorbereitungen können beginnen.

Die meisten zogen sich in Baumwolle, Bademantel oder anderes um, einige blieben auch einfach im Latex, jeder wie er/sie/… mag.

Und dann hieß es Weiterfeiern mit viel Sekt und etwas Haselnussschnaps von uns, Nimm2-mit Wodka und Korn von Anna und Andreas, grünen Zeugs von Holger, …

War lustig und an Ende wurde auch noch die eigentlich für die Kollegin von Dirk mitgebrachte Mohrenkopf-Schachtel geknackt. Zum Glück hatten wir noch 2 im Zimmer.

Um 1Uhr in der Früh waren dann aber doch die meisten müde, schlaft schön, bis heute um halb 10Uhr zum Frühstück 🙂

#Samstag

Erst mal Frühstück, wichtig! Und das ist in diesem Hotel auch richtig gut, gibt eine ganze Menge.

Und was sieht nun das Programm vor? Dirk bereitete uns schon einmal darauf vor: „Bitte alle um Viertel vor 12Uhr im Foyer sein, dann erkläre ich den Rest.“

Waren dann alle auch, sogar Martin. Dirk teilte uns in 2 gleichgroße Gruppen, jede mit 3 Unterführern und KVB-Ganztages-Gruppenfahrkarten-Kapitänen versehen und führte uns von dannen zur U-Bahn Richtung Innenstadt, ohne Flogger. Auf dass wir uns in der Nähe unseres nächsten Programmpunktes noch einmal ordentlich mit köstlichem lokalen Trank, genannt Gaffel-Kölsch abfüllen. Also rein ins „Gaffel am Dom“ und Mut für die kommende Dachbesteigung antrinken.

Dachbesteigung? Yeah, wir wollen dem Dom seine Geheimnisse unter und auf seiner Haube entreißen und diese besichtigen. Das ging wegen der maximal zulässigen Gruppengröße nur in 2 Haufen, der erste zog alsbald los. Na dann, geht schon mal, wir treffen euch dann oben.

Dann waren auch wir eine halbe Stunde später dran.

Und wagten uns dann ebenso in diesen Fahrstuhl in die erste Ebene. Einigen war es da schon mulmig im Bauch.

Immerhin schon mal 45m hoch, nun in der Höhe des Hauptschiffes-Innendaches. Die Führerin brachte uns die Geschichte des Domes, seine Bauzeiten noch einmal ins Gedächtnis und dann wanderten wir durch enge Gänge, bis wir von oben in den Dom schauen konnten, ein grandioser Anblick voller Licht und Schatten.

Weiter ging es mit einem weiteren Fahrstuhl auf die eigentliche Dachebene, bei ca. 53m, da waren wir aber schon einer weniger, nicht jeder mag diese Höhe.

Von dort irgendwie ein solcher architektonischer Anblick, der einen sofort an den Glöckner von Notre Dame denken lässt.

Im Inneren sah man dann, wie das innere Dach mit Eisenkonstruktionen gehalten wird, äußerst gewichtssparend, klug von den Baumeistern des 18.Jahrhunderts. Und wir haben das Ganze natürlich auch für ein kleines Shooting genutzt 🙂

Nachdem unsere Führerin meinte, jetzt noch mal 17m weiter hoch, verkleinerte sich unsere Gruppe um ein weiteres Mitglied, Höhe ist für manche nicht eben was Schönes. Gut, dass unsere erste Gruppe gerade von oben zurückkam, da konnte er sich gleich anschließen. Mehr Ausfälle hatten wir aber nicht, die anderen waren tapfer und sahen auch noch ganz gut aus im Gesicht.

Weiter ging es die Wendeltreppe hoch aufs Dach.

Und dann waren wir endlich an unserem höchsten Punkt der Führung angekommen. Mit diesem Sonnenwetter und dieser Sicht waren wir wahrlich gesegnet, die Bestellung durch unser Event-Orga-Team hat sehr gut geklappt.

Nach ausgiebigen Fotos oben ging es dann wieder abwärts Richtung Boden. Ein kleines Gruppenbild der „Überlebenden“ musste sein 🙂

Was sah das Programm nun vor? ‚Gulaschsuppe mit Nachschlag‘ essen in der Puszta-Hütte beim Neumarkt.

Die kannten wir schon vom letzten Jahr und das war lecker. Dort trafen wir auch unsere erste Gruppe wieder an, sie hatten schon etwas Vorsprung beim Essen und Trinken. Na das holen wir doch auf, oder?

