Torture-Ship 2018 – geheimnisvoll, interessant, verrucht? Eine Erfahrung!

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Was gibt es nicht alles für Gerüchte um das Torture-Ship auf dem Bodensee. Swinger, Sado-Maso, Erotik pur, Fetisch ohne Ende, Darkroom und eine total wilde Sex-Party drumherum. Nun ja, da hilft es einfach mal, wirklich dabei zu sein. Ich nehm euch mal mit auf die Fahrt, seid gespannt. Na dann wollen wir die mal angehen 🙂

Ich wollte eigentlich auch dieses Jahr wieder nicht hin, aber da Daniel (Seitzbereit, unser Rosenkavalier) ein nettes kleines Hotel, fußläufig zur Anlegestelle gefunden hatte und die auch noch einige wenige Zimmerchen frei hatten (mal fix per Mail angefragt), sagte ich mir, schau’s Dir doch mal an, bist ja nicht alleine. Mmh, als ob man das je auf einer Fetischparty ist! Aber einer muss ja das Korsett hinten zuschnüren 🙂 Die Karte habe ich dann beim letzten Besuch zur BoundCon in München bei Ronnie bei DeMask direkt gekauft, er hatte mir eine zurückgelegt. Also alles bereit für’s verruchte Schiff-Event.

Schon am Donnerstag mal gepackt, man will ja nix vergessen und am Samstagmorgen bei trüben Wetter und 14°C kurz vor halb 10Uhr los auf die Autobahn, 413km lagen vor mir. Der Wetterbericht machte Hoffnung, soll im Bodenseegebiet sonniger und wärmer werden.

Stimmt, der Himmel wurde nach und nach deutlich blauer. In Friedrichshafen angekommen, Parkplatz beim Hotel suchen. Das Hotel hatte in seiner Mail schon geschrieben, Parkplätze haben sie keine, aber es gäbe jede Menge öffentliche um das Hotel herum. Oh je, aber wo??? Alles voll um den Hafen herum, war ja auch schönes Wetter inzwischen mit strahlendem Sonnenschein. Nach ein bisschen Kreiseln dann in der großen Parallelstraße beim PitStop (könnte man sich merken als Orientierungspunkt) einen schönen Platz gefunden, 100m vom Hotel, es war auch noch mehr frei dort. Die 3€ eingeworfen für die Restzeit das Tages (Sonntag ist frei) und zum Hotel „Stadthotel Kleiner Berg“ getappt. Ist jetzt nichts Großes, aber es genügt völlig. Und es liegt eben nah am Hafen.

Daniel war noch auf dem Wege zum Hotel (hat es ein klein wenig weiter), ich wusste aber, dass Jessica (Schlabach) und ihr Freund ebenso schon in Friedrichshafen waren. Und wer weiß wer noch so alles. Also kurz ausgepackt und ab zum Hafen, Wetter genießen, Freunde treffen, wie vorher ausgemacht.

Hat nicht lange gedauert, dann waren Jessica und ihr Matthias da, wenig später auch Daniel. Und guck mal, dort, sie kennen wir auch. Liefen schon so einige in Outfits durch den Hafen, haben wir dann gesehen. Und jede Menge Junggesellenabschiedsgruppen, 5 habe ich am Ende gezählt, alle ein wenig schon umsäuselt. Scheint der Ort und das Wochenende im Jahr für diese Art Spaß dort zu sein.

Was machen wir? Erst mal umgucken! Hier wird das Schiff heute Abend ablegen, aha, Pier 6. Da liegt zwar so ein anderes Party-Schiff, so Richtung Großkampf-Besäufnis-Kahn im Malleformat, das ist aber nicht unseres, sagt Daniel. Die werden schon wegfahren. Wenigsten gleich mal noch das Denkmal des „nackten Surfers“ fotografiert, das wird heute Abend dicht umlagert sein.

Na mal weiter Richtung dieser Aussichtsplattform und dann bissel was Essen und Trinken, Kaffee, Kuchen und so suchen.

Schon toll die Aussicht auf See, Schweizer Berge, Fähren und die kleinen Schiffe. Und erstaunlich, was hier an Zeppelinen herum schwebt.

Gleich daneben haben wir uns dann am Ufer in einen Cafe niedergelassen und die tolle Atmosphäre am Kai bei Pizza, Bierchen und für die Leckermäulchen Apfelstrudel mit Vanillesauce und -Eis beobachtet.

