Cuvée LTX – die Reisegruppe Gummimanschette meets Riesling

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#Vorgeschichte

Es war einmal ein kleines, ganz verschwiegenes, nicht genannt werden wollendes Weindorf an der Mosel. In das fielen just im September des Jahres 2026 eine Schar recht anmutig anschauender Wandersleut (und Leutinnen!!) in gar glänzenden Gewändern ein, labten sich reichlich an Speis und Trank, wurden mit Wagen und Boot durch die Gegend kutschiert und alle hatten mächtig Spaß und Gaudi miteinander. Und wenn sie nicht gestorben sind, so schwelgen sie noch heute in ihren schönen Erinnerungen.

So, fertsch mit dem Blog. 🙂

Nee, das wäre ja viel zu kurz, das kann ich euch wahrlich nicht antun! Also nun doch die ganze Geschichte…

Bekanntermaßen traf sich seit 2018 in jedem Jahr zum Jahresende die „Reisegruppe Gummimanschette“ in Köln, verlebte mit ungefähr 30 Fetis eine paar schöne Tage im Hotel Coellner Hof, feierte so manche wilde Party in den Kellern der Stadt oder der nächtlichen Bar des Hotels. So auch 2025.

Leider erreichte uns dort am letzten Tag die unschöne Kunde, das Hotel schließt im Frühjahr 2026 und die Zukunft des nahegelegenen Partykellers ist auch sehr ungewiss.

„Och schade!“, meinten alle. So machte sich unser ‚letzter Reiseleiter‘, Dirk vom LatexPack, mal wieder Gedanken, wie die Zukunft unseres kleinen privaten Events denn so aussehen könnte.

Bei einer sportlichen Betätigung hörte er dann von diesem kleinen Hotel an der Mosel. So ausgeruht und tiefenentspannt kam ihm dabei spontan die Idee, das wäre doch etwas für die Reisegruppe: ein Wochenende ganz für uns, ganz in Latex und mit einem tollen Programm.

Das Hotel wurde aufgesucht, dann begannen mehr oder weniger zähe Verhandlungen mit dem Hotelbetreiber. Klar, der kannte schon so manches Schräges, aber für ihn war so eine „Latex-Truppe“ auch Neuland. Dirk sprach mit Engelszungen, ja, die benehmen sich, ja, die trinken auch ordentlich und ja, jeder bringt ein Handtuch mit, damit die guten Möbel nicht hinterher mehr glänzen als die darauf Sitzenden. So wurde es dann mit einem Handschlag besiegelt.

Alsbald wurde noch der Termin für diese Lustbarkeit festgelegt, ein Programm für das gesamte Wochenende erstellt und der Reisegruppe als großartige Neuigkeit per Herold, äh nee, in einer neu erstellen „Cuvée LTX“-WhatsApp-Gruppe, kundgetan.

Nun musste jede(r) der Eingeladenen in sich gehen und schwierige Entscheidungen treffen: habe ich da Zeit, möchte ich da teilnehmen, und überhaupt, Zimmer mit oder ohne Balkon??

Und so formierte sich recht schnell wieder eine ca. 30 Feti starke Truppe, die die ersten beiden Fragen mit ja beantworten konnten und schnell genug waren, eines der begehrten Zimmer bei unserem Reiseleiter anzumelden.

Nun ja, auch wir mussten diese Entscheidungen treffen. Der Blick auf den Kalender zeigte, wir hätten da frei, es sind die letzten Tage unseres 3-Wochen-Jahresurlaubes im September. Allerdings kommen wir erst Donnerstag in der Früh aus Ägypten zurück, Freitagmittag müssten wir wieder los. Klingt ein wenig stressig, ich kann euch schon mal verraten, war es dann auch. Aber was macht man nicht alles für ein schönes Event mit Freunden? 🙂

Also flugs angemeldet und ein Zimmerchen mit Balkon und schöner Ausblick angefragt, eine gute Wahl, wie es sich später herausstellte.

Nun denn, der Urlaub in den südlichen Gefilden ging zu Ende. Ein wenig Internet in der Lobby des Hotels gab‘s ja dort auch und so konnte man die wachsende Anzahl von Vorfreude-Botschaften der anderen in der „Cuvée LTX“ schon mal mitlesen, selbst Vorfreude entwickeln.

