Karneval mal ganz anders – der Gutshof 2019

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Es begab sich zu der Zeit, da in Kölle mal wieder die Jecken die Herrschaft übernehmen wollten, als die Herrin Eva ihre Gefolgschaft zum Karneval der ganz besonderen Art rief.

Es gelüstete ihr nach einer abgeschiedenen Klause bei Nordhausen, genannt „Der Gutshof“, und sie wünschte dort, die ihren zu sehen. Immerhin war dieses Ereignis in den Jahren davor schon 3-mal erfolgreich, wenn auch nicht ganz spurlos, an den Beteiligten vorbeigegangen. Einer netten Wiederholung stand also nichts im Wege.

Und so rief sie schon im Sommer des Jahres zuvor in die Runde und alsbald scharten sich 11 ihrer Jünger um sie, um sie dort zu loben und zu preisen, mit ihr zusammen zu speisen und die Tage und die Nächte in den entsprechenden Kemenaten zu verbringen. Derer gab es 5, mit so wohlklingenden Namen wie „neue Welt“, „Klinikwelt“, „schwarze Welt“, „Latexwelt“ und nicht zuletzt der „Romantikwelt“. Letztere erkoren wir im Vorfeld für uns.

Alsdann die Kutschen der Mannschaften aus allen 4 Himmelsrichtungen am Tage der Zusammenkunft eingetroffen waren und dem Einzug des Volkes in die jeweils gewünschte Kemenate, begann das Event mit einem köstlichen Mahl und einem ordentlichen Umtrunk. Das Ganze allerliebst von vielen schon in glänzenden Gewändern aus kautschukartigem Gewebe dargeboten.

Dieses glänzende „Gewebe“ wurde auch in den nächsten Tagen ausgiebig und mannigfaltig getragen. Wohl um die Herrin zu erfreuen, die sich ihrerseits mit Speis und Trank zu den gemeinsamen Völlereien zur Frühstücks- und Abendbrots-Zeit für derartige optische Freuden revanchierte.

Zwischen diesen gemeinsamen Zusammenkünften wurde jeweils in kleinen, voneinander getrennten Gruppen den abwechslungsreichen Spiel-, Sport- und Spaß-Möglichkeiten der dort vorhandenen Räumlichkeiten gefrönt.

Auch ein paar Fotos von fremdartigen Wesen waren möglich.

Auch zum Beispiel von einer Manga-Puppe, ...

... , die wohl zum Teil etwas zu frech wurde. Aber Latexengel Aiyana hat das Ganze offensichtlich im Griff!

Oder auch von einer Katze.

Oder einem Alien in der Dusche 🙂

Die gemeinsamen leckeren Frühstücke mit frischen warmen Brötchen, dampfenden Rührei, gerührt von kundigen Knappen, Kaffee ohne Ende, Fisch, sogar gut gewürztem Mett, Wurst, Käse, Marmeladen waren im raschelnden Ambiente ein stilvoller Beginn eines jeden Tages. 

Getoppt noch von den Abenden in jeweils unverändert gemeinsamer Runde um den Kamin herum, welcher sich in Form von 3 reizvoll glühenden Raclette-Grills brandgefahrgemindert darbot. Einfach und überaus sittlich angenehmst bei netten Gesprächen verbracht. Die mitgeführten Fässer voller Met, Wodka, Whisky und nicht zuletzt schäumendes Bier begannen sich zu leeren. Allerdings waren sie so reichlich vorhanden, dass an ein zur Neige gehen nicht zu denken war.

Die Nächte wurden zur Spielothek für jedermann/-frau, auch uns wurde noch in der letzten eine Vorführung zuteil, wie man eine glänzende Gummipuppe erst ordentlich einpackt, aufpumpt, an Ketten aufhängt und ihrer Leidenschaft entsprechend verwöhnt. Ihr hat es sehr gefallen. Währenddessen Herrin Eva den beistehenden Käfig und dessen darin liegenden Inhalt mit ihrem lustvollen dünnen Stab in seine sehr enge Schranken weist, ein reizvoller Gegensatz.

Nach fast 5 Tagen hieß es dann Abschied nehmen, der Fron der Arbeit ruft uns leider alle wieder, die Heerscharen müssen von dannen ziehen zu neuen Bastionen.

Aber ich bin mir sicher, wenn Herrin Eva erneut ruft, kommen viele wieder, die nächste Karnevalszeit ist schon in einem Jahr 🙂

Und in 3 Wochen zur Rubber Night in Dortmund, … sind eh fast alle wieder dabei.

P.S. es hat natürlich jeder seine „Kemenate“ anteilmäßig selbst bezahlt und das reichlich vorhandene Essen bzw. Trinken ging am Ende einfach durch alle Knappen, Herren, Herrinnen und Burgfräuleins 🙂

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