Gummi-Gelüste-Party Juni 2018 in Wülfrath – wow, was hat die Lokation doch für einen positiven Sprung gemacht

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Die Gummi-Gelüste-Party, das war meine erste richtige Latexparty 2014, damals noch in Frechen, ich war oft und gern dort. Dann ist sie ja über Mettmann nach Wülfrath in ein neues Domizil umgezogen. Bei der großen Eröffnung damals im Februar 2017 war ich auch da und war leider zunächst von manchen Dingen enttäuscht, nicht mehr meine Party erst einmal. Aber man soll ja bekanntlich allem eine zweite Chance geben und da ich etwas von einem großen Umbau gelesen hatte, war es wieder mal Zeit, sie sich anzuschauen. Also mich mal über JoyClub angemeldet, zusammen mit „Kigurumi Planet“ (Yuki Yakushi). Sie kannte auch noch die alte Mettmann-Lokation und hatte einfach Lust, mal wieder Latex und den Kigurumi-Cosplay-Style zu verbinden (unsere Facebook-Gruppe heißt ja extra so „Kigurumi loves Latex and Rubber too“, ich liebe das ja auch mittlerweile 🙂 )

Was lag es dann näher, als Michael Heckner, dem Cosplay-Fotografen, mit dem ich schon sehr gute Erfahrungen im Februar in Dortmund im Industriepark Phoenix West gemacht hatte, zu fragen. Hast Du Lust, mit uns beiden am Nachmittag vor der Party irgendwo bei Mettmann ein Outdoor-Cosplay-Shooting zu machen? Oh ja, gerne, ich halte mir mal den Termin für euch frei und hole euch vom Hotel so gegen 15Uhr ab. Und guck vorher mal, wo es örtlich gut passt. Klasse. Wohnt ja auch 40 Fahrminuten entfernt von Mettmann.

Und schnell noch im Hotel „Am Röttgen“ in Mettmann angefragt (da waren wir früher auch schon, wenn GG-Partys waren), ob noch 2 Einzelzimmer frei wären. Der Wirt und seine Frau sind total lustig und freuen sich jedes Mal, wenn sie uns in Latex sehen. Klar, kein Problem, wir freuen uns, die „Katze“ wieder bei uns zu haben.

 

Also los von zu Hause über die Autobahn nach Mettmann, den Stau durch die Vollsperrung der A66 am Wiesbadener Kreuz, auch noch mit einem Unfall auf der A3 mittendrin, gekonnt mit einer romantischen Tour durch den Taunus umfahren und schon kurz nach 14Uhr etwas verspätet am Hotel eingetroffen.

Nanu, alles zu! Mist, ich nahm an, man kann in jedem Hotel mit eigener Rezeption um 14Uhr einchecken. Zum Glück hat man ja eine Telefonnummer und als ich das Stichwort „Katze steht vor der Tür“ erwähnte, wurde aus dem, wir machen normalerweise erst 17Uhr auf, ich komme mal sofort runter und lass euch rein 🙂 Ist extra für uns vom Mittagsschläfchen aufgestanden. Nach einer netten Begrüßung Schlüssel in die Hand gedrückt, ihr wisst ja, wo alles ist.

Also rein ins Outfit, schon schweißtreibend bei 27°C Außentemperatur. Und dann war ja auch noch Yuki’s Kleid (eine Adaption aus der „Adam’s Family“) beim letzten Shooting etwas gerissen und nur provisorisch (etwas unprofessionell mit Fahrradflicken) wiederhergestellt worden. Wir haben die Klebestelle nochmal mit einer dickeren und größeren Schicht Latex überzogen. Alles in der Hoffnung, die Klebestelle hält und die Verstärkung bringt was, trotz der kurzen Zeit, die der Kleber zum Aushärten hat. 15min nach dem Anziehen war es trotzdem wieder geschehen, der Riss war wieder da und es musste nun so beim Shooting gehen, immer schön Arm unten halten. Wir hätten das Kleid wohl lieber hier zu Hause noch kleben sollen, dann hätte es aushärten können.

Egal, Michael war da und meinte, er hat unten im Neanderthal eine schöne schattige Schlucht mit einem Parkplatz neben der Straße davor entdeckt. Hatte ich schon erwähnt, es waren 27°C? Ach ja, man wird für jeden Schatten und jedes Stück Kühle dankbar unter der Kig-Maske sein (man atmet ja da hinein aus, Luft kommt irgendwie rein). Auf zum Parkplatz.