Warum Pizza? Daniel war ja schon mal auf dem Schiff vor 2 Jahren und auf unsere neugierige Frage, gibt es für seine 65€ Eintritt da irgendwas zu essen oder trinken, geantwortet, nein, nix dabei außer 1 Glas Sekt zu Beginn. Aber es gäbe Bars auf dem Schiff, wo man auch was zu Essen und Trinken sich kaufen kann, allerdings seiner Erinnerung nach beim Essen keine große Auswahl. Also Pizza, hält dann bis morgen, dachte ich mir.

Wurde dann schon halb 6, also zurück zum Hotel. Schon mal einen ersten Blick auf das Schiff geworfen, die „München“, das ist es also, liegt aber an Pier 8, da wird es wohl etwas enger nachher.

Nanu, haben wir Deutschland verlassen? Nein, da kommt nur die Fähre aus der Schweiz an 🙂

Im Hotel umziehen, dieses Mal wieder als metallic blaue Katze im Fantastic Rubber-BBC mit dem COR13-HW-Design-Korsett und die Katzenmaske von Feitico. Daniel musste mal wieder Plan B in Angriff nehmen, Plan A hat wegen des kleinen Risses in seinem Anzug nicht mehr so recht funktioniert. 🙁

Wir sind nach Schnürung meines Korsetts so um 18:40Uhr dann doch losgekommen, ist ja nicht weit. Einige starrten uns an, als wir an der Ampel warteten, andere grinsten, aber die allermeisten nahmen überhaupt keine Notiz von der metallic blauen Katze und dem Herrn mit Hut und den Rosen an der Hüfte. Am Kai die erwarteten Menschenmassen, weit mehr Schaulustige als Fetis. Unsere „München“ lag immer noch am Pier 8, das Malle-Schiff machte sich weiterhin an Pier 6 breit, aber mittlerweile wohl aufnahmebereit für das Public-Viewing-Partyvolk. Es war ja der Abend des WM2018-Fussballspiels „Deutschland gegen Schweden“ und die wollten sich das einfach auf Großleinwänden auf dem See in prächtiger Partylaune anschauen. Wir auch, also Party machen, Fußball ist ja in dem Fall eher Nebensache. Und so drängten sich alles vor dem Zeppelin-Museum, Partyleute, Fetis und Unmengen von Schaulustigen.

Ich weiß nicht, wie oft ich gefragt wurde, darf ich mal von Dir/euch ein Foto machen bzw. auch gern zusammen mit demjenigen/diejenigen drauf. Es waren jedenfalls eine ganze Menge. Wir haben natürlich auch welche von uns gemacht.

Irgendwann sind wir bisschen raus aus dem Getümmel und guck, da ist Chrissie Seams mit „Medusa Fetish Goddess“, der Bus aus München ist also auch da. Halli hallo.

Lustigerweise kam da auch gerade eine der Pressefotografin vom Südkurier vorbei und schon waren wir verewigt im digitalen Archiv dieser Zeitung.

Bildunterschrift im Artikel „Zum 22. Mal legt das Torture Ship für die Fahrt über den Bodensee ab – 500 bizarre Kostümträger“ für dieses Bild war „Eine schöne Frau in tierischer Begleitung – auch mit der Geschlechtszugehörigkeit wird gespielt. | Bild: Anette Bengelsdorf“ Ich fühle mich geehrt. Nur Daniel haben sie irgendwie übersehen.

Hier der ganze Beitrag, ich hoffe, das ist OK für Sie, Anette Bengelsdorf:

<Beitrag im Südkurier am 24.06.2018>

 

Eine andere Gruppe mit 2 Pferdchen und einem Husky waren auch gleich neben uns, hey, komm doch her, als Katze gehörst doch dazu. Also auf zum tierischen Pet-Shooting.

Mittlerweile hatte das Boarding auf dem Malle-Party-Schiff begonnen, es wurde ein wenig leerer auf dem Kai vorm Schiff. Bisschen ratlos, steigen wir nun bei Pier 8 ein, oder was? Klärte sich dann halb 8, als das große Party-Schiff abdampfte und unsere „München“ sich auf den Weg zu ihrem gewohnten Anlegeplatz machte. Den Platz braucht man aber auch, der Kai war voll. Allerdings sagte man, sind weniger als die letzten Jahre, sowohl Fetis als auch Schaulustige, Fußball-Spiel wohl Dank.

