Bar Bizarre 2018, die Flutung einer Druckluftkammer mit ganz viel netten Menschen

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Bar Bizarre 2018, das war doch dieses Event unten im Gewölbe in Koblenz, einer ehemaligen Druckluftkammer. Insgesamt nun für uns die dritte Party dort.

Unsere allererste, 2015, da waren die dieses Europa mal so richtig aufmischende Amerikaner vom Swingerschiff auf der Mosel nebenan mit 20 Mann/Frau/… dabei. Man musste schon sehr schnell sein, um nicht „vernascht“ zu werden. Keine richtige Empfehlung für uns, aber 2016 noch mal probiert, Mathias und Michael von „LatEXtravaganza Events“ versprachen, am Konzept und wen man rein lässt, zu feilen. Das hat auch 2016 prima geklappt, schade, das letztes Jahr keine Party mehr war. Aber 2018 wieder, der Termin passt, Schatz, wir müssen hin!

Tickets waren schnell über die Homepage organsiert und die Vorfreude wuchs. Auf der Party gibt es kleine Häppchen, kein Buffet oder so. Und ja, wenn man ganz doll verfressen wäre, würde man sich an den gereichten Hackbällchen, Käse, Cocktail-Tomaten und Weintrauben schon irgendwie satt bekommen, es gab alles lange genug und ausreichend. Trotzdem, das wäre aber ziemlich unfair gegenüber den anderen und dem Veranstalter, finde ich. Und viel besser ist es doch, zusammen mit seinen Latexfreunden vorher mal gemütlich Abendbrot essen zu gehen. Ich erinnerte mich (mmh, OK, ich habe einfach mal in meinen Blogbeitrag 2016 geschaut, war einfacher ...), vor 2 Jahren waren wir im Asia auf dem Münzplatz in Koblenz in der Nähe der Druckluftkammer, das Essen und die Atmosphäre dort war gut, dezentes straßentaugliches Latex kein Problem. Also mal kurz rumgefragt, so 7 fanden sich relativ schnell, die die Idee gut fanden. Liebes Asia, wir kommen dann mal am Samstag um 18Uhr mit 7 bis 10 Personen.

Schon mal zu Hause bisschen was vorbereitet, rein in die neuen schwarzen Latexleggings von LatexCrazy (die alten von Latexa hat es ja bei meiner letzten Gummi-Gelüste-Party in Mettmann zerlegt gehabt), blaues Latex-T-Shirt drüber und ab über die Autobahn durch den goldenen Oktober nach Koblenz. Der Parkplatz vorn am Expert bietet sich ja an, ist relativ nah dran, leicht zu erreichen, hat die ganze Nacht offen und ist auch nicht teuer, ab 21Uhr gibt es sogar einen Nachttarif. Und so waren wir sogar schon kurz vor 18Uhr beim Restaurant.

Hat 10min gedauert, und flugs waren aus uns 2 dann 8 an unserem Drehtisch geworden, Zeit zum Dinner. Und ein Alt-Bier.

Los, bestellen, Hunger! Und so erreichten uns bald Köstlichkeiten aus der Küche, die wir dann alsbald bei allerlei nettem Gespräch vertilgten 🙂

Leckeres Essen, und viel! Aber wie man sieht, wir haben alle aufgegessen (was wirklich nicht einfach war!), am Sonntag gab es deswegen auch schönes Wetter dort, bestimmt.