Um so mehr, als man die Vorhersage des Wetterchen an diesem Wochenende sich so betrachtete: sonnig, kein Regen, bis zu 25°C. Absolut latextauglich! Da kommt man doch gern aus dem Urlaub zurück.

#Freitag

Für uns war diese neue Event-Lokation an der Mosel wahrlich gut gelegen, nur 1:45h Fahrt, sehr erfreulich nah. Ebenso erfreulich, kein Stau auf der ganzen Strecke!

Und so kurvten wir kurz nach halb 3 die Berge herunter, ein wunderschöner Blick auf Weinberge und Fluss eröffnete sich, wir waren angekommen. Naja, nicht ganz, paar Kilometer zum Hotel am Wasser entlang waren es dann schon noch.

Netterweise hatte Dirk eine gut bebilderte Anleitung in besagter WhatsApp-Gruppe gestellt, wie man den etwas versteckten Parkplatz des Hotels finden konnte, so dass unsere Kutsche alsbald dort abgestellt werden konnte.

Ui, es waren schon so einige unsere Gummimanschetten-Freunde da, saßen unter dem großen Vordach, die eine oder andere Flasche des guten lokalen Mosel-Weines schon vor sich. Das „Hallo“ war natürlich riesig. Ihr kennt das, was dann folgt: allgemeines Begrüßen und Beknuddeln.

Mal umschauen. Ja, ganz klar, wir waren hier in einem Weinhotel gelandet.

Nun nur noch kurz per Self-Checkin seinen Schlüssel bekommen, dann auf zum Zimmer die Treppe hoch, wie man sieht, nett, freundlich und praktisch eingerichtet.

Und es hatte, wie versprochen, vom Balkon aus eine wirklich prächtige Aussicht auf den gegenüberliegenden Weinberg.

Unsere gerade aus Ägypten mitgereisten Pinguine waren ebenso begeistert, postierten sich zugleich ans Fenster.

Nun noch kurz umziehen, Latex-T-Shirt reichte erst einmal, dann auf zur illustren Runde unten.

Nach Self-Checkin kommt bekanntlich Self-Bedienung, her mit der Flasche feinherben Mosel-Riesling aus dem Kühlschrank, Prost Dirk!

Und während die einen nun schon freudig den Freuden des Baccus frönten, zogen andere Latexbegeisterte, neugierig beäugt von den Eingeborenen und deren Gästen, mal eben durchs Dorf.

Nach und nach kamen nun fast alle der 27 Gäste an, wurden mit Hallo, Knuddeln und etwas Wein begrüßt, Zeit für die Eröffnung.

Wir bekamen nun von unserem ‚letzten Reiseleiter‘ den Wirt und das spannend klingende Programm noch einmal vorgestellt, dann wurde das Event endlich auch offiziell eröffnet, hoch die Gläser.

Nee, nicht mit einen „Prost“, traditionell sagt man in dieser Gegend „Riesling“, erklärte uns der Herbergsvater.

Na denn, „Riesling“!

(Übrigens, kleiner Tipp. Dieses Wort kann man auch prima statt „Affenscheiße“ beim Fotografieren verwenden. 🙂 )

Was sah das Programm nun als nächstes vor? 18Uhr „Weinvesper“ im Weinkeller des Hotels, oder mal ins Hochdeutsche übersetzt, „Weinprobe, dazu etwas zu Essen“.

Ganz klar, jetzt musste etwas mehr Glänzendes in Gummi als eben her, sahen die anderen auch so. Daher 17:30Uhr allgemeiner Aufbruch, auf zum Umziehen.

Was ziehe ich an? Etwas Einfacheres, Legeres wie Leggings und Body in Latex genügten hier doch sicher, war die Überlegung. Also dieses Mal nichts Aufwendiges für mich, andere warfen sich durchaus in gar prächtige Kleider, wie man später sah.

So traf man sich kurz vor 6 erneut wohlgemut vorm Hotel, harrte fröhlich der Dinge, die nun folgen sollten.

Daniel war inzwischen mit Eva auch angekommen, begrüßte derweil meine Frau, wir mögen uns halt. Sieht man doch, oder?