Das bayrische Fernsehen war trotzdem da und filmte fleißig alle Einsteiger 🙂

Ab 4:23 min sind auch wir zu sehen, leider dann bissel weggeschnitten. Übrigens hätte man da auch noch für 75€ Abendkassenpreis ein Ticket vor Ort erstehen können.

Man bekommt das erwähnte Glas Sekt und wird gleich herzlich begrüßt, zum Beispiel von Indi Munich (Vivishine) und quatsch sich gleich etwas fest (sieht man auch auf dem Video am Rande).

So, nun aber neugierig, was ist auf dem Schiff? Erst mal kurz überall geschaut. Also 3 Etagen, unten eine Bar innen Richtung Vorderschiff, Richtung Heck ein großer Raum, der zum Umkleiden genutzt wurde (man kann problemlos in Baumwolle ankommen und sich hier erst umziehen, es gibt sogar für 2€ eine bewachte Garderobe), in der zweiten Etage die jetzt noch leere Disco

und eine weitere Innen-Bar. Und ganz oben auf dem Oberdeck die dritte Bar, dieses Mal außen, und ein Außenbereich mit Sitzplätzen und einer Treppe wieder runter. Also schon mal kein Darkroom irgendwo 🙂 Dafür aber oben Ero-Chains entdeckt, er ist mit seinen Produkten auch überall. Sein Stand wurde im Laufe des Abends auch ordentlich frequentiert. Noch mal vor zum Vorschiff ganz unten und sich da umgeschaut.

Das Boarding war noch in vollem Gange, hinten war es entsprechend leer, weil alle an der Reling standen.

Gleich mal genutzt für paar Bilder von Daniel und mir.

Kurz nach 20Uhr gings dann los, mal schauen, was uns erwartet, noch schnell ein paar Bilder Richtung Hafen.

Nun aber hoch zu den anderen auf dem Hinterschiff, mit dem frechen Weib etwas „kalte Muschi“ trinken (und ich habe inzwischen meinen Beitrag zur Rubbers Best letzte Woche modifiziert nach Deinem dezenten Hinweis), eine andere Katze, die unbedingt mein Bier wegtrinken wollte, mal kurz streng angucken, so geht das nicht! Noch mittendrin La Trisha und Vexo Negatio getroffen, ich war aber noch in meiner „Austropfphase“, deswegen haben wir uns nur vom Gang zur Bank hin zu gewunken, besser ist das. Bei der Gelegenheit gleich mal Cynthia Moore übersehen. Kommt davon, wenn man nicht weiß, wie sie real aussieht. Ach Mist, irgendwie treffen wir uns schon seit Jahren auf Events und kriegen es nicht gebacken, uns mal persönlich auch wahr zu nehmen und miteinander zu sprechen, per PN machen wir das doch schon ab und zu mal. So auch dieses Mal, die ganze liebe lange Nacht lang, wieder nix 🙁 Wird schon noch Cynthia.

Was man so auf dem Hinterdeck an Fetisch zu sehen bekam, war schon sehr durchwachsen und quasi auch der Durchschnitt des Schiffes. Etwa 40% in Latex, viele Lack-Leder-Lycra-fast Nackt- bis Gothic-Outfits von sehr einfallsreich, über hübsch anzusehend bis hin zum sehr gewöhnungsbedürftig (mit wirklich eigenem hohen Toleranzfaktor für so was). OK, das ist es eben, was eine Fetisch-Party von einer Latex-Only-Party massiv unterscheidet, auf einer Latexparty achtet schon der Veranstalter darauf, dass Outfits nicht allzu schlecht aussehen, sonst lässt er einem erst gar nicht rein. Hier waren alle Arten von Fetisch vertreten, und das ist auch gut so, dass man es ausleben kann. Auch wenn mir persönlich da nicht alles gefallen hat. Zum Ausgleich gibt es ja auch die Outfits mit ganz viel Mühe. Ich wurde übrigens wegen meinen im Laufe des Abends auch von einem Paar gelobt, meines wäre ja auch nicht gerade von der Stange und sehe gut aus.

Es war ja noch warm, die Sonne schien und so wurde die Fahrt Richtung Konstanz zu manchem Foto-Event genutzt, auch wir machten mit.