Oh je, schon Viertel nach 8, wir müssen, also zur Party. Ist ja Gott sei Dank nur 100m entfernt. Erst mal durch die Tür dort reinkommen, die ist etwas schmal, ist das schon die erste Vorauswahl? OK, durch, wir haben bestanden, drinnen wurden wir nett begrüßt von Rotkäppchen und zwei weiteren. Man bekommt seine Barkarte, die man mit etwas Geld auffüllt und deren geldwerten Rest man am Ende dann zurückerhält (20€/Person reichen dicke, die Preise sind zivil) und widmet sich dann der Aufgabe, sich umzuziehen. Das ist hier wirklich nicht einfach. Oben gibt es zwei relativ enge Räume, die später als Spielzimmer für Symbian & Co. genutzt werden, unten, also ganz unten gibt es die Toiletten, etwas größer zwar, dafür eben im Toilettenambiente nicht eben das Gemütlichste. Das Team hat zwar versucht, haben wir anschließend gesehen, dieses etwas mit Vorlegern zu kultivieren und mit Raumdüften, WC Steinen, antibakteriellen Seifen und Handdesinfektion für mehr Raumqualität und Hygiene zu sorgen, verriet mir Michael ganz viel später, aber Toilette bleibt eben irgendwie immer Toilette. Und im Gegensatz zu oben fast nichts zum Hinsetzen, der einzige Vorteil, es ist kühler. Muss jetzt jeder selbst wissen, worauf jeder Wert legt, manche Fetis brauchen nun mal mehr Platz als andere 😉

Wir waren oben und wen trifft man da nicht alles gleich? Knuddel, man kommt kaum zum Umziehen 🙂 Wie geschrieben, oben etwas eng und warm, aber hat man diese Hürde überwunden, darf man nach Abgabe seines Gepäcks im gut bewachten Kellerverlies sich den anderen Gästen zuwenden. Das haben wir dann auch, Petra schon eher, ich brauchte mal wieder etwas länger. Musste ja noch T-Shirt aus, in den rot/schwarzen Body von Catfish rein, die Maske von Feitico mit dem roten Zopf bestücken, lange Handschuhe rausholen und Stiefel anziehen. Oh man, was für eine Arbeit! So, nun noch Maske ordentlich vorm Spiegel zurecht rückeln und auf ins Getümmel. Wobei ich sofort von Antje oben an der Treppe gebremst wurde. Aber nett, mit einem Gläschen Sekt. Und dazu einen kleinen Schwatz. Nebenan war Michael schon fleißig unterwegs mit Fotografieren. Er hatte geschrieben, bis 21Uhr darf jeder hier unten unter Wahrung der Privatsphäre Fotos machen, oder sich vom ihm ablichten lassen. Danach herrscht strenges Fotoverbot. Daran wurde sich gehalten, naja fast. Ich jedenfalls ließ meine Kamera gleich im (bewachten) Rucksack, ein Profi mit externem Blitzlicht wie Michael ist allemal besser als dort im Dunklen mit dem Miniblitz der Kamera irgendwas zu versuchen. Normalerweise dauert es zwar erfahrungsgemäß etwas länger mit den Bildern (schließlich ist Michael ja auch arbeitsmäßig voll eingebunden), aber die Vorfreude darauf ist dann umso größer. Moment meinte er, erst mal ordentlich knuddeln. Das haben wir dann natürlich ausgiebig getan, muss sein. Nach einer kurzen Besprechung, was ich gerne so möchte, ging es los, bin gespannt auf die Bilder.

Und tata, hier sind die Bilder schon, ich freu mich, hat für uns Gäste offensichtlich eine Nachschicht eingelegt, danke schön Michael, Du bist großartig.

Und weil man beim Shooting gleich die nächsten Freunde noch entdeckt, die auch noch vor die Kamera zu gemeinsamen Gruppenfotos gezerrt, man sieht sich so jung nie mehr wieder 🙂 Außerdem ist Petra wieder aufgetaucht, ich möchte unbedingt auch eines mit ihr, sie sieht heute auch wieder sehr hübsch in ihrem Latex aus ♥️

Was trinken, fragte meine Lebensgefährtin? Klar, ich nehme Wasser (muss ja noch fahren), Petra die berühmte „kalte Muschi“. OK, die kannte man da auch nicht, aber halb Cola/halb Rotwein bekommen sie auch hin, Prost. Das machte ich dann später auch mit Mathias, Michael und er veranstalten die Bar Bizarre gemeinsam, er hat sich wirklich rührend um die Gäste gekümmert. Auch natürlich Antje, Michael und noch einige andere hübsche Mädels.

