Rubber Night, Rubber Hotel und PreParty, eine gute Kombination

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LatEXtravaganza Events hat gerufen, und wir kommen. Das erste Mal im Rubber Hotel und die Gelegenheit zur Preparty. Da ich es geschafft hatte, doch noch am Freitag frei zu bekommen, haben wir uns schon frühzeitig auf dem Weg machen können und sind trotz des wohl üblichen Staus Richtung Dortmund knapp nach 17Uhr dort angekommen. Von außen machte das "Designhotel im Südfeld", welches weit außerhalb von Kamen in einem Industriegebiet liegt, schon mal einen guten Eindruck. Parkplätze waren auch ausreichend da, auch wichtig. Schon im Eingangsbereich ein ordentliches lustiges Treiben von gummibekleideten Menschen. Die Empfangsdame "Dirk" hat uns dann auch ganz schnell mit unserer Zimmerkarte versorgt und natürlich war dann das erste, als die Koffer endlich ins Zimmer gewuchtet waren, rein ins Latexvergnügen. Also raus aus den ollen Baumwoll-Sachen und in ein paar zwanglose, aber glänzende reingeschlüpft.

 

 

Unten nahmen wir dann unsere Flasche Sekt in Empfang, köpften die zugleich und gesellten uns mit zur feiernden Meute. Es kamen dann Daniel Seitzbereit und immer mehr dazu, Theo lernte gefühlt alle halbe Stunde einen neu kennen und natürlich reichte die Flasche Sekt nicht lange. Also noch den Rotwein, den wir mitgebracht hatten, aufgemacht. War ein ganz schön laute Gesellschaft am Ende.

Halb 8 war ja Beginn der Preparty und man denkt gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, flugs war die Aufbruchszeit da. Die Vorparty-Lokation befindet sich ungefähr 80m weg, 2 Häuser weiter in der großen Gaststube einer Pension. Dort gab es zugleich einen weiteren Sekt. Zu den Hotel- und Pensionsgästen (sie war auch extra neben dem Hotel für dieses Event von LatEXtravaganza blockiert) kamen so nach und nach noch andere liebe Gäste von außerhalb. Das es Ivonne und Jan geschafft haben, hat mich besonders gefreut.

Dirks Frau, Eva hatte am Vortrag Geburtstag und so ließ sich unser Rosenkavalier nicht nehmen, ihr eine besonders schöne Rose zu überreichen.

Bei leckeren Essen vom Buffet und Trinken von der Karte haben wir uns den ganzen Abend mit eine Menge Leute gut unterhalten können, haben wieder neue kennen gelernt. Ich mag diese Vorpartys, ist eben mehr das miteinander erzählen als das "Flanieren" in schicken Outfits im Vordergrund.

So gegen Mitternacht herum, als Michael dann auch endlich mal zu uns gestoßen kam, beschlossen wir dann, wieder ins Hotel zu gehen. Theo und ein paar andere hatten es sich da auch schon wieder lautstark gemütlich gemacht. Ach ja, ein Manko des Hotels ist, so richtig leise ist es innen drin nicht, also besser ein Zimmer im ersten oder zweiten Stock nehmen. Oder zu mindestens die Durchgangstüren schließen.

Am nächsten Morgen Chaos pur. In der Mailankündigung stand, es gibt Frühstück am Samstag von 9 bis 11Uhr und irgendwie hatten alle beschlossen, dass um 10Uhr doch eine prima Zeit dafür sei. Der Speisesaal vom Hotel war anderer Meinung und war einfach nur voll. Also ein wenig warten, bis die ersten freien Plätze wieder verfügbar waren. Da ich schon gleich nach dem Aufstehen, wie einige andere Gäste auch, mich gleich wieder in Latex geworfen hatte, konnten wir die Zeit gleich ein wenig nutzen, um den "Jupiter Ascending Plugsuit" ein wenig auszuführen. Schade eigentlich, dass da draußen vorm Hotel nichts los ist, hätten wohl einige Kulleraugen bekommen.

Das Frühstück ist reichlich und abwechslungsreich, von jedem und für jeden etwas dabei. Es war einfach mal schön, so im Plugsuit in der quasi Öffentlichkeit zu frühstücken, ein Gefühl wie ich es eben zur Fetish Evolution in Essen so liebe und warum ich auch das Rubber Hotel Arrangement mal erleben wollte.

