Nossen Oktober 2017 – eine tolle Familienparty mit dem besonderen Latexflair

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Auf geht’s zur Nacht der Latexleidenschaft, schon im 6. Jahr mittlerweile und die zweite in diesem. 440km für einen Weg hin sind nicht eben wenig, deshalb dachten wir uns dieses Mal, kleinen Kurzurlaub noch gefällig? Und, die Speisekarte haben wir ja schon mehrfach studiert gehabt, aber wenn Du erst Samstagnachmittag ankommst, abends das leckere Essen bei Mario schon vor dem geistigen Auge steht, na da guckt man eben nur seufzend drauf. Nächstes Mal dann ganz bestimmt!

Im August den Entschluss gefasst, wir fahren schon am Freitag! Also kurz damals mit dem Hotel Stadt Dresden in Nossen gemailt, ist das Zimmerchen auch schon am Freitag frei? „Ja, geht, Sie können gerne kommen, ihr Zimmer 8 ist schon mal reserviert“, prima, nehmen wir 🙂 Die gleiche Idee, haben wir dann später mitbekommen, hatten auch noch Michael und Beatrix, au fein. Lasst uns den Abend gemeinsam dort genießen und etwas Kultur am Samstag tagsüber haben. Und so haben wir uns auch schon alle auf der BoFeWo auf dieses Wochenende 14Tage später gefreut.

 

#Freitag - Vortreffen

Dieses Mal war alles ganz entspannt mit der Hinreise, sogar eine leckere Thüringer Bratwurst, echt vom Grill, haben wir zwischendurch in Gera noch bekommen.

Nach 5 Stunden ankommen, geschafft. Die nette Empfangsdame vom Hotel begrüßte einem schon sofort mit den Worten, schön, wieder bekannte Gesichter zu sehen. Daran merkt man, selbst kleine Latexfetis sind dort wohl gelitten. Hoch ins Zimmer im 2.Stock (der schwere Koffer, oh nee!), ausgepackt, den in Gera gekauften Federweißer zum Vorglühen ausgesüffelt und schon war es fast 19Uhr.

Ganz wichtig, denn da sollte ja Marios Vorparty beginnen. Er wollte sie ursprünglich in Meißen machen, als er aber 2 Wochen vor der Party mitbekam, dass 7 ins Hotel in Nossen schon am Freitag einchecken werden, hat er sofort einen Raum dort reserviert und umdisponiert. Finde ich Klasse von ihm, die Gelegenheit, die schon erwähnte Speisekarte mal auszuprobieren und dann nach später einfach ins Bettchen fallen zu können. Außerdem konnte, wer wollte, in „straßentauglichen“ Latex kommen. Na das lässt man (also ich) sich nicht 2x sagen. Noch schnell in die neuen schwarzen Latexjeans von Latex Fashion Design gehüpft, das metallic blaue T-Shirt von LatexCrazy an und ab zur Hoteltür.

Hui, da standen schon 4 sehr und auch 2 bisher nur virtuell bekannte davor herum, aha, ihr seht genauso aus wie im Internet, hallo, schön euch zu treffen. Na, ihr könnt es euch denken, mordsmäßiges knuddeln und begrüßen. Ronny schaute uns an und meinte, oh, wenn hier alle in Latex sind (was gar nicht stimmte 🙂 ), na da ziehe ich auch welches noch an und verschwand mal kurz. Man kann eben auch dafür Gründe finden, wenn man will.

Beim Rumschauen auf die andere Straßenseite musste man doch etwas grinsen. So so, was es alles so im Osten gibt 🙂

Zwischenzeitlich fanden uns auch Michael und Beatrix vor der Türe, kann losgehen. Rein ins Hotel mit unseren Latexsachen, vorbei an den „Normalos“, die wie üblich aber wieder nur guckten und grinsten. Sie hatten für uns einen großen extra Raum fertiggemacht, langer Tisch drinnen, perfekt. So haben wir den schon mal okkupiert, die Restmannschaft inklusive Mario kam dann auch gleich. Am Ende waren es übrigens 16Mann/Frau. Und alle kannten wir.

Essen und Trinken bestellt und was dann kam, war sehr lecker.

Nur leider führen sie kein Eibauer bzw. Porter mehr, wie die Werbung außen verspricht. Aber das Zwickelbier schmeckt auch.

Wie man sieht, hatte unser Organisator, wie wir alle, viel Spaß.