Weiter im Programm. Bisschen Fetish-Einkaufen muss sein, was kennen wir hier noch nicht? Das Orga-Team hatte einen richtig großen Perückenladen und Best-of-Cologne, einem neuen Fetishladen, im Vorfeld empfohlen. OK, gerne, lasst es uns besuchen. Mmh, mit der Aufteilung in 2 Gruppen für das eine oder das andere war das jetzt im Nachhinein nicht so glücklich, die große Reisegruppe zerfiel am Ende dadurch in mehrere kleine eigenständige Grüppchen. Und dass, obwohl die beiden Geschäfte quasi in Sichtweite gegenüberlagen und man die auch zusammen hätte besuchen können. Wir hatten jedenfalls eine Menge Spaß in unserer.

Die Perücken sahen lustig aus, wurden zum Spaß ordentlich anprobiert. Lady Aiyana wurde fündig, wir sind aber auch ein nettes Beratungsteam.

Nachdem dies unter manchem Gelächter erledigt war, ging es schräg gegenüber zum ‚Best of Cologne‘. Mittlerweile nur noch zu fünft. Aber wie man sieht, hatten wir auch dort unseren Spaß. Und für Umsatz gesorgt.

Mal im Nachhinein betrachtet. Schade, jetzt hätte man als große Gruppe sich wiederfinden und noch einen gemeinsamen Absacker, Kölsch oder Glühwein auf dem Wintermarkt am Neumarkt trinken können, wäre für das Gruppengefühl sicher schön gewesen. Machen wir nächstes Jahr vielleicht dann, so als Vorschlag.

So waren wir eben schon 18Uhr wieder im Hotel. Zeit sich noch auszuruhen bis zum Treffen Viertel vor 8 im Foyer, aber bitte schon in Latex, wie Dirk anmahnte.

Das waren wir dann auch. Dieses Mal bei mir wegen der zu erwartenden Wärme im „Bizarre Longe Cologne“-Keller etwas Einfaches, den metallic blauen Bright&Shiny-Catsuit (die können sogar Neck-Entry-Anzüge, auf Maß), dazu das HW-Design-COR13-Kombinations-Korsett. Ist nach dem guten Essen kurz vorher zu Weihnachten sicher angebracht, da hat sich doch schon wieder 1 Kilo irgendwo an der Hüfte verteilt gehabt, sieht man wenigstens so nicht 🙂

Petra war da schon etwas eleganter, heute mal in ihrer neuen schwarzen llde Saxe Fashion-Kombination mit Rock und Bluse, sah wieder zum Anbeißen aus. Dicke Jacke mal lieber drüberziehen, ist kalt draußen.

Aber bevor wir richtig unten im Keller reinkamen, musste jedes Paar aus einem Säckchen eine Überraschung ziehen, durfte es dem Partner aber nicht verraten. Und sollte später im Beisein aller mit dieser an diesem etwas machen. Was hat Petra gezogen? „Verrat ich Dir doch nicht, hat was mit Bondage zu tun!“ Oha.

Den Keller, wir kennen ihn ja inzwischen, immer wieder eine stylische Lokation.

Und schau mal, Chris hat heute wieder sein Maskenstudio geplant, hat jedenfalls jede Menge im Metallköfferchen mit hergeschleppt.

Der Keller füllte sich recht schnell mit ca. 40 Personen, alle angeregt und gut sich unterhaltend und schon mal das eine oder andere trinkend, kredenzt vom weltbesten Barkeeper Harald. Auch Mark war wieder da, prima.

Daggi hat dann gleich mal an unseren Kurt erinnert, der hier mit dabei sein wollte. Die Gedenkminute für ihn war wichtig, für alle.

Ah, aber nun, das Buffet ist eröffnet.

Alles frisch zubereitet von Daggi. Lecker Hühnersuppe, Geschnetzeltes mit Reis und Nudeln, Lachsschnittchen, Kaviareiern, Hackbällchen, Spirellis und irgendwas noch Blubbernden in der Pfanne 🙂

So, ich war dann schon mal gut gefüllt (im Rahmen der Möglichkeiten eines Korsetts), aber Daggi meinte, gibt noch Dessert, Du wirst es mögen. Ah, das geht immer noch rein. „Gehst Du mal vor zur Treppe und fotografier es bitte, es liegt noch gut gekühlt im Auto, Harald holt es gerade.“, wurde mir von ihr beschieden.