Dann ging es zusammen gut gekleidet und gut gelaunt hinunter zum Weinkeller …

… und platzierte sich an einen der drei großen Tische.

Die Winzerin erschien, stellte sich kurz vor, fragte nach unsere Wein-Präferenzen. Eher Weißwein, eher feinherb, nicht so trocken, war die allgemeine Meinung.

Fing dann trotzdem mit einem furztrockenen Sekt an, man müsse sich schließlich von dort aus zu den lieblichen Dingen vorarbeiten, sonst schmeckt man die herberen dann nicht mehr. OK, Winzererfahrungen sollte man folgen.

Alsbald kam dann auch der erste Wein ins Gläschen.

So arbeiten wir uns nach und nach über den Abend in 3 weiteren Runden Weißwein von feinherb bis zu brutal süß hin. Dazu gab es lecker Wurst- und Käseplatten mit Baguettes und 4 verschiedenen Aufstrichen.

Und während die einen schon mal zulangen, …

… achteten andere offensichtlich ein bisschen mehr auf „die Augen“.

Wie man sieht, war nun Daniels Hunger auch fürs Erste gestillt.

Na denn, „Riesling“, Herr Rosenkavalier 🙂

Was macht man, wenn die offizielle Weinverkostung vorbei ist, aber immer noch genügend zu Essen da ist? Richtig, weitertrinken (und essen).

Spannend war dann auch die Frage, wie macht man hier so eine Flasche Wein eigentlich schnell und professionell auf? Die Antwort konnte man hinter uns an der Wand besichtigen. Dafür gab es nämlich dort so ein komisches Gerät, die Wirtin hatte es bei der Probe einige Male benutzt.

Bekommen wir, also ich, dies auch hin? Wie man sieht, ja. 🙂

Ich war natürlich nicht der Einzige, der so ein Ding unfallfrei aufbekam (es war wirklich einfach).

So saß man anschließend weiter in gemütlicher Runde, die eine oder andere Flasche wurde geöffnet und fachgerecht vertilgt. Oder umgekehrt. 🙂

Ach ja, da war noch was: Man sollte ja die Weine während der Probe bewerten. Uns schmeckte der „Weiherwies Riesling Kabinett feinherb“ am besten. Sahen die meisten übrigens ähnlich.

Oh je, später am Abend, Scherben bringen doch Glück, oder?

Nun ja, wenn die Winzerin es selbst war, sollte man das doch annehmen.

Irgendwie waren dann alle geschafft, ab 22Uhr begann dann der allgemeine Aufbruch, heute übrigens ohne Zimmerparty (zu mindestens ist mir keine zu Ohren gekommen).

#Samstag

So ein Dorf hat seine Vorteile, es ist ruhig, schön ruhig. Wir hatten gut geschlafen und bei der Aussicht vom Bett aus fing der Tag auch schon mal gut an.

Geplant hatten wir für uns, um 9Uhr beim Frühstück zu sein, um halb 11 wäre dann aber schon die Abfahrt für alle mit dem Planwagen. Nun ja, das ist wenig Zeit, sich noch großartig umzuziehen! Also sich lieber gleich schon etwas in Latex und den Lycra-Catsuit für die kommenden Stunden hüllen und so zum Frühstück zu tappen.

Wie man sieht, über das Frühstück des Hotels kann man echt nicht meckern, alles soweit da, was das Herz begehrt.

Anschließend noch im Zimmer den Hoddie drüber, fertsch zum ersten Highlight des Tages, der Planwagenfahrt durch die Moselberge. Es war kurz nach 10, „Wir können schon mal runter gehen.“, meinte meine Frau. „Mal schauen, wen man schon im Hof vor den beiden Wagen trifft.“

Oha, da war einige wohl schon ganz aufgeregt, es war so einiges los!

Nur Rubsubsea blieb da ganz cool.

Kleiner Spoiler: Auf seinen Blogbeitrag zu diesem Event bin wohl nicht nur ich gespannt. 🙂

Bevor es dann aber wirklich los ging, erklärte uns der Wirt, es gibt in dem Wagen jede Menge Gläser, dazu jeweils 2 Kühlboxen mit kleinen Snacks, Wein und nicht-alkoholischen Getränken, das darf ruhig alle werden.