Ansonsten einfach mal die Fahrt genießen, die Berge und die untergehende Sonne betrachten, was trinken.

Konstanz kam in Sicht so nach ungefähr 45min Fahrt, das Boot legte dort an, um den zweiten Teil der Passagiere einzuladen.

Auch Latex_Matrjoschka kam zu uns an Bord.

Auf dem Kai war dann Zeit für die Feuershow, einige sind vom Schiff raus, die meisten blieben aber drauf, natürlich alle einseitig an der Reling, worauf unsere Titanic sofort eine ordentliche Schlagseite bekam. Kann nix passieren, dann fallen wir eben gegen den Kai.

Wie man sieht, stehen da auch eine ganze Menge Schaulustiger da, aber nicht so viele wie in Friedrichshafen.

Am Ende kurz vorm Abfahren bin ich noch mal raus und wieder rein, ein weiteres Glas Sekt abholen, psst, nicht verraten.

Nach dem Ablegen ging es wieder Richtung Friedrichshafen. Mittlerweile hatte ich dann auch die Zettel am Einstieg entdeckt, aha, wir kommen also planmäßig 1:15Uhr wieder in Friedrichshafen an, dann fährt es zurück nach Konstanz, 2:30Uhr und landet 4:00Uhr wieder in Friedrichshafen, von wo dann der Bus zurück Richtung München/Augsburg aufbricht. Und dann noch mal 5:15Uhr nach Konstanz und dann ist Schluss.

Zu meinem Erstaunen hat es dann kurz nach 23Uhr noch einmal in Friedrichhafen angelegt, etwas Bier nachgeholt. Einige haben den Aufenthalt schon genutzt, um wieder zu gehen. Das wäre mir zu früh.

Wir sind dann wieder raus auf den Bodensee und haben da mit ausgeschalteten Motoren gedümpelt. Was echt mal angenehm war, denn mittlerweile näherten wir uns der 10°C Marke und wenn man den Fahrtwind in Latex oder wie es viele waren, relativ unbekleidet, abbekam, dann wurde es schneidend kalt am Körper. Die Raucher mussten sich immer in den Windschatten begeben, ehe sie dann durchgefroren wieder reinkamen.

Beim Dümpeln ging das alles, der Mond war draußen und so konnte man ein wenig auch draußen sitzen und die Stille genießen. Stille? Nein, nicht wirklich. Mittlerweile hatte da, wo vorher der Umkleidebereich im Unterdeck war, die zweite Disco aufgemacht. Die hat sich redlich bemüht, so viel künstlichen Qualm zu machen, dass man den Eindruck hatte, man wäre in einer Dampfsauna. Nur eben nicht ganz so warm.

Leider war das fast die selbe Musik wie oben. Wie sagte Daniel, ich kann mich entscheiden, laute Techno-Musik oben oder laute Techno-Musik unten. Unten die war etwas melodischer, aber tanzbar für mein biblisches Alter eher auch nicht mehr. Aber unten in der Disco waren wenigstens Sitzplätze, die waren nämlich inzwischen Mangelware geworden. Draußen ging es wegen der Kälte nicht mehr und außer dem Barbereich im Unterdeck gab es eben keine mehr. Und der wurde natürlich auch ordentlich genutzt, da gab es dann ja auch was zu essen, wer wollte (von Bockwurst 4,50 bis zum Schnitzel irgendwas bei 16€). Preise des Trinkens übrigens (an allen 3 Bars) von Bier (0,33l) für 3,50€, über Wasser (0,5l) 4€, Cola (0,5l) 4,50€ zu Caipirinha 8€. Günstig nicht, aber auch nicht unmäßig.

Wo war nun die wilde Sex-Orgie? Mmh, keine zu sehen, sah aus wie auf jeder anderen Fetisch-Party im Tanzbereich, da geht es auch schon mal freizügig zur Sache. Und von SM-Spielgeräten in dem Sinne waren außer einen nicht genutzten Balkenkreuz mit Karabinern dran im Mitteldeck nichts zu sehen. Sado-Maso-Spiele habe ich schon viel Intensivere gesehen, das war einfach nicht der Platz und die Stimmung dafür, jedenfalls nicht, bis wir das Schiff verlassen hatten. Also die Erwartungen bzw. das Kopfkino einiger ist definitiv stärker als die Realität.