Anschließend haben wir mich vervollständigt, also MSA-Gasmaske, die metallic schwarze Feitico-Zopfmaske mit den blauen Haaren, schwarze Handschuhe, kurze schwarze Lackstiefel und als kleines Accessoire eine kleine Plastik-Maschinenpistole, die so lustig "Over Fire, all weapons" schreien (na, wer kennt diesen Film noch?) und dabei lustig vor sich hin blinken kann, mitgenommen und auf zum Outdoor-Shooting hinters Hotel ins Industriegebiet. Gut das da gleich eine ordentliche Gelegenheit war, denn wer schon einmal bei 7°C draußen im Latexanzug geshootet hat, weiß, warm ist was Anderes. Aber was tut man nicht alles für ordentliche Fotos von seinem Prachtstück, also dem Plugsuit. Also los mit Petra und Daniel und 2 Kameras. Hat Spaß gemacht, erst mal ganz normale Bilder, dann welche mit dem Gewehr und auch ein kleiner Film ist entstanden (muss ich noch bearbeiten). Natürlich fing es dann auch noch an zu nieseln, aber ich denke, Daniel hat das mit ein paar Nahaufnahmen bestimmt gut eingefangen auf dem glänzenden Visier, ich bin gespannt. Hier mal ein Preview-Bild davon, der Rest später nach einer richtigen Bearbeitung.

Outdoor-Shooting im Jupiter Ascending Plugsuit
Outdoor-Shooting im Jupiter Ascending Plugsuit

Falls jemand gut in Plateau-Stiefeln laufen kann, her damit. Ich war jedenfalls froh, als ich sie wieder von dannen werfen konnte.

Wieder raus aus dem Anzug (oh wie schade) und dann ab zu DeMask nach Dortmund. Wer schon mal in München im DeMask-Laden war, merkt sofort den Unterschied. Irgendwie hier in Dortmund ist es unpersönlich und man wird allein gelassen. Und selbst bei Fragen war es fast so, als ob man störte. Sie haben viel da, leider aber nichts für Petra, was ihr sofort gefallen hätte. Für mich immerhin einen hübschen metallic farbenen Slip in der bekannt guten DeMask-Qualität.

Dann ging es zum Mittagessen der besonderen Art, ich sag nur Köttbullar bei Ikea 🙂

Noch ein bisschen hinlegen und schon war es kurz nach 18Uhr. Wir hatten uns mit "Homer La" zum Kürzen seiner Hosen verabredet. Und so entfernte sich kurz danach ein Teil davon mit einem geraden Schnitt. Danach rein in den Mechanica von Fantastic Rubber. Den wollte ich endlich mal wieder anziehen, wo der doch in Nossen bei der "Nacht der Latexleidenschaft" doch schon ein kleines Loch im Schrittbereich hatte. Aber oh weh, kaum angezogen, Stopp, es waren 2 kleine Löchlein unterm Arm und im Rückenbereich zu sehen. Vorsichtig gleich wieder aus, grummel grummel. Na gut, dann eben den Spacegirl, ist doch auch schön. Kennt nur schon jeder auf der Rubber Night. Petra hat wieder ihren fantastischen schwarzen Catsuit von Peters Firma angehabt, das Röckchen von Ive dazu, (fast) perfekt.

Nach einer etwas abenteuerlichen Fahrt über fast schon Feldwege vom Hotel aus bei der Party-Lokation in Holzwickede angekommen, Schlange vor der Tür! Und das bei 6°, brrr. Aber es gibt ja einen Trick, um rein zu kommen: man braucht keinen Schrank. So ging es zu mindestens für uns zügig ins Warme, während der Rest sich so langsam vermutlich den Tod oder wen auch immer holte.

Marke am Arm dran, aha, wieder eine Neuerung, wir sollen halt nicht verloren gehen. Noch mal kurz raus, paar notwendige Utensilien wie Korsett und Katzenpfötchen geholt und ab ins Vergnügen. Es gab wieder einen Begrüßungssekt, irgendwie ein netter Anfang einer jeden Party. Weil ich letzte Woche ja doch schon den einen oder anderen Pina Collada auf der Gummi-Gelüste-Party zu viel getrunken hatte, blieb dieses Glas Sekt der einzige Alkohol des Abends, tat mir auch mal gut.