Oh je, schon wieder saufen? Wat mutt, dat mutt, sagen die Nordländer. Alles einsteigen!

Pünktlich halb 11 ging die lustige Fuhre mit ihren Traktoren vorneweg los, zunächst durchs Dorf,

dann einen steilen Moselberg mit schönen Aussichten hoch.

Währenddessen wurde natürlich nicht nur von Rubsubsea und mir der eine oder andere Federweißer oder Weißwein probiert.

Ein kurzer Halt zum Aussicht fotografieren wurde auch eingelegt, die Winzer wissen, wie schön ihre Landschaft ist.

Wieder hinunter…

…und weiter über die Mosel…

…zum Dorf auf der anderen Seite. Was einem auffiel, wir waren wahrlich nicht die Einzigen, die mit ihren Planwagen durch die Berge kurvten, es scheint eines der Geschäftsmodelle der ansässigen Einwohner/Winzer(?) zu sein. Jedenfalls traf man immer wieder auf welche. Einer mit lauter feschen Mädchen drauf war so langsam an dem steilen Berg, den Wagen musste man einfach überholen.

Hatten schon die Dorfbewohner ein paar Stielaugen über unsere beiden glänzenden Fuhren bekommen, waren die Mädels beim recht nahen Vorbeirollern geradezu vollends aus dem Häuschen.

Und waren hoch erfreut, uns oben am Parkplatz hoch über der Mosel wieder zu treffen.

Dort hatten unsere beiden Wagen angehalten, der Ausblick auf die unter uns liegende Natur war grandios…

…und natürlich mussten da auch das eine oder andere Bild von den glänzenden Gestalten gemacht werden.

Die Mädels von der langsamen Fuhre waren total neugierig und wollten alles über uns wissen und dann natürlich auch unbedingt mit auf das Gruppenfoto. Voila, hier ist es.

Oh, was ist das, was uns der Wirt als nächstes da oben auf dem Parkplatz reichte? Schmeckte nicht schlecht. Ah, „Mosel-Whisky“! OK, nicht so sehr nach Whisky, aber auf jeden Fall nach starkem Mosel(-Wein).

Nun stand eine wichtige Entscheidung an: Zurück wieder runter über die Brücke auf die andere Seite zur Anlegestelle des Schiffes oder weiter Richtung des berühmten Aussichtsturms „Prinzenkopf“, dann mit der Fähre über die Mosel. Kostet aber 2,50€/Person extra.

Ganz klar, wir nehmen die Fähre, Daniel, geh‘ mal mit dem Hut rum! Und im Nachhinein betrachtet, eine gute Entscheidung!

Aber erst mal weiter…

…und die Fahrt genießen.

Dass nebenbei die Aussicht nach unten immer schöner wurde, lag bestimmt nicht nur am zunehmenden Weinkonsum. 🙂

Da ist er also, der Prinzenkopf, 113 Stufen, 18m Höhe sollen es sein.

Da hoch? Ihr wisst ja, ‚wat mutt, dat mutt!‘ Die glänzende Karawane zog alsbald durch den Wald…

…erreichte ihn schließlich. Sieht doch innen schon mal ganz gut aus, oder?

Und erst von oben, nach den Mühen des Aufstieges! Nicht nur ich fand, diese Aussicht über die Moselschleife ist einfach fantastisch!

Nun wären wir ja keine echten Fetis, wenn da nicht auch ein hübsche Bilder in Latex noch herausspringen würden!

Zurück, die Zeit fürs Schiff drängte langsam! Also wieder runter zum Wagen und dann über die Weinberge, weiterhin gut verköstigt vorbei am ehemaligen Augustinerinnenkloster Marienburg …

…runter Richtung Fähre.

Oh je, wird noch dauern! Die war nämlich gerade an unserem Ufer und die beiden Autos vor uns wären sowieso noch vorher dran. Macht nichts, Gelegenheit noch einmal für den einen oder anderen Umtrunk und einen Blick zurück auf die Berge um uns herum.

Dann waren wir dran. Der Wirt hatte uns vorgewarnt und gebeten, auf die Weingläser in ihren ansonsten recht stabilen hohen Halterungen bei der Auffahrt auf die Fähre gut aufzupassen. Er hatte recht, da kam so eine kleine Rampe und die Dinger hatten nichts anderes zu tun, als Glashochsprung zu üben. Mit knapper Not haben wir sie vom Selbstmord abhalten können, alle heile geblieben. Wir selbst wurden natürlich auch ordentlich durchgeschüttelt, konnten uns kaum auf unseren Bänken halten.