Das Schöne an so einem kleinen Vortreffen ist, man hat richtig viel Zeit, miteinander mal bisschen mehr als auf einer Party zu quatschen, das machten wir dann auch, teils vor der Tür (ja ja, auch wegen den Raucher/-innen), teils einfach so im Raum.

War ein richtig schöner Abend, sehr entspannt und hat allen gefallen. Mario, dass musst Du beim nächsten Mal wieder so machen!

So gegen halb 11 wollte die Gaststätte schließen, ja OK, war für alle ein langer Tag. Wir treffen ja eh alle morgen wieder 🙂 Noch mit Beatrix und Michael das Kulturprogramm für den nächsten Tag und die Frühstückszeit besprechen, kurz die beiden Sachen auswaschen und ab ins Bettchen.

 

#Samstag – Kultur pur

Halb 9 schon zum Frühstück, am Samstag? Na gut, weil ihr es seid. Aber doch dann hoffentlich mit was Gutem zu essen. Ah ja, gab Spiegelei und Brötchen und Wurst und eigentlich eine ganze Menge. So gesättigt auf zur Innenstadt von Dresden.

Maik von llde Saxe Fashion hat uns geraten, nehmt eine Stadtrundfahrt und lasst euch einfach fast 2h herumschaukeln, sie erzählen auch eine Menge Interessantes aus der Dresdener Geschichte dabei. Naja, ganz schön teuer die Karten (20€/Person), aber man könnte jederzeit ein- und wieder aussteigen und so den ganzen Tag verbringen. Dafür war nun leider keine Zeit, hat sich aber trotzdem gelohnt. Auch wenn die Dresdener es bisher nicht geschafft haben, im laufenden Ansagetext (kam von Band meist, der Fahrer war nur bei den Haltestellen zu hören) den Fahrzeugtyp, der in der „gläsernen VW-Fabrik“ vom Phaeton auf „E-Mobile“ umzustellen. Vielleicht konnten sie einfach noch nicht den Bandsprecher dazu bewegen, sich von seinem Oberklasse-Fahrzeug loszureißen.

Und so schaukelten wir drum rum, schauten uns diese heiß umkämpfte „Waldschlösschen-Brücke“ an (was ist an der eigentlich so schlimm??), meinten, sie könnten den mittlerweile grauen Anstrich des „Blauen Wunders“ vielleicht auch mal wieder einbläuen und schauten uns Zwinger, Schlösser und Plätze vom Bus aus an.

OK, wir müssen noch mal paar Dinge zu Fuß auch erkunden, sonst war man einfach nicht in Dresden, finde ich. Also die Brühlschen Terrassen besucht, der Frauenkirche einen Besuch innen abgestattet, den Fürstenzug abgeguckt und dem Glockenspiel auf den Porzellanglöckchen im Zwinger gelauscht.

Fußmüde dann halb 4 wieder gen Hotel zurück, wir haben doch heute noch was vor! Dort angekommen kam uns Chrissie Seams vom Parkplatz entgegen, noch ganz in Zivil, so kennen sie nur relativ wenige. Wir mögen sie, hat einfach so eine herzliche Art. Und das Smartphone meldete immer mehr Ankommer. Per WhatsApp, „Hey, wir sind auch da, wo seid ihr, Piccolöchen?“ Klar, gerne Susi und Mannoman, aber erst mal anziehen. Und mal an der Rezeption fragen, wann denn überhaupt dieser Shuttleservice loslegt. Mmh, 18:40Uhr das erste, 19:00 und 19:25Uhr die nächsten, das wird nix mit Außenbildern für unsere Gummibärchengruppe, da ist es ja schon dunkel! Wir müssen uns was überlegen.

 

#Samstag – die Party

Michael und Beatrix meinten, wir fahren eh mit dem eigenen Auto zur Party, da sind wir einfach flexibler, will jemand mit? Klar, da packen wir schon mal noch 3 rein. Und eine kleine Anfrage bei Rubb Alex und Bea, könnt ihr uns auf dem Weg von eurem Zuhause, wenn ihr eh zur Party fahrt, mitnehmen? Klar, machen wir doch gerne. Juhu, klappt, so sind eben Freunde. Und die Außenbilder sind auch gesichert.