Dort erst mal unter den staunenden Augen einer Wandergruppe den Rest anziehen. Und wenig später dieses Mal unter den Augen der Radfahrer. Die waren ganz cool drauf, neben netter Unterhaltung wurde mir mein Korsett noch schön geschnürt (ich hab ihnen gesagt, wie das geht), sie haben sich dann den Beginn unsere Shootings sehr interessiert angeschaut.

Hier sind so einige Bilder aus dem Shooting, mehr sind dann hier zu sehen (wenn sie dann da sind).

Mit den Plateauschuhen durch’s holprige Gelände zu stolzieren war schon happig, die Wärme brutal trotz Bäumen und Wasserlauf.

Yuki hat dann beschlossen, barfuß ins Wasser zu gehen, habe ich mir mit meinen Lackstiefeln nicht so ganz getraut, nur ein bisschen.

Immer wieder kamen auch Wanderer vorbei, fragten wofür wir das fotografierten. Für unsere Cosplay-Gemeinschaft (und nein, nicht für das Modemagazin Vogue!). Yuki verteilte Visitenkarten seiner „Kigurumi Planet“-Künstlerseite, wurden gerne genommen, um dann später die Ergebnisse zu sehen (Memo an mich, ich brauch auch welche!!!). Natürlich durften Selfies mit uns nicht fehlen 🙂

Nach über eine Stunde im Wald noch mal kurz ins Gewerbegebiet in der Nähe des Hotels. Die Gelegenheit, mein neues Schirmchen mal auszuprobieren. Ich finde, der macht sich gut im prallen Sonnenschein.

Halb 6 dann zurück beim Hotel und kaum angekommen, fragte der Wirt uns, Bier???? Jep Alt bitte, und flugs kam er mit diesem in der Hand zum Auto, wo ich gerade beim Ausziehen des Outfits war, hier bitte … Zisch weg, das nächste bitte 😉 Und zwischen Bier und Ausziehen noch ein Selfie mit dem Wirt 😀

Beim Hotel gibt es so einen kleinen Biergarten, da haben wir (ich immer noch in Body und Leggings) einen Tisch okkupiert, die Shooting-Sachen mal eben am Rande deponiert und neben weiteren Flüssigkeiten aus Alt-Gläsern gemeinsam eine Pizza als „Mittagessen“ eingeworfen.

Das Rest-Latex-Outfit ist eben immer noch etwas auffällig, die 4 Damen vom Nachbartisch waren neugierig. Ich habe ihnen dann die Bilder von mir auf der Asuka Akira Kig-Instagram-Seite gezeigt, sie waren begeistert.

Noch den Rest mit Michael besprochen und dann war es langsam Zeit, sich für die Party am Abend vorzubereiten. Yuki wollte auf jeden Fall ein anders Outfit anziehen (war ja eh gerissen), bei den Temperaturen und den Erfahrungen des letzten Mals in Wülfrath dachte ich mir, ich bleib in Leggings und Body, nur noch die Feitico-Maske mit dem blauen Zopf und Röckchen dazu, das wird nicht so warm.

In Anbetracht der 3 Bier davor und auch so, damit man was trinken kann, hatten wir uns entschieden, ein Taxi die rund 6km zur Party-Lokation zu nehmen und für 20:15Uhr bestellt. Dann ist es absolut prima, wenn man 20:05Uhr beim Bücken bemerkt, oh, hier lässt gerade die Spannung im Schrittbereich der Leggings entscheidend nach. Mist, Riss. Nicht groß, aber absolut partyuntauglich. Also im Affentempo raus aus den Klamotten und rein ins Notfall-Outfit, was ich immer dabeihabe (Latexjeans von Latex Fashion Design Wiesbaden und das LatexCrazy T-Shirt). Und ja, nur Sandalen statt Stiefelchen dazu.

Noch schnell ein Bild von Yuki im und vorm Hotel gemacht, los.

Und ab die 8min Fahrt mit dem Taxi (mit Trinkgeld 15€) zum Dream Heaven.

Nach dem obligatorischen Foto vorm Eingang rein, oder besser hoch ins Vergnügen.

Erst mal zur Kasse neben der Treppe, 45€ möchten sie. Das rechne ich übrigens dieser Partyreihe immer wieder hoch an, Männlein und Weiblein zahlen identisch viel, bzw. wenig. Warum andere Veranstalter da so einen gewaltigen Preisunterschied machen, obwohl sie erfolgreich am Markt sind und über die Anmeldungen problemlos ein ausgewogenes Verhältnis sichern könnten, bleibt mir ein Rätsel. Zumal es auch einiger meiner Freunde regelrecht abschreckt, jemals alleine zu so einer Veranstaltung dann hingehen zu wollen, schon aus Prinzip. Und selbst ich bin, wenn meine Petra mal nicht kann, dann schwer am Überlegen, ob ich das mitmache.