Hat dann wie immer gaaaanz lange gedauert, ehe man erst mal überhaupt den ersten Stock erreichte. Ganz viele liebe Menschen, überall. Man kann sie gar nicht alle benennen, es ist schön, ein Teil ein solch großen Gemeinschaft zu sein. Und immerhin auch endlich mal "Mara Loft" von BDSM-Loft Berlin persönlich kennen gelernt. Susanne Kaiser von Feitico war auch wieder da, sie ist eine liebe und ganz zum Schluss, beim Verabschieden, als das Licht schon an war, auch Jovanni. Mit ihm war ich eigentlich zum Kennenlernen verabredet und habe ihn einfach nicht gefunden. Ein längeres Gespräch holen wir das nächste Mal nach, ich weiß ja jetzt, wie er aussieht 😀

Mit dem Essen haben wir uns etwas Zeit gelassen, erfahrungsgemäß gibt es ja die guten Sachen auf jeden Fall bis Mitternacht und unsere Köttbullar-Bäuche waren noch gut gefüllt. Und so war es auch, alles leckere Sachen, es hat geschmeckt. Antje hat dann noch später die Waffeln rausgeholt, tödlich.

AndersArtig war auch wieder da, so dass es auch etwas mit ein paar ordentlichen Fotos wieder wird. Gibt es später, wenn sie dann da sind, unter "Shootings 2016" zu sehen. Da ist dann sicher auch das Gruppenfoto zu sehen, was uns allen erst kurz vor 3Uhr einfiel, oh, das fehlt ja noch. Also zu einem Zeitpunkt, wo die meisten ihre schicken hohen Stiefel schon längst gegen bequemeres eingetauscht hatten, ich auch 🙂 

Daniel und Homer hatten bei der Tombola so richtig Glück (freien Eintritt für die nächste Rubber Night bzw., ein Vivishine-Paket), freut mich für sie. Irgendwann gewinnen wir bestimmt auch mal was hier. Egal, extra deswegen ist ja keiner dort.

Ja und um 3 Uhr ging das Licht an und das war sie, die tolle Party. Schade, erst die nächste im Februar 2017. Wir planen schon mal. Und wenn es geht, auch wieder mit dem Rubber Hotel.

Die Fahrt zurück war wegen des fast nicht mehr stattfindenden Verkehrs dann unkompliziert. Nur die Schilder an der Bundeswehrkaserne sollten sie etwas größer machen 🙂

Das obligatorische Foto vorm Zimmer und dann ins Bettchen.

1 Wermuts- und 1 Kritikpunkt muss ich dennoch anbringen:

Zum einen, wenn die Betreiber des Bedo-Clubs mit der Zigarette in der Hand im Garderobenbereich vorn herumrennen, macht das irgendwie keinen guten Eindruck auf die anderen Raucher, die sich brav in ihr Kabüffchen oder draußen in die Kälte stellen.

Und Michael, was gar nicht geht, beim Verabschieden auf der Party meinte ich noch zu Eva, dann bis heute Mittag um 12Uhr beim Frühstück. Alle guckten mich groß an. Frühstück, 12Uhr????? Das gibt es doch nur zwischen 9-11Uhr. Nanu? Aber es steht doch so auf der Rubber-Night-Webseite, Frühstück am Sonntag 12-14Uhr, LateCheckout 15Uhr. Endlich mal ausschlafen nach einer Party, habe ich allen stolz als einer der Highlights des Rubber Hotels verkündet. Also offensichtlich zu früh gefreut und dann auch noch nur durch Zufall erfahren 🙁 Wir wären dann pünktlich um 12Uhr im leeren Frühstücksraum aufgeschlagen, zwar ausgeschlafen, aber hungrig wie die Wölfe. Das nächste Mal ein wenig besser im Vorfeld kommunizieren, bitte. 😀

Hier der Link zu den Bilder vom Shooting auf der Rubber Night selbst.

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