Das Rubberhotel, die RubberNight, die Preparty, bekannt und doch wieder anders

Veröffentlicht in: Blog, Fantastic Rubber, HW Design, Rubber Night | 0

 

 


Oh ja, endlich, die erste Party dieses Jahr und was für eine 🙂 Aber von vorn. Nach der letzten RubberNight und unserem Aufenthalt im Rubberhotel im "Designhotel im Südfeld" im November war uns klar, da müssen wir wieder hin. Also zu Hause nachgedacht, was braucht man/Frau alles für 3 Tage fröhliches Rubberieren? Der Haufen wurde immer größer und größer, ... Am Ende 2 große Koffer nur mit diesem Zeugs und dazu ein kleiner für den Rest. Wie in den Urlaub fahren. Naja, ist ja auch einer. Und nicht zu vergessen, paar Flaschen Rotwein im Kofferraum. 

Angekommen so kurz nach 15Uhr am Freitag im Rubberhotel begrüßte uns wie gewohnt "Empfangsdame" Dirk. Wir bekamen die Karte zu unserem gewünschten Zimmer im 2.Stock, eine Flasche Sekt ausgehändigt und schon kamen die nächsten Gäste. Und die nächsten. Also erst mal hinsetzen, Kaffee trinken, Hallo sagen, wie geht es Dir, was gibt es neues. Wenn Frauen erst mal loslegen, kann dauern. Und ich wollte ja mich endlich umziehen. Letztendlich habe ich die Koffer hochgewuchtet, kurz meinen ausgepackt und mich in entsprechende abendtaugliche Latexschale geworfen. Unten wieder angekommen, hatte sich die Meute noch vergrößert. Aber wir hatten ja den Sekt und eine unserer Rotweinflaschen hatte sich auch schon mitgeschmuggelt. Eva und Daniel, der Rosenkavalier, Ron, ... das Foyer füllte sich. So nach und nach vergrößerte sich die lustige Runde, mittelweile immer mehr in Latex.

Wir wussten es schon durch Facebook, dass die Preparty dieses Mal nicht wie letztes Jahr im Restaurant nebenan stattfinden wird und waren gespannt, was Dirk und Eva organisiert hatten. Das war übrigens auch der Grund, warum wir den Rotwein mithatten, eine Option war, wir bleiben im Hotel, bestellen Pizza und saufen uns den Abend schön. Aber nein, viel besser, Dirk und Eva hatten sich wirklich Gedanken gemacht, wie unter Hotel-Bedingungen eine gute Vorparty hinzubekommen ist. Gab verschiedene Wurst- und Käsesorten, kleine Salate, Michael und Antje haben eine Paprika-Hackfleisch-Suppe (eigentlich eine leckere Soljanka) mitgebracht, dazu ein ganz besonderes gebackenes "Hawaii"-Brot aus einer lokalen Bäckerei und eine zusätzliche Sitzbank war auch mit reingestellt. Und das Beste war, Trinken war All-inklusive. Und es gab noch 10€/Person zurück, im Restaurant wäre es eben teurer geworden und es war ja vorher schon dafür gezahlt worden. Es war ein völlig zwangloses hin und her zwischen drinnen was essen und draußen im Foyer stehen, trinken, schwatzen und neue, eigentlich eher Alt-Bekannte zu begrüßen. Da wir lieber lieblichen Rotwein trinken, kamen unsere Flaschen doch noch zum Zuge. Das Latex raschelte schön und sehr fantasievolle Outfits kamen nach und nach zum Einsatz, das hätte ich gar nicht gedacht. Und natürlich auch wieder neue Freunde wurden gefunden (Olli, Yumi, ...). Für uns eine richtig gemütliche Veranstaltung und in diesem Format völlig OK, auch für Gäste außerhalb des Hotels, von denen auch einige da waren. Recht herzlichen Dank an Eva und Dirk. Und wie ich nachträglich erfahren hatte, hat Eva bis nachts um halb 3 noch die Küche wieder aufgeräumt, damit sie für das Frühstück wieder fein war. Von diesen kleinen Helferlein lebt diese Veranstaltungsreihe. Und wer denkt, eine All-Inklusive-Ess-und Trinkparty artet immer aus, Dirk meinte, ein Kasten Bier wurde gerade mal getrunken, er muss den Rest zurückbringen.

Am Morgen beim Aufstehen erwartete uns beim Blick aus dem Fenster eine Überraschung, es hatte geschneit, alles war weiß und es rieselte in größeren Flocken immer noch. Also erst mal gemütlich Frühstücken (dieses Mal war der Raum übrigens nie so voll wie beim letzten Mal, und das Hotel war wieder ausgebucht), und es gab so einiges leckeres, sie geben sich Mühe.