Nein, Garderobe brauchen wir nicht (sonst 10€ Pfand für den Schlüssel), so sieht sie übrigens aus.

Weiter zum Barbereich rechts, wow, sieht schon mal anders aus als in meiner Erinnerung. Zurzeit noch ziemlich leer, also gleich mal die (nette) „Bardame“ (sorry, ich kenne Deinen Namen immer noch nicht, dabei müsste ich doch langsam …) gefragt, darf ich ein paar Bilder machen? Mmh, eher nicht. Ist Marc schon da? Ja hinten Richtung Raucherraum, frag ihn mal. Raucherraum, andere Seite, aber bevor ich den Raum, der sich in meinem Gedächtnis „Raucherraum“ nannte, erreicht hatte (und den man damals als einer meiner Kritikpunkte schon weit vorher roch), entdeckte ich Marc links in einem kleinen Raum. Das war nun der Raucherraum, schön wie alle anderen Räume übrigens, außer dem Essensraum, gut klimatisiert und von Rauch draußen keine Spur. Marc war wirklich erfreut mich zu sehen und bot mir eine Führung durchs neu umgestaltete Domizil an. Ehrlich, ich war erstaunt, die Lokation hat sich wirklich geändert, etwas andere Raumaufteilung, dezent Leuchten gegen Decke und Wände, laserartiges Licht im Tanzbereich, irgendwie stylisch. Und natürlich auch gleich mal Fotos gemacht. Wobei ich mich richtig geärgert habe, ich hatte nur das Handy dabei, keinen richtigen Fotoapparat. Also sorry für die manchmal schlechte Bildqualität, ich hatte ehrlich nicht damit gerechnet, dass ich so ein Aha-Effekt haben würde und ihn brauchen würde.

Überall auch Plätze zum Sitzen, finde ich gut.

Marc zeigte mir dann auch noch die etwas umgestalteten „Spielräume“, in schwarz und dunkelrotem Licht gehalten, einer mit einem coolen Lichtbereich und wirklich großer Liegefläche. Hab’s gesehen, wurde später gut genutzt.

Gibt natürlich noch den bekannten SM-Raum mit Andreaskreuz, Pranger und anderen „Spielzeugen“.

Das Essen, früher neben der Bar und neben dem Tanzbereich ist nun ans andere Ende der Lokation verlagert. Zwar nun der einzige ungekühlte Raum, aber bei dem „Monsterventilator“ und offenen Fenster ging das trotzdem ganz gut. Früher war ja die GG in Frechen für mich die Party mit dem allerbesten Essen. Und ich muss sagen, sie kommen wieder ran, hab mal gezählt, 13 verschiedene kalte und warme Essen/Salate, dazu Baguettes, 2 x verschiedene Nachtisch und dazu noch frische Erdbeeren und Apfelsinen-Scheiben. Im Raum selbst noch ein kleiner Kühlschrank mit nicht alkoholischen Getränken, gut überlegt. Die Pizza war noch etwas in mir, später dann, aber ich freu mich schon.

Noch ein wenig weiter, so langsam füllte sich der Raum vor der Bar, noch nicht viele, aber es wurden mehr. Erst mal was trinken, beginnen wir mal mit einem Weißwein, schön kühl.

Gibt jetzt zwar immer noch keine Karte, aber das kommunikative Fräulein hinter der Bar gibt einem eine wirklich gute Auskunft, was so alles da sei.

Da musste ich dann auch mal Cocktails später probieren. Jim Beam mit Cola zum Beispiel. Geht schon mal 🙂

Was auch sehr angenehm auffiel, man stand vor der Bar, nebenan war der Tanzbereich, die Musik spielte, aber man konnte sich gut unterhalten. Ich entsinne mich noch vor 1,5Jahren, als man sich da zu zweit gegenüberstehend anbrüllen musste. Eindeutig besser, andere Lautsprecherausrichtung und eben auch leiser. Reicht zum Tanzen allemal, zum Beispiel hier mal Yuki.