Aber nun erst mal anziehen. Ich hatte noch nie den metallic blauen BBC-Catsuit von Fantastic Rubber mit der silbernen Katzentatze drauf in Nossen an, gute Gelegenheit, den auch mal im Osten Deutschlands auszuführen. Dazu das COR13- Korsett von HW Design, Katzenmaske von Feitico, Katzenpfötchen und langen Katzenschanz (Signature Latex). Das sieht immer wieder zusammen gut aus und der Wiedererkennungswert ist auch nicht zu verachten. Meine Lebensgefährtin wollte dieses Mal etwas Einfacheres für sich, hat ja leider immer noch Probleme mit der Hand, besser ist das, wenn man alleine sich auf dem Klo betuen kann, theoretisch. Ully Martin hätte seine Freude gehabt, dieses Mal der lange schwarz/rote Rock und die schwarz/rote Bluse von ihm. Sieht auch immer wieder gut aus.

Und dann endlich rüber zu Latexengel Aiyana und Mannoman, unser Piccolo wartet 🙂 Und erst mal begrüßen, knuddeln! So haben wir die Zeit schon mal schön bis 18Uhr rumgebracht. Michael stand schon unten, Rubb Alex war gerade eingetroffen, Yippie, Let’s go to the party!

In der Villa Barocco kurz nach 18Uhr eingetroffen (sind ja nur 4min Fahrtzeit vom Hotel, aber zum Laufen nicht so recht geeignet bei unseren Schühchen), wow, sind schon eine ganze Menge da. Da kam man aus dem Begrüßen überhaupt nicht mehr raus! Hey Leute, wir wollen doch noch ein Gruppenbild für unsere Gummibärenbande machen, dann aber ran jetzt, wird ja zunehmend dunkler. Aber die Klamotten müssen auch erst mal in den Schrank, richtig anziehen muss man sich auch noch. Also erst mal anmelden, da bekommt man seinen Schrankschlüssel. Schlange, von der Tür bis in die Mitte des Raumes, oh je. Nein gar kein Problem, das Einlassteam mit James La Tex und seiner netten weiblichen Begleitung war dermaßen effizient, ratz batz hatten wir unseren Schlüssel. Wenn man überlegt, wie das manchmal auf den anderen Partys so dauert, die beiden hatten das echt drauf. Ach ja, Gerdi wollte einem noch ein Glas Sekt aufdrängen, nee nee, jetzt nicht, wir müssen Fotos draußen machen 🙂

Petra hatte zwar extra den Fotoapparat für die Außenaufnahmen eingepackt (Mario hatte explizit in der Einladung geschrieben, dass diese im Gebäude nicht erwünscht seien), den brauchten wir aber nicht. Markus Landers, einer der beiden netten Fotografen vom letzten Mal war schon da, hat extra für Mario und für uns einen Boxkampf sausen lassen. Und so hat dann Markus eine Menge Fotos von uns als Gruppe bzw. einzeln geschossen. Nur Tom und Peggy fehlten, waren sie etwa schon in den Vakuumgeräten?

Es war dann so gegen Viertel vor 7 doch schon ganz schön dunkel, draußen macht das keinen Sinn mehr. Die meisten verzogen sich hinein, für mich die Gelegenheit mal Mario zu fragen, wen er eigentlich mit diesen schrägen Shuttlezeiten ärgern will. Naja, er hat einfach die Zeiten vom letzten Mal genommen. OK, da sind wir mit Klaus in seinem Auto nach unserem kleinen Outdoor-Shooting in Nossen direkt zur Party gefahren, da fiel das uns nicht so auf. Sonst hätte ich das schon mal geschrieben gehabt, dass es für eine Party, die 18Uhr beginnt, das nicht so dolle ist. Ich verstehe, Du möchtest das Geschehen um kurz nach 18Uhr am Einlass entzerren (denn eher reinlassen als 18Uhr, geht gar nicht, da hast Du völlig Recht, lässt Dir als Veranstalter keinen Raum und Zeit für die Vorbereitungen). Aber Du hast so ein prima und fixes Einlassteam, das schaffen sie auch 18:10Uhr, es ist nur ein Shuttletaxi, kein Shuttle-Airbus, der da ankommt 🙂 Denk doch mal bitte drüber nach, die ersten beiden Shuttles zeitnah gegen 18Uhr an den Hotels sein zu lassen, das letzte dann vielleicht wirklich für die Nachzügler 19:25Uhr. Man zahlt ja eh selbst das Taxi, von daher ist das doch egal, und Nossen hat bestimmt nicht nur 1 Taxi, oder?