Frühstück im Rubber-Hotel

Danach war Kulturprogramm angesagt, auf zur Hohensyburg im Süden von Dortmund. Daniel und Marc wollten mit uns mitkommen, also los. Der Schneefall nötigte uns etwas langsamer zu fahren, aber kein wirkliches Problem. Die Syburg (wie sie noch genannt wird) ist eine sehr reizvolle Ruinenanlage mit einem Kaiser Wilhelm I - Denkmal und vor allem jede Menge wunderbarer Shooting-Lokationen. Ich hatte ja ehrlicherweise gehofft, vielleicht etwas dort shooten zu können, aber der Schneefall machte alles zunichte, das Latex blieb zu Hause. Aber da kommen wir bestimmt mal wieder hin und dann ... War jedenfalls schön dort und lohnt sich auch so.

Anschließend hat sich die Köttbullarbande wieder bei Ikea zum Mittagessen eingefunden.

Zurück im Hotel so kurz nach 15Uhr lachte uns die Sonne an. Sofort erwachte die Lust auf ein Outdoor-Shooting als Katze im HW Design-Korsett, Petra, Daniel, wollen wir? Daniel meint, klar, hab ja Kamera und Ausrüstung mit. Meine Lebensgefährtin wollte eigentlich etwas schlafen, aber ich habe sie doch noch überzeugen können, ein paar Making-Of-Bilder zu schießen. Küsschen 😀

Also hoch ins Zimmer, den Mechanika rausgeholt, Katzenschwanz, -maske, -tatzen und eben das COR13-HW Design-Korsett mit Haltungsriemen und Kombinationshalsband. Dazu natürlich die Katzentatzen von Cora Fashion und den Katzenschwanz von Signature Latex. Leider habe ich es geschafft, irgendwie meinen Daumen beim Anziehen durch das Latex im Oberschenkel zu bohren, also war dieser Anzug schon wieder defekt. Irgendwie habe ich mit dem zurzeit kein Glück, jedes Mal was anderes, nix Großes und zum Zeitpunkt jetzt auch schon wieder repariert, aber eben nicht tragbar geschweige denn shooting- oder partytauglich. Schade, kein BBC, keine kleinen Sillikon-Titties. Aber ich hatte den metallic pewter Standard-Catsuit von Fantastic Rubber wenigstens mit. Also den an.

Mit Daniel und meiner Lebensgefährtin dann raus bei 3°C. Wer jetzt friert, jup, ist kühl, aber da die Sonne schien und kein Wind ging, war die halbe Stunde kein Problem. Daniel hatte einige gute Ideen, die wir dort als Hintergründe verwenden konnten, bin gespannt auf die Ergebnisse. Ich wollte auch gerne ein paar reizvolle Bilder vom doch sehr restriktiven Halskorsett HWDnc 12 haben, so wurde ich von beiden mittendrin "umgebaut" und weiter ging's. Ich danke euch beiden für diese Gelegenheit. Für euch wenigstens schon mal ein paar "Making-Of-Bilder", der Rest kommt dann später und ist dann hier zu finden.

Outdoor-Shooting am Designhotel in Kamen
Outdoor-Shooting am Designhotel in Kamen

Noch mal bisschen hingelegt (ich blieb natürlich gleich im Catsuit, lieber nichts riskieren, aber kein Korsett). Mittlerweile hatte Marc den Michael vom Bahnhof abgeholt, ein großes Hallo, nix mit Schlafen mehr. Und dann war auch schon die Zeit ran, sich partyfertig zu machen. Also Petra anziehen, mit den üblichen Schwierigkeiten 🙂 Sie hat dieses Mal ihren schwarzen Damenstandard-Catsuit und das Korsett von FR, den tollen Rock von Ive76 und als besondere Überraschung ihre Katzenmaske von Feitico, die Katzenbande macht die RubberNight unsicher 🙂

Im Foyer unten trafen wir Harald und Dagmar, eine schöne Überraschung, wir hatten sie längere Zeit nicht gesehen. Sie rufen eine neue Latex-Veranstaltungsreihe, "Rubbers Best" in den nächsten Wochen ins Leben. Wir sind gespannt und haben ein gutes Gefühl bei ihnen. Leider findet ihre erste Veranstaltung, "Rubbers Best meets Dance and Talk" am 18.3.2017 statt, genau zum gleichen Zeitpunkt wie "Latex unter Tage" und die "Die Bizarre Latexnight VI (Die Latex Glückauf Party)" in Nordhausen. Richtig schade, da haben wir uns aber schon letzten Juli angemeldet. Wir wünschen euch ganz viel Erfolg und drücken euch die Daumen für einen guten Start.