Das Schöne ist, wenn es noch nicht so viele sind, dann kommt man ganz schnell mit einzelnen ins Gespräch (sofern sie es wollen). Und so lernte ich auch wieder mehrere neue Menschen kennen (und wow, einer kannte sogar meinen Blog, danke noch mal dkeeper2 für den Hunter-Boots-Tipp) und hatte jede Menge Zeit, mich zu unterhalten, zum Beispiel mit Rubber_Alien, Michaela und ihrem Mann (sehen wir im Juni in Nordhausen wieder, freu). Oder, ich weiß mal wieder nicht, wie sie heißen, ein nettes Paar … Und (ist einfach manchmal schwierig, sich die Namen zu behalten) … Einige hatten wirklich Probleme, mich so zu erkennen, bin ja normalerweise mit „Schwanz“ (hinten) und im Catsuit unterwegs. Aber bei so einem Missgeschick kurz vor der Abfahrt des Taxis muss es eben mal so gehen. Unvorsichtigerweise erzählte ich die Story von dem Radfahrer nachmittags, dem ich Anweisungen zum Korsettschnüren gegeben hatte (und der es gut hinbekommen hat). Ich kenn mich also damit aus, gleich 2x durfte ich dann ran zum Schnüren anderer 🙂

So, erst mal was essen, von jeder warmen Speise was auf den Teller, sieht jetzt nicht unbedingt so zusammengeworfen doll aus, schmeckte aber lecker.

Fotos, ach ja, AndersArtig machte sie früher, jetzt Rubber_Alien. Allerdings nicht da, wo ich dachte, in der Tanzecke hinten, sondern im „SM-Raum“. Da kam ich dann erst wieder rein, als sie halb 12 schon wieder beim Zusammenräumen waren. Ach nö, das glaubt mir doch keiner, dass ich hier gewesen bin ohne Fotos. Na gut, ich mach noch 2-3 von Dir. Nett von ihm 😉

Wieder raus zur Bar, hast Du schon mal Gin probiert, fragte die „Bardame“? Stehen ja 9 verschiedene auf dem Bartresen. Nö, wie schmeckt der denn? Man ist ja neugierig und so habe ich dann 3 jeweils ganz kleine Probierschlückchen bekommen, der letzte, der bitterste, war der aromatischste, schmeckte in Richtung Tannengrün. Musst Du mal mit Gurkenscheiben und Tonic probieren. Gurkenscheiben?? Jep, hab immer eine dabei, und zog eine (angeschnittene) Gurke aus dem Kühlfach. Jetzt Kopfkino aus und probieren, sah schon Klasse aus so bläulich leuchtend durch das Schwarzlicht im Raum. Und schmeckt jedenfalls erfrischend, da hat sie Recht.

Nach Mitternacht begannen sich die ersten anzuziehen, nach Hause. Schade, kann man verstehen, es waren jetzt nicht allzu viele gekommen. Marc meinte, vermutlich einfach zu warm und dann grillt man wohl lieber zu Hause oder im Garten. Schade Leute, das Gebäude ist gekühlt, drinnen sieht es nun gut aus, es gibt was Gutes zu essen, Spaß und Unterhaltung allemal und gespielt wurde auch, habt was verpasst.

Wir haben uns dann noch ein paar Absacker gegönnt (zunehmend alkoholfrei) …

Und gegen 2Uhr ein Taxi aus Mettmann von Wülfrath nach Mettmann bestellt. Mmh, die haben eine wirklich lange Leitung, kam dann schlichtweg nur 40min später. Es war wohl ein Volksfest dort, jede Menge zu tun. Na egal, dann zusammen mit Michaela, ihrem Mann und Yuki bei ordentlichen Wetterleuchten zurück zu den Hotels gefahren, kurz noch ein Foto gegen 3Uhr im Hotel, Bett…

Um 9Uhr ein großes und gutes Frühstück erst mal genossen (wer soll das schaffen??)

Und dann fast staufrei zurück.

 

Fazit: war ein erlebnisreiches Wochenende, das Cosplay-Shooting war richtig warm, aber Klasse mit Michael und Yuki, die Gummi-Gelüste-Party hat sich bei mir von einer „vielleicht mal wieder“- in eine „auf jeden Fall mal wieder“-Party gewandelt (auch wenn es am 11.August 2018 wegen des Cosplay-Events in Offenburg nicht klappen wird). Danke Marc für die Party, hat sich eine Menge definitiv zum Besseren verändert, keine Kritikpunkte mehr. War schon ein Wow-Eindruck von den neu gestalteten Räumen, der anderen Aufteilung und nicht zu vergessen den verschiedenen Essen (13! + 2 Nachtisch). Und dass es nun auch für mich gut schmeckende Cocktails ? gibt, super.
Und dazu eine Anzahl netter Menschen wieder oder neu getroffen 🙂 Schade, dass einige wohl offensichtlich nicht kommen (erscheinen) konnten.

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