Aber nun endlich rein ins Vergnügen. Hey, Dich habe ich vorhin gar nicht gesehen, siehst schick aus. Und guck mal, da ist Ricci Tauscher und Johanna Harlequeen (Model Lady Harlequeen). Schön euch wieder einmal zu treffen. Beide gehören für mich zu den Geheimtips der Szene, beide sind unkompliziert und ganz natürlich geblieben, das mag ich an Ihnen. Mit Ricci also erst mal längere Zeit gequatscht und natürlich auch Fotos gemacht.

Später dann auch mit Johanna. Hier schon mal im Vorgriff auf die Modenschau von Glanzglück ein Foto in ihrem tollen Outfit.

Mario ergriff dann auch mal das Mikrofon, begrüßte alle Gäste, versprach uns eine sagenhafte Modenschau für gegen 22Uhr und eröffnete das Buffet, endlich 🙂

Das Team um Wolle aus der Villa Barocco hat wieder Gutes gebastelt, ich habe mal gezählt, 11 verschiedene Essen (inklusive Beilagen) und 3 verschiedene Nachtische, da war echt für jeden was dabei. Sogar Zunge, ganz zart, mag nun zwar nicht jeder, aber ist halt auch was typisch Ostdeutsches, das gibt es bei uns bei Frankfurt/Main nicht. Und was aufgefallen ist, das Team hat sich echt darum gekümmert, benutztes Besteck und Teller wegbringen, aufgefüllt, neu arrangiert. Und an der Bar lecker Rotwein, kalte Muschi für Petra, Bier, Cola, ...

Die Stimmung wurde immer ausgelassener, was natürlich auch an der Musik lag. Da hat Mario voll den Nerv der anwesenden (manchmal schon etwas gereifteren) Jahrgänge getroffen, 80’ziger und 90’ziger, da tobte die Meute. Bloß warum die Titel immer so kurz waren, bleibt ein Rätsel. Jedenfalls genügend Gelegenheit, auch weil es nicht so laut war, dass man sich nicht auch noch unterhalten konnte, für viele Gespräche und noch mehr Fotos. Mittlerweile war auch Dirk DVD da und knipste neben Markus, was das Zeug hält. Ergaben sich ja auch immer wieder neue Möglichkeiten dafür. Das sind eine ganze Menge geworden. Gott sei Dank haben es die Fotografen bei mir einfach, ich bin richtig blau 🙂  

Tam tam tam, die Modenschau von Glanzglück steht an, wichtig, gute Plätze beim roten Teppich sichern. Bin ja klein und meine Katzenohren sind nicht soooo groß, das geht schon meistens. Nur mein Schwanz, hinten, na der hat sein Eigenleben.

Bisher als Highlight im Herbst jedes Mal präsentiert Paula von Glanzglück wieder etwas Neues. Und man merkt mit jedem Jahr, dass entwickelt sich richtig gut. Letztes Jahr noch ganz und gar flippige Mode für junge Leute mit ganz vielen kleinen ungewöhnlichen Accessoires dran, dieses Jahr auch wieder frech und verspielt, aber weiterentwickelt und irgendwie reifer. Hat mir gut gefallen, außer Klaus seinem Outfit, das war mir dann doch für den Klaus zu flippig. Aber muss ja nicht jedem alles gefallen. Die Models waren alle super, sowohl die „Amateure“ (darf man das überhaupt noch bei euch sagen?), als auch Ricci Tauscher, Johanna Harlequeen und Sainty Freya (ja, sie hat es auch nur durch den Stau geschafft gehabt, freu), die ja richtige Models sind. Und das habt ihr alle sehr gut gemacht, ich glaube, ihr übt dafür heimlich. Gebt’s zu. 🙂

Und dann bat Mario noch mal alle da zu bleiben, er hätte gehört, man hätte gemunkelt, das sind nur höchstens 20 Latex-Fetis auf seinen legendären „Nacht der Latexleidenschaft“-Events. Pah, schaut euch mal das Bild an, denen haben wir es aber gegeben 🙂

Drinnen wurde es jetzt auch zunehmend wärmer (Yippie, gab jetzt sogar Eis zum Abkühlen), aber da ist ja noch der Bereich vor der Tür. Wird zwar meistens von den Rauchern/-innen okkupiert, aber ein Plätzchen ist bekanntlich in der kleinsten Hütte. Mit der Zeit war es dann draußen doch wieder zu kalt, also immer mal wieder gependelt zwischen den einzelnen Bereichen, man traf ja eh immer jemand, mit dem man quatschen konnte, oder Fotos machen, Dirk und Markus waren sehr fleißig.