Klar doch, an der Treppe unten postiert, Kamera ausgerichtet, von oben kam Harald.

Knips, knips, durch den Sucher staun, drüber weg guck, eine Hochzeitstorte!

Wow, für uns?

Zweistöckig, weiß überzogen, mit Gummibärchen, einem Andreaskreuz aus Schokolade und kleinen Katzentatzen drauf. Und ganz oben ein kleines süßes Hochzeitspaar.

Petra war genauso hin und weg wie ich. Ihr seid großartig, eine dufte Truppe!

Wir hatten nämlich ganz klein und privat geheiratet, eine Hochzeitstorte gab es da nicht. Und so haben wir doch noch eine bekommen, vielen lieben Dank Daggi und Eva, die sie gemeinsam erdacht und erschaffen haben 🙂

Das kleine Hochzeitspaar oben, erklärt uns Eva später, ist immer auf Wanderschaft zu den nächsten Liebenden. Sie hat es bei ihrer Hochzeit bekommen und hat es nun weiter gegeben an uns. Und wir geben es natürlich weiter an das nächste liebe Paar unserer Wahl, was sich traut. Wir haben da auch schon eine Idee!

So eine Torte muss dann auch angeschnitten werden. Huch, mit ihrer Schichtbauweise ging das erstaunlich schwer. Man ist ja so einen Anschnitt auch gar nicht gewöhnt. Aber so ein bisschen Mühen für die Partnerschaft muss ja sein, oder?

Nach dem das geschafft und das erste Stück vertilgt war (ging noch rein, trotz Korsett und sie war sowas von lecker!) ging die Party wie so oft schon weiter, mit jede Menge Spaß und Bildern.

Soll ich euch mal meine hübsche schnuckelige Frau zeigen? Hier ist sie:

Und dann bunt durch den Abend mit LatexDivine, Eva, Myriel, Daniel, dem Rosenkavalier, Lady Aiyana und Mannoman

Ja, und im Maskenstudio nebenan war inzwischen auch so einiges los, auch was nicht ganz jugendfreies.

Außerdem wurden Damen neu verschnürt

Oder Herren mussten verziert werden, eine weitere Loseinlösung

Ach ja, unser Los vom Beginn mussten wir ja auch ausgeführt zeigen. Ich wusste echt nicht, was mich erwartet. Petra hatte ein paar Handmanschetten gezogen und flugs waren meine Hände auf dem Rücken festgebunden. Oh ja, ich wurde dann ordentlich von ihr und Daggi durch ... gegrabbelt 🙂

So gegen 1Uhr taten mir dann die Füße langsam richtig weh, irgendwie hatten sich die Fußstege im Catsuit etwas verrutscht und drückten. Und müde wurden wir trotz Kaffee und Cola auch, auf nun ins Bett, in das wir kurz vor 2Uhr versanken.

#Sonntag

Ach nee, blöder Wecker, Viertel vor 9 macht dieses kleine Gerät (im Handy) schon wieder Radau, wer hat so was nur erfunden? Aber wir müssen, halb 10Uhr ist Frühstückszeit, so haben wir es am Abend vereinbart. Und dieses Mal hat das Hotel aufgepasst und uns gleich alle zusammen in der kleinen Bar neben dem Frühstücksraum platziert, ist doch viel schöner zusammen. Ein Schnattern und Begrüßen. Und Kaffee, Ei und Brötchen gab es natürlich auch.

Dörte und Thomas hatten für unser Orga-Team schon am Samstag vorm Dom etwas als kleinen Dank vorbereitet, das wurde nun nach einer kleinen Rede übergeben. Ist doch hübsch oder?

Und nun? Ein Teil musste ja auschecken, ein Teil blieb wegen des Eishockey-Spiels Kölner Haie gegen Adler Mannheim am Montagnachmittag noch im Hotel.

Aber ganz wichtig, der Keller musste noch aufgeräumt werden, meinte unsere Eva! Nachdem sich quasi alle zum Frühstück vorhandenen, außer Daniel, der schon mal die Bahn Richtung nach Hause nehmen musste, dafür bereit erklärt hatten, musste sie klärend einschreiten. Nein, so viele brauchen wir nicht, sonst müssen wir ja jede der restlichen Flaschen einzeln hoch transportieren, damit jeder was zu tun hat! Geht ihr mal zu eurer Stadtrundfahrt, wir machen das, beschied sie den Teil, der hier noch eine Nacht im Hotel blieb.