Auf zur RubberNight, kurz vor 20Uhr waren wir da und gar nicht so viele an, bzw. vor der Tür, wie erwartet. Gott sei Dank, es waren kurz über 0 Grad und da braucht man das nicht. Also husch rein, zu dritt einen Garderobenschrank genommen und schon mal die ersten getroffen. So ist das eben, ist wie ankommen in einer Großfamilie zu Weihnachten. Nach erfolgreichen Schnüren der zahlreich vorhandenen Korsetts, dem Richten der Maske ging es zum Polierservice. Oh ja, so eine "Abreibung" ist schön, man glänzt gleich noch mal so sehr 🙂 Das Glas Begrüßungssekt in der Hand ging es dann rum in der Runde. Man braucht schon mittlerweile fast eine Stunde, ehe man so halbwegs zu allen Hallo gesagt hat, die schon da sind. Und es kommen ja ständig neue dazu. Nach 21Uhr wurde das Buffet eröffnet, wie immer schmackhaft, Antje und ihr Küchenteam zaubern da immer wieder tolle Dinge. Das Einzige, was irgendwie auch von anderen vermisst wird ist eine etwas reichere Auswahl alkoholischer Getränke, aber ist auch eine Frage des Preises natürlich bei einer All-In-Party, sehe ich ein. Außerdem braucht eigentlich keiner "Alkoholleichen" dort.

Man sah den Outfits, die zu sehen waren, es an, mit wieviel Liebe und Mühe sie gefertigt worden waren, immer wieder toll. Michael hatte die Idee, sie auch in einem Gruppenbild mal fotografisch von AndersArtig ablichten zu lassen, bin gespannt. Und ein paar Bilder mit Yumi und meiner Petra alleine (mit Katzenmaske 🙂 ) sind auch entstanden, danke Karsten.

Gegen 23Uhr kam dann "Das Beast" zum Einsatz, eine Spezialkonstruktion von Jan. Ich glaube, er bastelt und verfeinert daran schon einige Jahre, jedes Mal wird es bombastischer. Die Show mit Cassandra Smith in ihrem HW Design-Outfit drum rum war schon rein optisch sehenswert. Wieviel die Dame auf dem Beast nun beglückt worden ist, entzieht sich meiner Kenntnis, geschah dann mehr im Hintergrund. Rene hat es später mal selbst ausprobiert und war zufrieden, was immer das dann heißen mag 🙂

Die anschließende Tombola war ein Feuerwerk von Eintrittskarten für "Rubbers Best", "RubberNight" und "Die Nacht der Latexleidenschaft", alle Veranstalter waren da. Ich denke, wer da eine Karte geschenkt bekommen hat, wird sich richtig freuen. Zur ersten können wir aus zeitlichen Gründen ja leider nicht, aber bei den restlichen sind wir schon fest eingeplant. Und natürlich haben wir auch mit Harald, Dagmar und Mario Riedel, aber auch Chris und Christiane vom Gutshof Nordhausen unseren Spaß gehabt, war schön, sie dort zu treffen. Und was man von Michael als Veranstalter sagen kann, er hat für jeden und jede ein offenes Ohr, kümmert sich um seine Gäste, nimmt sie wahr. Ganz großes Lob, auch an sein Team im Hintergrund, was ihn so hervorragend unterstützt und sich dabei offensichtlich wohl fühlt.

Und natürlich gab es auch ein Gruppenbild (zu sehen für angemeldete und freigebenene User).

So kurz nach 2Uhr begannen wir mit der Verabschiedungsrunde und die Stunde bis zum Ende braucht man auch.

Im Rubber-Hotel war noch einiges los, aber wir waren einfach müde und platt. Sieht man auf dem Bild ja wohl auch.

nach der RubberNight

Ab ins Bettchen und früh halb 11Uhr zum Frühstück (es war ja dieses Mal bekannt, dass es von 9-11:30Uhr etwas gibt und das ist auch OK so). Noch schnell unserem Rosenkavalier zum Bahnhof gebracht und auf nach Hause zum Ausräumen, Waschen, Ölen, Flicken und Kleben und endlich auf die Couch sinken.

War wieder ein schönes Wochenende und die Kombination aus dem zwanglosen Hotel, der PreParty, der Zeit bis zur RubberNight und der RubberNight selbst ist einfach schön. Wer mag, sich in Gemeinschaft in so einem Umfeld seiner Latexleidenschaft zu frönen, ist da genau richtig. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.