Was macht man so, wenn man nicht tanzwütig ist? Zum Beispiel mit Eve Müller oder Daniel Zorn unterhalten oder eben Fotos machen. Mittschiffs mit Yessica zum Beispiel (sorry, aber die Lichtverhältnisse waren grauselig), Oder mit Latex_Matrjoschka. Oder so selbst mal (danke Daniel).

So langsam taten mir in den Stiefeln wirklich die Füße weh, man stand ja meist. Es war jetzt halb eins, noch bis 4Uhr durchhalten? Nee, lieber nicht. Also beschlossen, 1:15Uhr beim nächsten Halt in Friedrichshafen steige ich aus. Freches Weib, Yessica, Daniel sagten jep, hatten wir auch vor. So haben wir uns von oben den Zieleinlauf in den Hafen angeschaut und ich denke mal, die Hälfte hat mit uns das Schiff verlassen. Die nach München/Augsburg per Bus wollten, mussten ja eh bleiben, die nach Konstanz ebenso.

Man soll es nicht glauben, selbst dieser Zeitpunkt scheint bekannt zu sein, auch da waren wieder Schaulustige da und guckten. Mit fotografieren war es da eher schlecht, weil dunkel.

So, dann haben Daniel und ich uns von den anderen verabschiedet und sind zurück in unser Hotel gelaufen. Katzenmaske im Zimmer absetzten (immerhin von halb 7 bis halb 2 auf, bis auf mal 10min ab wegen besser unterhalten können, danke Feitico für die gute Passqualität), noch kurz von Daniel entschnüren lassen, das Korsett und den Rest ausgezogen, ah 🙂

Unter die Dusche, Catsuit ausziehen, aufhängen, um 2 Uhr im Bettchen.

Schlaf wäre schön, wenn da nicht die Junggesellinnen gewesen wären, die vorm Fenster bis halb 3 noch ihrer Party lautstark gedachten.

Zum Frühstück so gegen 9 wieder raus, Daniel war auch schon da.

Dabei waren die beiden Schiffe des gestrigen Abends (Malle-Party und das Fetisch-Schiff) lebhafter Gesprächsgegenstand aller Anwesenden, egal ob sie nun auf einem der Schiffe gewesen waren oder nicht, mitbekommen vom Spektakel im Hafen hat jeder was. Aber alle haben es positiv gesehen.

Nach der Verabschiedung von Daniel, dessen Plan A- Catsuit ich nun bis in 2 Wochen, wenn die „Bizarre Latexnight“ in Nordhausen ansteht, repariere und ihm dann mitbringe, auf nun auf die Autobahn. Relativ leer und halb 3 zu Hause.

Noch mal alles auswaschen, einölen, aufhängen, Kaffee und paar Steaks in die Pfanne. Und Bilder gucken 🙂

 

Fazit:

Interessant, erlebnisreich, unterhaltsam, dass "Öffentliche" zu Beginn und mittendrin macht einfach Spaß, die Feuershow war sehenswert. Am Ende war es aber eben auch nur „Fetisch ohne Ende“, wie man es auf anderen Fetisch-Partys, wie der SRD oder BoundCon auch findet, nur auf einem Schiff auf dem Bodensee. Mag jetzt für einige dann ernüchternd sein, aber es kommen ja noch ein paar nicht ganz unwichtige Punkte dazu. Hab Outfits mit viel Mühe und Liebe zum Detail gesehen, aber auch einige, wo man schon viel Toleranz mitbringen musste. Leider nur 2 Arten Techno-Musik zum Auswählen, mit mal hinsetzen war gar nicht so einfach, mangels Platz dazu (und draußen war es bei voller Fahrt dann nachts einfach zu kühl). Im Preis ist leider außer 1 Glas Sekts nichts zu trinken und zu essen dabei, es gibt aber in insgesamt 3 Bars, verhungern bzw. verdursten muss keiner. In Erinnerung bleibt das Draußen-zu-sitzen, sich mit Freunden dort zu unterhalten zu können, Fotos machen, in Latex übern See schippern und natürlich die Hunderte von Schaulustigen am Kai.

Alles in allem, man sollte es mal erlebt haben, aber es ist nicht unbedingt meine Art Party, Latex-Only-Partys mit abwechslungsreicherer Musik sind mir bedeutend lieber.

 

Und hier noch ein paar Links zu Artikeln über das Event 2018:

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