Die Druckluftkammer ist ja nun nicht allzu groß, da ist man relativ bald durch. Aha, heute ein Vakuumwürfel, zur Zeit noch nicht genutzt, kommt bestimmt noch. Das Gestänge mit der Spreizstange habe ich ja schon beim Fotoshooting genutzt ja und mehr ist eben auch nicht, doch oben, Symbian & Co. Übrigens sehr ordentlich mit Flächendesinfektionsmittel und Küchenrollen an den Spielgeräten versorgt, so muss es sein. Wer also groß BDSM erwartet, ist hier falsch. Dafür umso mehr steht die Unterhaltung im Vordergrund, da trifft man unentwegt auf all die Netten, zum Beispiel Baroness vom Berg, FrechesWeibK, GabiNRW, Homer La, Stilecht, Kai, Rafira, Kurt, Mark, … und quatscht sich hier und da mal fest, unglaublich, wie die Zeit rumgeht.

Einer Frau, welche mir zwar irgendwie bekannt vorkam, ich aber nicht zuordnen konnte, machte ich wegen ihres gutaussehenden Outfits ein Kompliment (transparenter Catsuit mit durchscheinenden schwarzen Latexdessous drunter, schwarzes Korsett von DeMask drüber) und dann versank ich mal kurz in den Boden. Warum? Vor mir stand „LatexDivine“, wir hatten uns auf der Rubbers Best in Köln im Juli gesehen (und schau, heute habe ich keine Sandalen an, war warm damals!) und sie fragte mich im Vorfeld per PN, als sie in der LatexZentrale gesehen hatte, ich komme auch, ob ich ihr mal meine MSA-Maske mit den getönten Gläsern hier her mitbringen könnte. Sie wollte mal wissen, wie dunkel es von innen her ist und wie sich so trägt. Und welche Größe sie braucht. Also extra mit eingepackt. Aber wo war LatexDivine? Vor mir. Kommt davon, dass sie und ihr Mann beide heute ohne Maske, in Köln aber vorwiegend mit Maske da waren. Wir hatten uns dort nur quasi Maske zu Maske unterhalten, der nähere Kontakt (und inzwischen Freundschaft in der LZ) kam erst später per LZ-PN erst wegen des Blog-Bildes zum Rubbers-Best-Beitrag, einer Einladung zum Bonner Stammtisch von ihnen, den sie initiieren und dann wegen der MSA-Maske. Sie waren auch ohne Latex übern Kopf in Köln, ich weiß es wieder, es dämmert nun. Aber zu diesem Zeitpunkt war eben raus aus meinem Gedächtnis, leider, und so musste ich eben mal kurz versinken, ui, war mir das peinlich 🙁 Na, sie nahmen es mit Humor und waren begeistert, dass ich daran gedacht hatte, die MSA mitzubringen. Und noch mehr begeistert von der Maske selbst, LatexDivine hüpfte vor Freude mit ihr durch die Massen. Und Fotos mussten natürlich auch gemacht werden, erst alleine, dann mit Katrin und später auch mit mir 🙂 Petra sollte auch mit drauf, war aber leider wieder mit Katrin oder Eva irgendwo unterwegs, vermutlich im abgetrennten Raucherkabuff. Habt was verpasst, bin mal echt gespannt, wie die Bilder aussehen. Und auch diese sind inzwischen da, ich finde, sie sind toll geworden.

Sie war ganz traurig, dass sie sie wieder hergeben musste. Aber ich kenne einen Link, da gibt es die Nachfolger der MSA Millennium, die „MSA Advantage 1000“, genauso stylisch, das getönte Visier von der Millennium passt. Man(n) kennt ja schon diesen Satz: „Schatz, es ist doch bald Weihnachten…“ Ihr Mann nickte. Und so wird wohl bald eine Bestellung losgejagt werden. Und vielleicht sehen wir uns ja mal wieder auf einer Veranstaltung, beide (oder alle 3?) mit der MSA.