War schon lustig, an Peggy schob ich in deren Augenhöhe (sie saß) meine Silikon-Titties vorbei, während ich gleichzeitig (stehend) in meiner Augenhöhe die von Chrissie Seams vor bewundern konnte 🙂 So ist das halt mit den verschiedenen Größen. Aber immer wieder auch hübsch anzusehen (bzw. bei mir prüfbar, wie sie sich anfühlen).

Ach ja, und da war ja noch mein Katzenschwanz. Also Leute, der ist echt nicht dazu da, dass man da einen Knoten reinmacht! Nee nee, 4x habt ihr es geschafft, zum Teil, ohne das ich es gemerkt hatte. Ich bin doch eine ordentliche Katze!

Musiktechnisch begann dann eher so eine Zeit, mmh, irgendwie die Generation nach mir, Rammstein und co fast eine Stunde lang, da musste ich flüchten. Also erst mal zur Bar, was trinken, bisschen was noch essen, war ja genug da. Danach ab in die unteren Räume, ui, voll. Nicht nur mit den gut genutzten Vakuumgeräten, die Mario und Rubbergerdi zum Wohle der „atem-beschränkten“ Gesellschaft dort aufgebaut hatten, auch so. Saßen viele auf den Bänken herum, schauten zu, unterhielten sich. Sind vielleicht doch noch ein paar mehr von oben aus dem „Rammstein-Paradies“ geflüchtet?

Naja, irgendwann hieß es von Mario, „Achtung, jetzt kommt ein Stilbruch“. Ihr werdet es nicht glauben, Roland Kaiser, Schlager, oh, ich glaube das erste Mal auf dieser Party. Aber keine Angst, nur 1 Titel, dann wurde der Generation „bald-Gebiss-im-Wasserglas“ gehuldigt, die 80’ziger und 90’ziger fluteten wieder aus den Lautsprechern. Auch wieder etwas leiser als vorher, vielleicht auch nur gefühlt. Jedenfalls nun endlich mal Zeit, etwas länger hoppeln mit meiner Petra. Aber bitte nicht in diesen Stiefeln! Seit über 7 Stunden an, die Füßchen meinten, los, tausch mal, wenn Du auf mir noch stehen willst. Gesagt, getan, und gleich noch mal mehr Spaß beim Tanzen in bequemen Tretern haben.

Ach da war ja noch was, wir hatten bei „Kitty Klatsch und Jessica Highheels“ ihren A3-Kalender im August geordert, der hat uns rein optisch im Internet gefallen. Und da liegt es doch nahe, wenn wir sie hier treffen, die Übergabe in Nossen zu gestalten. Zumal ja auch noch eine hübsche persönliche Widmung dann draufkommen könnte. Haben wir nun, juhu, erst mal in den Schrank gepackt. Jetzt hängt er schon mal unter dem 2016’er von den beiden. Ricci Tauscher hat auch einen sehr schönen Kalender von sich dabeigehabt, aber leider ist der Platz eben irgendwie auch begrenzt, man muss sich entscheiden. Auch andere Models, wie Model Miss Lupa und La Trisha Fetish Model haben inzwischen ja sehr schöne, haben wir auf der BoFeWo gesehen. Wird jedes Jahr schwieriger, sich zu entscheiden.

Thomas hat auch für sich und einen Kumpel 2 Kalender mit jeweils persönlicher Widmung von Kitty und Jessica gekauft. Leider wurde einer der beiden Kalender, die Thomas gekauft und mit Widmung bekommen hat, aus der Umkleide gestohlen, als er oben auf dem Schrank lag. Das ist nicht das, was man von so einer Gemeinschaft von Latexfetis erwartet. Wir haben alle teure Outfits an, meist Ersatz in den Schränken, manchmal für mehrere Hundert Euro und vertrauen uns einander. An die Person, die dies getan hat, bleib bitte das nächste Mal weg! Thomas hat später deswegen noch einen Kalender mit Widmung von Kitty geschenkt bekommen, toll. Und die beiden haben es auch nicht gerade zurzeit so dicke.