Für die Fährmänner war unsere etwas außergewöhnliche Fuhre offensichtlich auch etwas Besonderes. Sie ließen es sich nämlich so gar nicht nehmen, auf der Mosel für uns einen Extra-Kreisel mitten auf dem Fluss zu drehen.

Noch ein letzter kleiner Umtrunk, …

… dann waren wir also wieder auf „unserer Seite“ der Mosel, direkt an der Schiffsanlegestelle. Klar musste dann noch ein kleines Gruppenbild am Fähranleger im wunderschönen Moseltal gemacht werden!

Halb 1 inzwischen, wann kommt das Schiff? Kurz vor 1Uhr, na das klappt doch.

Ah, gucke, da schwimmt es, „Berlin, Berlin, wir fahren mit der Berlin“.

Naja, wie immer halt, wenn wir irgendwo so geschlossen (und wohl gekleidet) auftauchen: Große Augen. Also die der Schiffsgäste (und auch sonst so).

Hatte ich schon erwähnt, dass es inzwischen Mittag war, die Sonne vom blauen Himmel unbarmherzig brannte, die 25°C (im Schatten) längst erreicht waren? Für Latexträger grenzwertig, Schatten musste her. Der war hinten am Schiff zu finden, wurde zugleich okkupiert, die beiden älteren Herrschaften hatten nichts dagegen, im Gegenteil.

Was dann folgte war eine 2,5h-lange Schiffstour mit viel Wein, Weib und kein Gesang.

Und auch immer wieder kleinen Shootings auf dem „Sonnendeck“ (was man durchaus wörtlich nehmen konnte).

Ansonsten einfach auch nur da sitzen und die vorbeiziehende wunderschöne Landschaft genießen.

Klarerweise kam auch der Spaß nicht zu kurz. Bei solchen Anblicken hat sicher so mancher der zusteigenden Jugendlichen spontan beschlossen, Latex-Feti zu werden. 🙂

Natürlich mussten auch mal die etwas exotischeren Weinsorten nun probiert werden. Kennt ihr „Kröver Nacktarsch“?

Ich habe ihn zwar nicht getrunken, er soll aber gut schmecken. Und nein, ich war nicht betrunken, auch wenn man dieses Bild durchaus so interpretieren könnte. 🙂

Kurz vor halb 4 anlegen, wir waren wieder an Land. Die einen wollten noch ein wenig durchs Dorf ziehen, …

…die anderen noch etwas essen/trinken. Treffpunkt war dann kurz vor 18Uhr im Hotel.

Meine Lieblingsfrau schloss sich quasi sofort der Fraktion ‚Essen/Trinken‘ an, ein kleines Lüsterle hatte ich auch. Nun ja, das musste ich dann doch etwas zurückstellen. Der kleine Kiosk unten beim Campingplatz war wohl doch etwas mit der Menge der bestellten Speisen überfordert, wir mussten über eine halbe Stunde auf unseren, zugegebenermaßen, gut schmeckenden Flammkuchen mit Lachs warten.

So ganz nebenbei wurde dann auch noch die vom Planwagen mit geschmuggelte Flasche Weißwein vertilgt.

Dann gings auch für uns zurück, auf durchs Dorf ins Hotel.

18Uhr, das nächste Highlight stand an: Grillfest.

Die meisten hatten zu diesem Zeitpunkt ihre Latexsachen etwas abgerüstet, den ganzen Tag in der Wärme schlaucht halt. Das macht aber bekanntermaßen dem gemeinsamen Spaß keinen Abbruch, die Gemeinschaft ist das Wichtige.

So traf man sich wieder unterm Vordach, besichtigte so nebenbei ein paar geduschte nackte Körper oben an der Balustrade und harrte ansonsten der kommenden Köstlichkeiten des inzwischen brennenden Grills.

Die gab es dann im Frühstücksraum des Hotels in Buffetform.