Das Gestell erfreut sich nun immer größerer Beliebtheit bei den Paaren zum Spielen, oben im Separee war der Symbian und die F*ckmaschine in Gebrauch, aber der blaue Vakuumwürfel mit Andreas als wichtigem Helfer dabei, wurde regelrecht umlagert, der war für alle sichtbar ein voller Erfolg, sozusagen (das andere fand ja eher oben verborgen statt). Als Mark im Würfel drinnen war, habe ich ihn mal bisschen geneckt und mit der Magic Wand, ich weiß ja nun Dank Susi und Manfred in Nossen, wie das Teil zu gebrauchen ist, mal kurz seine Fußsohlen mit Brummen malträtiert, ihn hat es „erfreut“ 🙂 Und Katrin auch darin dann mal gegrabbelt, mit der Hand, an der Seite, ganz brav.

Mathias und seine „Serviceassistentinnen“ kredenzten Häppchen, die ganz oder wenigstens halbwegs gesunden, ja gerne. Antje kam dann mit dem, was man sich gleich auf die Hüfte packen kann, auch noch rum. Och nö, lieber nicht, da hilft dann auch kein Korsett mehr (hatte eh keines um, wäre sofort aufgefallen!).

Ein Wort noch zu den Outfits und der Gästemischung. Die Veranstalter haben wirklich Wert daraufgelegt, dass nur Menschen mit einem gewissen Anspruch in Sachen Kleidung da waren. Zu ungefähr 90% in Latex, nichts Schicki-Micki, aber (fast) alle nett und gern anzuschauen, einige bekamen von mir auch das „Wow ♥️?“-Prädikat. Und die restlichen 10% sahen in ihren Dessous ebenso recht schnuckelig aus. Diese Mischung hat mir persönlich gefallen. Außerdem, dass Michael sehr lange als Fotograf zur Verfügung stand, das ist Gästebetreuung pur, muss er ja nicht. Später, schon fast Mitternacht, konnte er aber dann auch mal sich in seiner Maske unter die Besucher mischen, hat er sich mehr als redlich verdient. Und nein, ich soll nicht schreiben, dass der Veranstalter mich von hinten „anbumste“, äh, auf mich auflief 🙂

Wo waren jetzt denn eigentlich die beheizbaren Steinsitze, die für den „heißen Hintern, so oder so“, sorgen sollten? Stand so in der Einladung. Erst mal durchprobieren. Gefunden, vorn links an der Ecke, schön warm. 🙂

Die Musik wurde nach 12 gefühlt lauter und bisschen technomäßiger, hat einigen, auch mir als älteren Knacker nicht so recht gefallen, andere haben es vermutlich eher genossen. Kann man nicht jedem Recht machen, ist dann eben so. Gibt ja auch Bereiche, wo die Klänge nicht so laut sind, dann wandert man dort hin.

Tja, erst wollten wir halb eins gehen, dann um eins, aber irgendwann nach halb zwei und noch einer weiteren kalten Muschi als Abschiedstrunk (für mich Wasser) haben wir doch tatsächlich die Verabschiedungsrunde von so vielen hinbekommen. Es waren ja auch eine Menge aus der Kölner Gegend da. Hey freu, wir sehen euch ziemlich bald zu einem gewissen runden Geburtstag wieder und den Rest, eventuell zur Rubber Night oder eben dann nächstes Jahr, Fetish Evolution oder so.

Mit Andreas (jetzt weiß ich wenigstens, woher wir Dich kennen 🙂 , er hatte ja an seinem Vakuumwürfel keine Zeit, hat sich die gesamte Zeit rührend um den gekümmert) zum Parkhaus getappt (was da noch nachts in Koblenz los ist!) und auf nach Hause. Selbst die Autobahn war nicht leer. Kurz vor halb vier dann daheim eingetroffen. Ihr kennt das, Auswaschen, Zeug aufhängen, Bierchen, Bett, ausschlafen …

 

Fazit:

Für uns war die Bar Bizarre 2018 eine gelungene Party mit ganz vielen Freunden. Klar, es ist relativ klein, es gibt wenig Spielmöglichkeiten, aber alleine das Treffen mit so viel netten Menschen ist es schon wert, wieder zu kommen. Großes Lob an die Veranstalter und ihr tolles Team. Wohltuend auch wieder die Auswahl der Gäste und deren Outfits. Zusammen mit der „Preparty“ im Asia eine richtig gute Veranstaltung, wir kommen gerne wieder.

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