Der Tag in Dresden zuvor begann nun doch so langsam zu wirken, erst ein Kaffee, dann noch einer, so richtig hilft das auch nicht. Irgendwann gegen halb 2, einige sind schon gegen halb eins gegangen, haben wir dann auch schon mal mit unserer Abschiedsrunde begonnen, weil das Taxi so gegen 2 kommen sollte. Und so knuddelt man da, unterhält sich dort noch mal ein bisschen, die Zeit verrinnt und Mist, das Taxi war schon da. Ganz doll sorry, wir haben nicht alle geschafft, stellvertretend Rene, Chrissie und Yumi, winke winke bis zum nächsten Mal! 🙂

Die Fahrerin war nett, hatte mit unseren raschelnden Gewändern überhaupt keine Probleme. Shuttlekosten 10Euro insgesamt, mmh, scheint mir auch schon mal günstiger gewesen zu sein.

Wir sind zusammen mit Susanne Aiyana und Mannoman gefahren und da hat man einfach keine Chance, dann ins Bettchen zu versinken. Da ist noch Sekt da, los, den machen wir nieder. OK, gerne, muss alle werden, sehe ich ein.

Bis nach 3Uhr klönten wir noch im Zimmer, mitten drin meinte Petra, oh, guck mal, ich glaube Du hast ein Loch im Anzug! Oh oh, vorsichtig zum Spiegel getigert, unterm Arm an der Naht, aber noch klein. Nun noch vorsichtiger das Fläschchen heben 🙂

Naja, es war nur ein 2cm großer Riss, dieses Mal direkt neben der Naht, da wo die beiden Teile aufeinanderliegen. Inzwischen wieder zu Hause geflickt und geklebt, passiert.

Also dann mit Hilfe vorsichtig ausziehen, alles schön auswaschen und dann erst mal zur Ruhe kommen. Mittlerweile nun schon 4Uhr, aber im Bett.

#Sonntag

Wer mal dort gewesen ist im Hotel Stadt Dresden in Nossen weiß, da steht eine große Kirche fast genau gegenüber. Und die hat für Partygänger die nicht so nette Eigenschaft, mal eben 8Uhr durch Glockengebimmel mächtig auf sich aufmerksam zu machen. Super für Kirchgänger, aber nicht für die verschlafene Gummibärenbande. Aber ihr werdet es nicht glauben, diese Mal bis 9:20Uhr durchgeschlafen (obwohl sie andere sehr wohl gehört haben), muss gerade in einer Tiefschlafphase gewesen sein. Mario, kann man sowas irgendwo zu dieser Zeit bei Deiner Party bestellen?

Das Hotel gibt einen die Möglichkeit, bis 10Uhr die Zimmer zu verlassen, damit sie beginnen können, aufzuräumen, und dann erst zu frühstücken, bis man eben fertig ist. Das haben wir dann auch so gemacht. Aber nicht, bevor wir nicht noch beim Einräumen des Autos dem einen oder anderen noch schnell zum Abschied eine gute Reise wünschen konnten. Michael und Beatrix, wir sehen uns hoffentlich bald wieder. Und Chrissie, wir haben Dich zwar noch von oben aus dem Zimmerfenster gesehen, aber dann hast Du Dich einfach aufgelöst 🙁 Schade. Mario war auch schon weg.

Sainty und Jack befanden sich offensichtlich noch im Schlafmodus, mehr als zuwinken ging nicht, aber mit Thomas, Susi und Mannoman waren wir dann die letzten, die das gute Frühstücksangebot dann doch noch um so einiges erleichterten.

Also noch schnell bezahlen und schon mal beim für die nächste Party im Frühjahr, am 14.04.2018, wieder das Zimmerchen 8 von Freitag bis Sonntag gebucht 🙂

Endgültig bei allen verabschiedet und dann, es war ja Sonntag, praktisch staufrei nach Hause.

Mein Fazit: prima, so familienmäßig war es für uns noch nie, wenn man ca. 80% der Gäste kennt, ich fand ein tolles Team, sowohl an Bar und beim Essen, als auch beim Einlass oder der Partygestaltung mit entsprechenden Vakuumgeräten, tanzbare Musik (na jedenfalls am Anfang und am Ende), eine Menge Spielmöglichkeiten, wer diese wollte, viele schöne Gespräche und Fotos. Danke an Mario und natürlich die beiden Fotografen.

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