Noch eine Verabschiedungsrunde, dann waren sie weg, haben uns sogar mit Bildern ihrer Winterglühwein-Verarbeitung später erfreut.

Kurz das Gepäck bei Lady Aiyana und Mannomann abgeladen und auf zum Keller.

Viele Hände, ein schnelles Ende, stimmt, was für ein Gewusel da unten 🙂

Nun denn, das Auto muss auch noch von da unten raus bugsiert werden. Ging aber besser als erwartet, einige Plätze waren schon wieder frei und selbst unser Schwungradwagen schaffte diese steile Rampe mit schleifender Kupplung und hoher Drehzahl.

Noch schnell für 2020 an der Rezeption gleich reservieren und dann auf zu Eva mit allen den anderen. Danke, dass wir zu Dir kommen durften. Was findet man bei ihr? Kekse der etwas anderen Art 🙂

Bisschen schnacken und klönen und so nach und nach wurde die Wohnung auch immer voller, Maggie, Kai, Manuela kamen hinzu. Die Linsensuppe mit Bockwurst musste auch noch weg, schmeckt.

Gegen 17Uhr war dann die Bude gerammelt voll, ich schätze mal 15 Personen bevölkerten da kurzfristig mal das Terrain. Gut, dass um halb 6 der erste Schwung Richtung Latexstammtisch in Bonn abdampfte, da waren wir mit dabei. Aber nicht, bevor uns noch André einige seiner gutschmeckenden Einhörner-Kekse mitgegeben hatte!

Bisschen zu früh auf der Straße zur Lokation eingeparkt, aber was soll’s, die 300m zum „Ennert-Bräu“ kann man laufen. Immerhin wird man gleich aus fahrenden Autos begrüßt, „Na ihr jung vermähltes Ehepaar!“, tönte „Ive76“, man kennt sich halt.

Drinnen haben wir dieses Mal den gesamten rechten Gaststättenbereich okkupiert, LatexDivine als die Gastgeber rechneten mit 72 Personen. Waren es dann auch, meinten sie.

Was zu essen und was zu trinken gab es auch, sogar dass, was man bestellt hatte. Jedenfalls dann, wenn man die richtige Speisekarte auch vor sich hatte (gab 2 verschiedene, warum auch immer 🙂 ).

Und danach, fröhliches Stühlerücken, viele interessante Gespräche (Anja, Georg, Armin, Eva, ...), Neubegegnungen (SkinTense - Latex fetish and alternative model, BonsaiBiker, ...). War ein schöner Abend, freut mich, euch allen begegnet zu sein.

So ein bisschen musste ich auch erzählen über unser Großevent zu Ostern 2020 in Essen, das „Easter Fetish Meeting“. Irgendeiner hat erzählt, dass ich da zufällig mit im Orga-Team bin. Hätten doch auch LatexArmin nehmen können, er war auch da. Wir haben dann später noch ein paar wichtige organisatorische Dinge miteinander besprechen können. 🙂

So, um 22:30Uhr wollten wir gehen, wir wollen ja schließlich noch nach Hause fahren heute Nacht. Man kann es sich denken, wir haben zwar pünktlich mit unserer Verabschiedungsrunde um halb 11 begonnen, aber geendet  ... hat sie erst halb 12 🙂

Egal, bei guten Freunden bleibt man doch gerne. Aber fast alle sehen wir ja zu Ostern 2020 in Essen wieder, wir freuen uns darauf.

Und auf eine Wiederholung dieses kleinen, so familiären Treffens in Köln zwischen den Jahren 🙂

Fazit:

Es war wieder eine tolle Zeit, Anna ihr Spruch beim Eintreffen, „ist wie kommen zur Familie“, trifft es auf den Punkt. Man braucht keine große Party, dieses Zusammengehörigkeitsgefühl macht es aus, es hat Spaß mit euch gemacht. Und nochmals einen besonderen Dank an Dirk, Eva, Daggi und Harald für diese gelungene Überraschung, unsere tolle, leckere Hochzeitstorte mit den kleinen Katzentatzen und dem „geliehenen Hochzeitspaar“ darauf und die gute Organisation. Wir freuen uns schon auf die Wiederholung unseres Zusammenseins Ende 2020.

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