Schweinchen-, Pute- und Hühnchensteak, dazu Vegetarisches, Baguettes, Kartoffeln und jede Menge Salat. Sieht jetzt nicht so viel aus, aber keine Angst, verhungert ist niemand, es wurde immer wieder aufgefüllt.

Natürlich auch die Kasse unseres allseits geliebten Finanzministers in Berlin, Schlag 18Uhr war nämlich die kostengünstigere Selbstbedienung out, Bier und Wein ab dann nur noch mit „Gaststätten-Aufschlag“. OK, dafür wurden sie dann aber auch die 10m gebracht.

Wow, war ich am Ende voll, das schrie quasi nach einem kleinen „Mosel-Grappa“ zum Abschluss! Der schmeckt übrigens auch.

Noch ein wenig zusammensitzen ist doch auch schön.

Kurz nach 22Uhr war dann mit dem gemütlichen miteinander Plaudern auch Schluss, alle waren ‚breit‘. Halt, zu viel frische Luft heute! 🙂

Also wieder keine Zimmerparty, auf ins Bett.

#Sonntag

Können wir Ausschlafen? Naja, nur bedingt!  Das garstige Weckerding klingelte unbarmherzig um 8:25Uhr. Ist ja gut, schließlich sollten wir schon gegen 9Uhr beim Frühstück erscheinen.

Das war wie am Tage zuvor hervorragend, dann hieß es packen, das Auto füllen.

Und natürlich auch die Geldbörse unseres Wirtes. Dirk hatte da offensichtlich ein gutes Gesamtpaket ausgehandelt, Weinvesper, Planwagenfahrt (ohne Fähre) und Grillabend waren in dem eigentlich recht moderatem Zimmerpreis schon mit enthalten. Nur die vertilgten Weine und Spirituosen kamen noch dazu. Und wer wollte, auch Flaschenweine und Marmeladen, direkt vom Winzer.

Beim Frühstück gab es immer diesen leckeren „Rote Weinbergspfirsich“ als Marmelade, den haben wir uns gleich noch gegönnt für zu Hause als schöne Erinnerung.

Im Nachhinein betrachtet hätte man auch so 2-3 Flaschen des hervorragend schmeckenden „Weiherwies Riesling Kabinett feinherb“ mitnehmen sollen, der war dort günstiger als man ihn sonst so bekommt. Naja, dann das nächste Mal. 🙂

Wie das dann fast immer so am Ende eines schönen Events ist, die Abschiedsrunde zog sich hin, lange.

Aber irgendwann musste es halt sein. Wir konnten uns immerhin damit trösten, die einen sehen wir bei Marios „Nacht der Latexleidenschaft“ 2 Wochen später wieder, die anderen Anfang November in Amsterdam auf der „RubberBunch. Und wenn nicht dort, dann meist auf dem EFM2027.

Tschüss, war schön hier.

Dann blieb nur noch die gemütliche Heimfahrt an der Mosel entlang mit einem letzten Gruß eines trinkfreudigen Katers.

… und wenn sie nicht gestorben sind, so schwelgen alle diese anmutigen Wandersleut (und Leutinnen!!!) noch heute in ihren schönen Erinnerungen. 🙂

#Fazit

Die „Reisegruppe Gummimanschette“ hat nach vielen Jahren in Köln 2026 ein neues Kapitel aufgeschlagen, dieses Mal ging es an die Mosel. Mit „Cuvée LTX“ wurde ein Format geboren, was uns Latex-Fetis wieder einmal mit einem schönen Wochenende in und mit Latex in den Bann ziehen konnte.

Darin enthalten solch illustre Dinge, wie eine Weinvesper, eine Planwagenfahrt durch die Moselberge, eine Schiffstour auf der Mosel selbst und ein feuriger Grillabend. Das alles und die tolle Gemeinschaft machten es zu einem schönen Erlebnis für uns alle.

Vielen Dank an das LatexPack für die tolle Organisation und nicht zuletzt auch dem Betreiber des Hotels, sich auf uns verrückte Gummibärenbande eingelassen zu haben. Ich glaube, wir haben ihn mit unserem Weinumsatz auch nicht enttäuscht.

Und ich denke, ich spreche im Namen aller, die dabei sein durften: Hoffentlich gibt es in 2027 eine Wiederholung, es gibt noch so viel mehr dort zu erleben.

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